Sailing Conductors: Letzter Afrika-Törn nach Kapstadt

"Marianne" wieder unterwegs

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Schön warm anziehen, auf dem Wasser! © sailing conductors

Blaue Zehen, grauer Morgen

Also jetzt noch das leichte Öl aus der letzten Ecke gekramt. Erst hätte ich die Klamotten beinahe nicht erkannt, vor einem Jahr hatte ich das Schlechtwetterzeug das letzte Mal in der Hand. Dick eingepackt und mit blauen Zehen steuerte ich so dem Morgengrauen entgegen.

Die Einfahrt in den Hafen war dann zum Glück weniger kompliziert, als die Ausfahrt in Knysna. Im False Bay Yacht Club haben wir gleich einen Platz am Steg bekommen und nach dem Anlegemanöver erfuhren wir prompt, dass sich wohl ein paar Leute Sorgen um uns machen und wir uns unbedingt schnell anmelden sollten.

Kapstadt bei Nacht © sailing conductors

An der Rezeption erzählte uns dann die nette Dame, die uns netterweise den Pärchen-Rabatt von 60 Rand, statt 40 Rand pro Person in Rechnung stellte, dass sich unsere Freundin Lauren wohl Sorgen gemacht hätte. Nach dem wir uns einen Tag nicht gemeldet hatten, kontaktierte sie den Yachtclub und da eine Sturmwarnung mit mehr als 40 Knoten Wind am Montag herausgegeben wurde, verständigte dieser per Funk alle möglichen Menschen, nach „Marianne“ Ausschau zu halten.

Von uns, mit dem anfälligen Funkgerät, blieb das natürlich unbemerkt. Aber es ist ja auch ganz schön, wenn einen die Menschen an einem fremden Ort schon kennen.

Weltumseglung, Sailing Conductors, Kapstadt, Atlantiküberquerung

Ein neuer Freund wartet schon am Steg © Sailing Conductors

Jetzt teilen wir uns also den Steg mit netten Robben und versuchen in den nächsten Tagen ein paar Musiker zu kontaktieren…

 Sailing Conductors

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