Seenotfall: Segelyacht droht in „Baltic 1“-Windpark zu treiben – 80 Meter Frachter hilft

Rettung in letzter Minute

Die Besatzung eines Frachtschiffes hat bei sieben Windstärken und zweieinhalb Meter hohen Wellen eine havarierte 38 Fuß Segelyacht gesichert. Sie drohte nördlich von Zingst in den Windpark zu treiben.

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Carsten Kemmling

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6 Kommentare zu „Seenotfall: Segelyacht droht in „Baltic 1“-Windpark zu treiben – 80 Meter Frachter hilft“

  1. avatar looploop_andy sagt:

    Glückliche Rettung und gigantische Seemannschaft des Retters verdienen vollen Respekt.
    Ich kann nur hoffen, dass dieses Beispiel die Erbauer der Windparks zum Nachdenken anregt.

    Direkt neben Baltic 1 hat im Juni 2019 eine weiterer Windpark “Gennaker” eine Genehmigung für 103 (!!) Windanlagen bekommen.
    Trotz Nähe zur Kadettrinne, Kleinschiffahrtsverkehr und Vogelzug hat auch der STAUN kein Veto eingelegt.

    • avatar Drachenlord sagt:

      Genau! Wir müssen wieder anfangen mehr Braun- und Steinkohle abzubauen! Ein Atomkraftwert auf dem Darß wäre für die Infrastruktur besonders sinnvoll!
      Ich erstelle schon mal eine Petition!
      Auf gehts!!

  2. Hmh, Ich segel da ja öfter vorbei und zumindest bereits einmal hindurch. Was passiert, wenn ich da zwar (vorerst) kein Segel mehr setzen kann und der Motor ausgefallen ist ? Zumindest Kurse um TWA 170 sind weiterhin fahrbar/driftbar und damit die Wahrscheinlichkeit der Kollision mit einer WKA doch sehr gering.

    Die Gefahr war sicher spürbar und die Situation sicher äußerst ungemütlich. Aber eine echte Gefahr für Leben und Schiff sind für mich nicht erkennbar.

    Aber trotzdem Hochachtung für die Frachterbesatzung sowie die DGzRS für das beherzte Eingreifen. Antriebslosigkeit – insbesondere bei viel Wind – ist keine schöne Situation.

  3. avatar Chris sagt:

    Ähm…was genau geht hier ab? Da wäre also beinahe ein kleines Segelboot in einen Windpark getrieben. Nach und dann? Das kleine Plaste-Boot hätte die Monopiles der Bonus 2.3 MW-Anlagen nicht im geringsten interessiert. Das wäre kurz dagegen gedengelt und dann weiter getrieben. Die WKA hätte nichtmals spürbar mit den Rotorblättern gewackelt und das Boot hätte ein paar gelbe Kratzer auf der GFK Haut gehabt und fertig. Wo genau ist die Story?

    Nichts desto trotz Respekt für die Seenotretter

    • avatar Frage sagt:

      Valider Punkt. Nun kennst Du Dich aber ja anscheinend aus und kannst uns sagen, wieviel Meter es von der Wasserlinie bis zur Unterkante des Flügels ist, wenn er gerade ganz unten ist. 15 Meter? Oder mehr? Würde mich mal interessieren.

      • avatar Observer sagt:

        20,5 m. Nabenhöhe 67 m, Rotordurchmesser 93 m.
        Bei 2,5 m Wellenhöhe also im ungünstigsten Fall 18 m „Durchfahrtshöhe“ direkt am Pylon.

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