Robert-Koch-Institut erklärt Küstenregionen in Kroatien zum Risikogebiet

Risiko Kroatien

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat Teile der Adria-Küste in Kroatien als Corona-Risikogebiet eingestuft. Damit sind Urlauber, die aus diesen Region wieder nach Deutschland einreisen, ab sofort verpflichtet, sich einem Corona-Test zu unterziehen und sich bis zu dessen Auswertung und der Bekanntgabe eines negativen Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. 

Sardinien, Kroatien oder doch Karibik? Bei der Wahl des Segelreviers sollten Saison, Schwierigkeitsgrad und Infrastruktur berücksichtigt werden © Sergii Gulenok, Unsplash

War zum Beginn der Urlaubssaison in Bezug auf Corona noch eines der Musterländer mit niedrigen Infektionszahlen und strengen Maßnahmen, die die Weiterverbreitung des Virus wirksam unterbanden, hat sich nicht zuletzt durch das unverantwortliche Verhalten zahlreicher Urlauber dieses Bild komplett gewandelt. Eine Entwicklung von der auch zahlreiche Bootsurlauber betroffen sein dürften, obwohl sie sich an Bord ihres eigenen oder eines Charterschiffes vielleicht ganz bewusst auf See, in kleinen Häfen und Buchten von den Touristenmassen und großen Menschenansammlungen ferngehalten haben. Dennoch scheint der stetige Touristenstrom dem Virus viel Angriffsfläche geboten zu haben. In anderen europäischen Ländern gilt Kroatien bereits seit einigen Tagen als Risikogebiet.   

Als Risikogebiete wurden bis jetzt die Gespannschaften Sibenik-Knin und Split-Dalmatien ausgewiesen und damit ein großer Teil der schönen, kroatischen Adriaküste.
Das Auswärtige Amt wird wahrscheinlich nachziehen und eine Reisewarnung für die genannten Küstenregionen aussprechen.

Die Charterbranche trifft dieses Signal hart, denn die Unternehmen blickten positiv in die Zukunft und hofften auf eine gute Nachsaison. Bleibt zu hoffen, dass die Risikogebiete nicht noch weiter ausgeweitet werden. Aber mit Split-Dalmatien trifft es eine der beliebtesten Ecken für Segler in Kroatien. 

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