Unglück: Kiel abgebrochen vor Zeebrugge – Sigma 362 in Nöten

Gekentert und abgeborgen

Vor dem belgischen Hafen Zeebrugge ist es zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Bei Windstärke 7 gerieten drei Segler mit ihrer Sigma 362 in eine schwere Notlage.

Drei Belgier sind mit ihrer Yacht “Mariposa” aus Nieuwpoort nahe dem Hafen Zeebrugge auf einer Sandbank aufgelaufen. Sie segelten zu nahe an der Küste. Dabei brach der Kiel im Wellengang ab und die Yacht kenterte. 

Ein Riss geht quer durch die Yacht. © VZW

Die Segler konnten sich bei dem starken auflandigen Nordwind und hohem Wellengang nicht am Schiff halten und trieben teilweise ab. Ein Sea King Rettungshubschrauber barg zwei Segler, darunter ein querschnittgelähmter Mann. Der dritte wurde von einem Boot  des Voluntary Blankenberge Marine Service aufgenommen.

Die Crew kam mit dem Schrecken und nur einer leichter Unterkühlung davon. Mit einem Bruch des Kiels hatten sie nicht gerechnet. Die Ende der 80er Jahre bei der britischen Sigma-Werft gebaute Sigma 362 wird in der Szene als gut segelnde und zuverlässige Familienyacht geschätzt. Der Guss-Kiel gilt als rostanfällig.

 

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4 Kommentare zu „Unglück: Kiel abgebrochen vor Zeebrugge – Sigma 362 in Nöten“

  1. avatar Maik Mussenbrock sagt:

    Schöne Mutmaßung am Ende! Mit nicht rostanfälligen Kielen, kann man also munter über die berüchtigten belgischen Sandbänke hüpfen?

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 14 Daumen runter 3

  2. avatar Jorgo sagt:

    Ehrlich gesagt empfinde ich den Bericht ein wenig „flach“.
    Was ist denn nun passiert?
    Auf die Sandbank und danach Kiel beschädigt?
    Oder:
    Sigma taugt nix weil mit rostanfälligem Kiel kann man nicht ordentlich auf die Sandbank fahren?

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 2

    • avatar Weihnachtsgans sagt:

      Ich finde es auch unmöglich, dass nicht wenigstens einer vom SR-Team live dabei war als es passiert ist.

      Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 6

  3. avatar Jörg sagt:

    Der Vorfall ist vom 14.05.2018. Hinsichtlich der Aktualität kann man Segelreporter nichts vorwerfen. Aber zwei Tage hätten locker ausreichen müssen um alle Fakten zu ermitteln. Auch ich finde es schon ziemlich unmöglich, dass die Expertise der Segelreporter nicht ausreicht, um anhand des Videos – schließlich ist der ziemlich scharf und kaum verwackelt – die Ursache für den Bruch des Kiels zu ermitteln. Ich bin mir auch sicher, dass die Versicherung auf so einen Quatsch wie einen Gutachter verzichtet und für die Regulierung lediglich das vorhandene Bild- und Videomaterial zugrunde legt.

    Alles in Allem – schwache Leistung Segelreporter!

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