Ukraine-Krieg: BVWW startet Hilfsaktion

Wassersportler für die Ukraine

Die Lage in der Ukraine wird immer chaotischer, medizinische Güter werden teilweise knapp. Der BVWW sammelt daher Spenden für die Hilfsorganisation action medeor, die Medikamente und medizinische Ausrüstung in die Ukraine transportiert.

action medeor weitet die Hilfslieferungen für die Ukraine aus und ist dabei auf Spenden angewiesen. Foto: action medeor

Der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) hat zusammen mit der europäischen Interessenvertretung, European Boating Industry (EBI), unter dem Motto „Die europäische Wassersportindustrie gemeinsam für die Ukraine“ eine Hilfskation ins Leben gerufen. Die Verbände arbeiten mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. zusammen, das sich auf die Lieferung von medizinischen Hilfsgütern in Kriegs- und Krisengebiete spezialisiert hat. Angesichts der aktuellen Entwicklung in der Ukaraine, bei der auch immer mehr Zivilisten in Kampfhandlungen verwickelt werden, ist der Bedarf groß. Die Hilfsaktion richtet sich sowohl an Unternehmen und deren Belegschaften als auch an alle Wassersportler, denn letztlich zählt jeder Euro.

action medeor liefert direkt in die Ukraine und hat vor Ort bereits eine eigene Infrastruktur und Logistik aufgebaut. Bislang hat das Hilfswerk drei Transporte mit Hilfsgütern auf den Weg in die westukrainische Stadt Ternopil gebracht. An Bord waren jeweils 30 Paletten mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung, darunter Schmerzmittel, Antibiotika, Verbandsstoffe, Nahtmaterial, Gipsverbände, Infusionslösungen und medizinische Geräte. Künftig sollen zwei Transporte pro Woche folgen. Außerdem will action medeor gemeinsam mit seinem Partnerkrankenhaus in Ternopil einen Umschlagplatz für Medikamente und medizinische Hilfsgüter einrichten. Von dort aus sollen dann weitere Krankenhäuser in anderen Regionen der Ukraine versorgt werden.

„Grundsätzlich ist Wassersport ein Ort der Völkerverständigung. Wir lieben es, mit möglichst vielen Nationen gemeinsam im Hafen zu liegen, genau das macht unsere gemeinsame Leidenschaft aus. Tagtäglich entstehen auf dem Wasser neue internationale Freundschaften, Wassersport steht für Freiheit und Frieden“, sagt Robert Marx, Präsident des Bundesverband Wassersportwirtschaft.

Zur Aktion: www.medeor.de/wassersport

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