Rettung im Pazifik: Schwede nach 80 Tagen Irrfahrt ohne Mast gefunden

Alter Schwede...

Der vermisste schwedische Einhandsegler Stig Lundvall wurde vor Südafrika gerettet. © Interpol

Der Schwede Stig Lundvall (66) ist am Dienstag nach 80 Tagen Irrfahrt mit einer Marieholm 26  40 Meilen vor der südafrikanischen Küste von einem griechischen Frachter gerettet worden. Er hatte seinen Mast in einem Sturm verloren.

Lundvall war schon seit längerer Zeit vermisst gemeldet und von Interpol gesucht worden. Nachdem er mit seinem Schiff im Juli 2011 im britischen Falmouth mit Ziel Perth in Australien oder Wellington in Neuseeland abgelegt hatte, ist er nicht mehr aufgetaucht.

Der Törn Richtung Süden im Atlantik verlief noch gut. Erst der Mastbruch brachte ihn in Schwierigkeiten. Hilflos trieb er im Pazifik, nachdem er da Kap der Guten Hoffnung gerundet hatte. Mit dem VHF-Funk bekam er keinen Kontakt, Schiffe fuhren vorbei, ohne ihn zu bemerken.

Sportlicher Plan. Lundvall war mit einer Marieholm 26 nach Australien unterwegs bis der Mast brach. © Interpol

Er hatte nur noch eine Fackel als ihn der griechische Frachter “Proteus” mit einer Meile Entfernung passierte. Die Sichtbedingungen auf der Position 400 Kilometer östlich von Richard’s Bay waren perfekt. Sonst hätte es die Besatzung schwer gehabt, die Fackel zu sehen.

Ein Freund von Lundvall sagte der Zeitung Expressen. “Wir hatten kurz Kontakt mit ihm. Er freut sich, überlebt zu haben.”

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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Ein Kommentar „Rettung im Pazifik: Schwede nach 80 Tagen Irrfahrt ohne Mast gefunden“

  1. avatar Ralph sagt:

    Das wäre dann wohl der Indische Ozean. Aber schöne Geschichte.

    Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 1

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