ARC: Mareike Guhr berichtet von Bord ihrer Swan “Shaka”

"Skorbut ist nicht in Sicht"

Mareike Guhr skippert die Swan 46 “Shaka” im Rahmen der ARC über den Atlantik. © M.Guhr

Was für ein Start! Blauer Himmel, 12 Knoten von achtern, Gennaker hoch und ab die Post. Mit Vollmond durch die Nacht und schön die Nase vorn. Das hätte gerne so weiter gehen können- aber Pustekuchen, was wäre das Leben ohne Herausforderungen?

Erst bricht der Ruderbolzen – Full Stop, austauschen, Daumen drücken, weiterfahren. Dann fackelt fast der Generator ab, es qualmt und riecht bestialisch – abschalten, Daumen drücken, durchatmen, durchlüften. Auch die erste Produktion des Watermakers riecht übel, aber den kriegen wir relativ schnell  auf Trinkwasserqualität. Wir freuen uns, dass eine Goldmakrele anbeißt. Aber  springt wieder vom Haken.

Bordroutine? Was ist das? Hier geht’s weiter rund. Das Wettersystem hat mit Passat nicht viel am Hut und wir werden mächtig nach Süden geschickt. Nur die Husaren der Flotte halten Nordwestkurs und segeln eifrig den 30 Knoten WSW entgegen.

Unser Ersatzruderbolzen freut sich, dass wir die schonendere Variante wählen. Sicher wird es auch die längere. Aber wir sind bestens verpflegt an Bord. Obst und Gemüse im Überfluss. Schokolade für die Nerven. Skorbut ist wirklich nicht in Sicht. Aloha von Bord der Shaka.

Event Website ARC

Race Tracker

Website Mareike Guhr

Bericht des Veranstalters über die Zusammensetzung der ARC Teilnehmer

Die bisherigen SR ARC Berichte:

“Das Atlantik Abenteuer hat begonnen”

“Freudige Atmosphäre”

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