Fundstück: Männer fragen nicht nach dem Weg

Umwege aus falschem Stolz

Von Carsten Kemmling

Dpa vermeldet heute, dass Männer im Schnitt 442 Kilometer Umwege mit ihrem Auto in Kauf nehmen, weil sie aus falschem Stolz nicht nach dem Weg fragen. Das habe die britische Versicherung Sheilas Wheels errechnet. In einem Autofahrerleben entspräche das einer Kraftstoff-Verschwendung von 2400 Euro.

Dabei stellen sich mehrere Fragen. Wie kann man so etwas errechnen? Warum wollen Frauen – die natürlich hinter der Untersuchung stecken – uns ans Bein pinkeln? Und wieso könnte das Ergebnis irgendjemanden in Erstaunen versetzen?

Jeder-Mann weiß, dass er nicht nach dem Weg fragen sollte. Das ist unmännlich, muschimäßig  und tun nur Weicheier. Dieses Verhaltensmuster wird einem eben in die Wiege gelegt. So wie der Mann Muskeln und andere Dinge hat und die Frau eben nicht.

Klar ist es blöd, im Kreis herumzufahren, wenn man eigentlich schon am Ziel sein könnte. Aber Mann hat eine Verpflichtung gegenüber seines Geschlechtes. Es wäre Verrat, an jeder Ampel irgendwen nach dem Weg zu fragen. Sonst würde sich der Mann noch mehr dem Frausein nähern. Abgrenzung ist wichtig. Seit Frauen Hosen anziehen, verwässert der Unterschied doch immer mehr.

In Zeiten von GPS ist Nachfragen ohnehin völlig out. Da geht es nur um das richtige oder falsche Bedienen des Geräts. Und dabei sind Männer eindeutig im Vorteil. Man müsste einmal untersuchen, wie viel Kraftstoff Frauen verschwenden, weil sie ständig die Angaben des Navis in Frage stellen und die alten, gelernten Wege bevorzugen.

Und wie viel Zeit wird vergeudet weil sie den Angaben des Navi-Plotters auf der Yacht nicht vertrauen und einen extra Sicherheitsabstand fordern?

Wie viele Ehen sind wegen dieser Unarten schon in die Brüche gegangen? Wie viele Scheidungsanwälte können davon leben?  und, und, und. Das sind die entscheidenden Fragen. Aber nach dem Weg fragen, pfffft, das geht gar nicht.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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