Sturmschäden im Winterlager: “Sabine” jagt mit 96 Knoten über Deutschland – Retter gekentert

Sabine zürnt – wer zahlt?

Symbolbild: Dunkle Wolken und Sturm über Deutschland. Foto: Anandu Vinod

Gerade im Winter kommt es immer wieder zu schweren Stürmen, wie im Moment  „Sabine“. Entstehen dann Schäden, stehen Bootseigner oft vor der Frage, wer die Kosten übernimmt. Ein Versicherer gibt Antworten.

Aktuell zieht Sturmtief „Sabine“ über Europa und sorgt dabei für Chaos. In Deutschland hat die Kaltfront inzwischen die südlichen Bundesländer erreicht, wo extrem hohe Windgeschwindigkeiten gemessen wurden. Auf dem Feldberg in Baden-Württemberg wehte es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit 177 Kilometer pro Stunde (96 Knoten).

So sieht “Ciara” alias “Sabine” auf der Nordsee aus:

Doch auch in den anderen Landesteilen hat sich die Lage noch nicht entspannt. Der DWD warnt weiter vor einer stürmischen Westwetterlage. In Norddeutschland besteht weiterhin die Gefahr von Sturmfluten.

Die Seenotretter sind bei Ciara/Sabine maximal gefordert. Wie extrem es zugehen kann zeigt die britische RNLI, die an der britischen Küste einem Surfer zu Hilfe kommen will:

Gut, wer bei solchen Bedingungen sein Boot sicher im Winterlager stehen hat. Allerdings kommt es auch an Land immer wieder zu großen Schäden. Die Bilanz von “Sabine” steht noch aus.

Doch wer kommt für Schäden auf, die im Winterlager entstehen? Zahlt die Versicherung, wenn mein Boot vom Bock fällt, oder wenn das Nachbarboot das eigene beschädigt? Wir haben mit dem Versicherungsexperten Thomas Gibson von Firmenich Yachtversicherungen genau darüber gesprochen und geben Antworten.

 

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