Sexueller Übergriff: Olympiasiegerin Sofia Bekatorou klagt an – Funktionär tritt zurück

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Die Welt-Seglerin Sofia Bekatorou (43) soll 1998 sexuell missbraucht worden sein. Nun, 22 Jahre später, geht sie an die Öffentlichkeit. Die griechische Staatspräsidentin bekundet Unterstützung.

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4 Kommentare zu „Sexueller Übergriff: Olympiasiegerin Sofia Bekatorou klagt an – Funktionär tritt zurück“

  1. avatar Thoralf sagt:

    Eine Verurteilung eines Menschen durch die Medien ist ein absolutes NoGo gegen das der Presserat sofort aktiv werden muss. Nach wie vor gilt jemand erst als schuldig, wenn seine Schuld nachgewiesen wurde und wenn er von einem staatlichen Gericht nach einem ordnungsgemäßen Verfahren verurteilt wurde.
    Anschuldigungen erst nach sehr langen Zeiträumen hervorzubringen, wo eine Beweisaufnahme praktisch garnicht mehr möglich ist hat schon ein bestimmtes Geschmäckle. Man kann ja häufiger beobachten, dass sollche meetoo-Anzeigen nur bei Leuten gemacht werden, nachdem sie Karriere machten, prominent wurden und bei ihnen was zu holen ist. In einem mit persönlich bekannten Fall gab es einen Erpressungsversuch. Als der Erpresste nicht auf die Erpressung einging erfolgte dann die Anzeige.

    • avatar simmerl sagt:

      Wer diesen Standpunkt vertritt hat nicht verstanden, was die öffentliche Anklage eines Verbandsfunktionärs in den 90er Jahren für Konsequenzen nach sich gezogen hätte. Im Gegensatz zum Showgeschäft ist es im Segelsport recht schwierig sich Erfolg zu erschlafen.

  2. avatar PL_heinz sagt:

    @Thoralf

    es geht schon mal gar nicht, einen sexuellen Übergriff als mediale Belästigung des Täters zu bezeichnen.

    Egal wie viel Zeit inzwischen vergangen ist, die Opfer leiden lebenslang.

  3. avatar alech2468 sagt:

    Das Schweigen muss einmal durchbrochen werden, ich halte Aussagen (Bekenntnisse .. sorry, finde nicht das richtige Wort) wie jene von Frau Bekatorou für sehr, sehr mutig, für sehr richtig und für sehr notwendig! Der konkrete Verband und der Täter (wer immer das war) hatte fast 23 Jahre Zeit, das Unrecht selbst zu richten und zu helfen … ! Er tat es offensichtlich nicht. 23 Jahre Schweigen (zumindest nach außen) … das ist mehr als zu lange! Das ist nicht zu rechtfertigen und ist nicht zu entschuldigen!

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