Seenot: Segler in der Biskaya vermisst – Skipper abgeborgen

Über Bord

Zum Start der Saison in Europa sind schon einige Segler in Seenot geraten. Jüngster Fall ist die Yacht “Toledo Bay”. Ein Mann fiel über Bord und konnte nicht geborgen werden.

Die britische Unglücksyacht “Toledo Bay” 160 vor Penmarc’h in der Bretagne. © MARINE NATIONALE

Am Wochenende hat vor Penmarc’h bei Brest eine Such- und Bergeaktion unter Leitung der französischen Rettungsleitstelle CROSS stattgefunden. Die britischen Segelyacht “Toledo Bay” war 160 Meilen vor der Küste bei Nordwestwind um 6 Beaufort und bis zu sechs Meter hohen Wellen in Seenot geraten.

Als ein Mann der zweiköpfigen Besatzung über Bord gegangen war, funkte der zweite Segler SOS und das CROSS schickte Unterstützung aus der Luft. Zwei Seeraumüberwachungsflugzeuge vom Typ Falcon 50 waren im Einsatz und ein Helikopter. Ein Handelsschiff wurde umgeleitet.

Bei schwierigen Bedingungen in stockdunkler Nacht konnte die Hubschrauber-Besatzung  den verbliebenen Segler schließlich abbergen. Er wurde in ein Krankenhaus nach Brest eingeliefert. Die Suche nach dem Mann über Bord war dagegen nicht erfolgreich. Von ihm fehlt nach wie vor jede Spur. Es besteht keine Hoffnung mehr, ihn lebend zu finden. 

Die Rettungsorganisation hat eine Warnung an den Schiffsverkehr wegen der driftenden Yacht herausgegeben.  Was genau zu dem Unglück an Bord geführt hat, ist bisher nicht bekannt.

 

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