Schadenersatz nach 20 Mio-Dollar-Brand gefordert: Hat Solar-Kite-Segler das Feuer ausgelöst?

Zu einem "Aschehaufen" verbrannt

Der Yachthändler Alexander Marine hat vor dem US-Bundesgericht in Florida eine Klage eingereicht, mit der die Folgen eines schwerwiegenden Feuers bei einem Yacht-Transport geregelt werden sollen.

Die brennende Solar-Yacht auf dem Schiffstransporter “BBC Virginia”. © Maritime Bulletin

Die Firma Alexander Marine, die sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Luxusyachten und Ersatzteilen beschäftigt, klagt gegen insgesamt fünf Parteien, die in den Brand auf einem Frachtschiff verwickelt sind. Das Unglück passierte vor mehr als einem Jahr im im November 2021 und offenbar ist die Schuldfrage bis heute nicht erschöpfend geklärt.

Dabei erlitten nach Angaben des US-Händlers Alexander Marine wurden zwei seiner Yachten vom Typ Ocean Alexander völlig zerstört und ein weiteres wurde schwer beschädigt. Der Gesamtschaden soll insgesamt 20 Millionen Dollar betragen.

Bisher gab es keine Einigung über die Kosten, wohl auch weil an der Verladung und dem Transport so viele Parteien beteiligt waren. Unter anderem die deutsche Reederei Briese Schiffahrt, die das 138,5 Meter lange Frachtschiff “BBC Virginia” betreibt, ein US-Charterunternehmen und der österreichische Bootsbauer Silent Yachts.

Besonders die Österreicher werden in der Klage hart angegangen.

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Carsten Kemmling

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