Rettung verweigert: Italiener ankert im Sturm vor Legerwall-Küste

Keine Lust auf Hilfe

Die US-Coast Guard wollte einen Skipper mit seiner Yacht retten, aber der wies die Hilfe zurück. Die Retter führten die Zurückweisung auf Sprachprobleme zurück. Der Italiener sprach offenbar kein Englisch.

Ein italienischer Skipper hat es in die Nachrichten von New Jersey geschafft, als er südlich von New York kurz nach dem Auslaufen in Schwierigkeiten geriet. Bei gut 7 Windstärken und drei Meter hohen Wellen trieb er auf die Legerwall-Küste zu. Er drohte offenbar, in der Nähe von Bradley Beach aufzulaufen.

Ein Anwohner, der die Situation von Land aus beobachtete, rief die US Küstenwache. Sie näherte sich mit einem 47 Fuß Patrouillenboot durch den starken Seegang und versuchte Kontakt mit dem Skipper aufzunehmen.

Die verankerte Yacht vor der Küste. © Coast Guard

Der hatte wenige hundert Meter vom Strand entfernt die weitere Drift seiner Yacht durch das Ausbringen mehrerer Anker verhindert. Aber die Situation entwickelte sich dadurch nicht weniger gefährlich. Das Schiff tanzte wild in der Brandung, und die Leinen drohten zu brechen.

Aber dennoch wollte der offenbar aus Italien stammende Mann seine Yacht nicht verlassen. Die Küstenwache führte seine Entscheidung erst auf Verständigungsprobleme zurück. Offenbar konnten sie nicht auf Englisch kommunizieren.

Aber der Italiener machte mit Handbewegungen unmissverständlich deutlich, dass er auf seinem Schiff bleiben wollte. Ein Sprecher der Küstenwache sagte schließlich, es sei sein Recht, dort verankert zu bleiben. Und man könne nicht gegen seine Willen gerettet werden. Doch man habe die Situation aus Sicherheitsgründen permanent unter Beobachtung halten müssen.

Schließlich hielt der Segler eisern die Nacht auf der wild stampfenden Yacht aus, und schaffte es, sein Schiff zu retten, als sich die Bedingungen am nächsten Tag beruhigten.

 

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