Staatsbesuch: Kieler Häfen müssen geräumt werden

Zwangsverholungen möglich

Wegen des Besuches des israelischen Staatspräsidenten in Kiel müssen Eigner in  Düsternbrook und Blücherbrücke für zwei Tage ihre Schiffe verholen.

Die Rahav © ship-spotting.com

Die Rahav © ship-spotting.com

Der Regierungsschef Israels, Reuven Rivlin, besucht in der kommenden Woche die U-Boot Werft Thyssen Krupp Marine Systems und trifft anschliessend mit Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) zusammen. Die “Rahav” war bereits im vergangenen Spätsommer in Kiel getauft worden und ist das fünfte U-Boot der ehemaligen HDW Werft, dass an Isreal geliefert wird.

“Keine Alternative”

Aus Sicherheitsgründen müssen die Häfen Düsternbrook (Becken 3 und 4) und Blücherbrücke am 12. und 13. Mai 2015  daher geräumt werden. Es besteht laut Hafenverwaltung die Möglichkeit einer Zwangsverholung.

“Uns ist vollkommen bewusst, dass es sich um eine für uns alle schwierige Situation handelt, zu der es derzeit aber leider keine Alternative gibt”, so die Stellungnahme der Sporthafen Kiel GmbH auf ihrer Website.

Da der Staatsbesuch überwiegend am und auf dem Wasser stattfinden wird, ist desweiteren mit Beeinträchtigungen des Schiffsverkehrs auf der Förde zu rechnen.

Die betroffenen Häfen ©sporthafen kiel.de

Die betroffenen Häfen ©sporthafen kiel.de

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Digger Hamburg

Kleiner segeln - größer leben. Filmemacher und Autor Stephan Boden verbringt jeden Sommer auf dem Wasser. Früher auf seiner VA18 "Digger" jetzt auf der Bente24, die er selbst initiiert hat. "Auf See habe ich Zeit, das schärft den Blick für Details." Zu seinem Blog geht es hier
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3 Kommentare zu „Staatsbesuch: Kieler Häfen müssen geräumt werden“

  1. avatar Uwe Liehr sagt:

    Völlig überzogener Schwachsinn! Das Volk hat aus dem Weg zu gehen… Unsere Freiheit haben wir längst verkauft. Woher kommt sie bloß, die Politikverdrossenheit?

    Allerdings wäre ich da gern dabei, wenn UCA und CALYPSO zwangsverholt würden… =8-)

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  2. avatar Hans im Glück sagt:

    Boah, wie nervig ist das denn? Und alles nur wegen diesen ewigen Kriebstreibern? Denen sollte man überhaupt keine Waffen verkaufen dürfen!

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  3. avatar Hurghamann sagt:

    Wieso verkaufen?
    Die Israelis bekommen doch die 3 letzten Boote um jeweils 1/3 verbilligt auf Steuerzahlerkosten. Sprich 1 Boot ist geschenkt.
    Inklusive Torpedorohre die nukleare Marschflugkörper verschießen können.
    Herzlichen Dank, wir haben es ja.
    Das perlt

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