Video: Rettung nach 22 Stunden auf See – Japaner harrt auf Propeller aus

Überlebenswunder

Der japanischen Küstenwache gelang es am Wochenende einen 69 Jahre alten Mann lebend zu retten, der sich nach einer Kenterung 22 Stunden lang am Propeller seines Bootes festgeklammert hatte.

Der Japaner war für ein Hafenbauprojekt allein vor der südjapanischen Insel Yakushima unterwegs gewesen, als sein Arbeitsboot aus unbekannten Gründen kenterte. Obwohl es ihm noch gelang, auf seine Notlage aufmerksam zu machen und umgehend die Küstenwache alarmiert wurde, konnten die Retter den Schiffbrüchigen erst 22 Stunden später etwa 30 Kilometer vor dem Hafen von Onoaida finden.

© Kaijō Hoan-chō, Japan Coast Guard

Ein von den Einsatzkräften gefilmtes Video, das nun um die Welt geht, zeigt, wie der Mann bei rauen Bedingungen in eine Plane gewickelt in einer bemerkenswerten Pose regungslos auf dem umgedrehten Rumpf des Bootes hockt, der nur wenige Zentimeter aus dem Wasser ragt, sich am Ruder abstützt und am Propeller festklammert.

Dass der Mann unter den gegebenen Umständen so viele Stunden überlebt habe, sei ein Wunder, sagten Vertreter der Küstenwache nach der Rettung gegenüber japanischen Medien. Lediglich eine leichte Knöchelverletzung soll er sich bei dem Unglück zugezogen haben.

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