Video Fundstück: Heißer Segelfilm von 1961. Liebe auf der Schäre

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Carsten Kemmling

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8 Kommentare zu „Video Fundstück: Heißer Segelfilm von 1961. Liebe auf der Schäre“

  1. avatar Ketzer sagt:

    GEILES Boot…

  2. avatar schäre sagt:

    tolle Formen…
    Hat jemand den genauen Bootstyp erkennen können (Schäre, Mälar, oder so, aber was genau?)

    • avatar strauss sagt:

      Das ist ein KNAR-boot, wird vorwiegend in Norwegen gesegelt, ähnliche Konstruktion wie das Nordische Folkeboot und Drachen.

    • avatar strauss sagt:

      Wiki: Knarr-Boot
      Das Knarr-Boot (benannt nach dem Frachtboottyp der Wikinger, dem Knorr) ist ein skandinavischer Segelbootstyp.

      Inhaltsverzeichnis:
      1. Geschichte
      2. Rumpf
      3. Rigg, Takelage und Segel
      4. Regatta und Wettfahrten
      5. Einzelnachweise
      6. Siehe auch
      7. Weblinks

      Klassenzeichen

      Bootsmaße
      Länge üA: 9,28 m
      Länge WL: 6,21 m
      Breite üA: 2,12 m
      Freibord: 0,60 m
      Tiefgang: 1,30 m
      Gewicht (segelfertig): 2.250 kg
      Gewicht (Ballast, Kiel): 1.300 kg
      Segelfläche
      Segelfläche am Wind: 26,60 m²
      Großsegel: 17,60 m²
      Fock: 9 m²
      Sonstiges
      Takelungsart: Slup
      Yardstickzahl: 111
      Klasse: Einheitsklasse

      1. Geschichte
      Aus den guten Erfahrungen, die die norwegischen Segler mit dem Folkeboot und dem Drachen gemacht hatten, ging das Knarr-Boot als Synthese aus beiden Klassen hervor. Es wurde 1943 von dem Norweger Ing. Erling L. Kristofersen konstruiert und 1955 von Skandinavischen Seglerverband als Einheitsklasse angenommen.

      In den Jahren 1965/66 wurden die letzten Boote aus Holz gefertigt und seit 1969 werden Knarrs ausschließlich aus GfK gebaut. Die einzige Baulizenz der Klassenvereinigung liegt seit 2004 nicht mehr in Dänemark, sondern bei der Bootswerft Schneidereit an der Elbe.[1]

      2. Rumpf
      Das Knarr-Boot ist ein klassisches Drei-Mann-Kielboot. Die norwegischen Segler fanden mehr Geschmack an der gewohnten Rumpfform des Drachen und wählten für das Knarr-Boot den Rundspant mit den langen Überhängen an Bug und Heck, nur länger, verbunden mit der dem kleinen Kajütdach des Folkeboots und seiner Aufteilung unter Deck. Der Rumpf sollte besonders kräftig sein, man wählte daher die Karweelbauweise mit einer Plankenstärke von 22 Millimeter (Folkeboot = 14,5 Millimeter).

      3. Rigg, Takelage und Segel
      Das klassische Knarr-Boot ist als Bermuda-Slup getakelt. Aufgrund ihrer Untertakelung und ihres schlanken Risses sind die Langkieler insbesondere bei Wind in der Ostseewelle handig und stabil bei großer Höhe an der Kreuz zu segeln.

      4. Regatta und Wettfahrten
      In Norddeutschland gibt es keine aktive Klassenvereinigung, dafür sind jedoch die bestehenden Knarr-Vereinigungen in Norwegen, Dänemark und San Francisco um so aktiver. Seit 1969 finden die Internationalen Meisterschaften jährlich wechselnd auf der San Francisco Bay, dem Oslofjord und dem Öresund statt, wo die stärksten Flotten liegen. Die Besonderheit ist, dass die Gastgeber den überseeischen Gästen jeweils die Boote stellen.

      Außerdem werden klassische oder „Vintage“-Knarrs bei den entsprechenden Regatten – meist nach der Vergütungsformel für klassische Yachten – gesegelt, wie bei klassischen Yachten üblich unter dem ursprünglichen nationalen Segelzeichen mit der ursprünglichen Segelnummer.

      5. Einzelnachweise
      1.Homepage der Bootswerft Schneidereit: Über uns

      6. Siehe auch
      Portal:Segeln – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Segeln

      •Liste der Bootsklassen
      •Liste von Schiffstypen
      7. Weblinks
      •Knarr-Boot (Foto: Kai Greiser)
      •Dänische Klassenvereinigung
      •Freundeskreis Klassische Yachten

      • avatar schäre sagt:

        Bin nicht so sicher sein, dass es tatsächlich ein KNARR ist.
        Stellungsverhältnisse Kajütdach zu Mastfuss scheinen anders, ebenso die Anordnung der
        Großschot und der Ruderkopf… aber sehr ähnlich ist es in jedem Fall und der KNARR auch sehr schön.

  3. avatar matti sagt:

    Achtung, 5:30 – Hochdramatisch!

  4. avatar ejk sagt:

    englische Titel war “passionate demons”, wurde auf den Cannes festspielen 1961 gezeigt, Premiere in Amerika 1962.
    weitere Infos zur Handlung
    http://www.tcm.com/tcmdb/title/465727/The-Passionate-Demons/#

  5. avatar Egon sagt:

    Hach, das waren noch Zeiten. Schöne Boote, schönes Wetter …. *seufz*

    PS: Warum hat sich denn hier die “Keine Schwimmwesten tragen – einfach unverantwortlich”-Fraktion noch nicht gemeldet? 😀

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