Schlepptank-Versuch: Kann sich ein Optimist auf Tragflächen heben?

Flügel für die Kleinsten

Optimist im Foiling-Modus? Beim ersten Mal war die Meldung wohl eher ein April-Scherz. Aber die Schweden scheinen sich nun schon etwas ernsthafter mit dieser Möglichkeit zu befassen.

Ein Facebook-Post lässt darauf schließen, dass an der Chalmers University of Technology in Göteborg mit Tragflächen an einem Optimisten experimentiert wird. Eine Foiling-Version ist im Schlepptank getestet worden.

Tragflächen-Opti im schwedischen beim Schlepptank-Versuch. © Warfvinge

So weit ist diese Geschichte nicht hergeholt, denn die Uni kooperiert seit einigen Jahren mit dem Segelsport. So untersuchten Studenten unter anderem die perfekte Wasserlage eines Lasers bei verschiedenen Windbedingungen. Der schwedische Finn-Olympionike und Star-Olympiasieger Max Salminen testete schon Ruder für seine 2020 Kampagne und die 49er-Crews feilten mit den Schlepptank-Daten an der besten Crewposition.

Ob es wirklich gelingt, Optimisten auf Tragflächen zu heben, muss sich zeigen. Problematisch ist die geringe Bootsgeschwindigkeit der kleinen Kisten. Nur bei starkem Wind in der Gleitphase scheint die Einleitung einer Flugphase theoretisch möglich.

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