Windhose über der Förde: Kiel von Tornado heimgesucht

Plötzlich umhergewirbelt

Ein Wirbelsturm hat an die Kieler Innenförde mehrere Menschen ins Wasser gerissen, die ihre Boote sichern wollten. Es gab zahlreiche Verletzte. Meteorologen wunderten sich.

Die Vorhersage der Wetterdienste kündigte für den Mittwochabend in Kiel Sturmböen und Starkregen an. Als sich dann eine Windhose den Weg über die Innenförde zur Kiellinie bahnte, waren auch die Spezialisten überrascht. So etwas könne man nicht vorhersagen, heißt es in mehreren Medien.

So wurden mehrere Ruderer von dem Sturm erfasst, als sie an ihrem Steg auf Höhe des Instituts für Meereskunde ihre Boote sicherten. Sie sollen plötzlich umhergewirbelt und ins Wasser geschleudert worden sein. Die Feuerwehr gibt an, dass alle Menschen geborgen werden konnten, einige aber von Gegenständen am Kopf getroffen wurden. Insgesamt sollen vier Menschen in Kiel schwer verletzt worden sein.

Im Video ist zu sehen, wie in der Nähe des Seehundbeckens eine Birke umfällt:

Solche Tornados wie in Kiel entstehen bei großen Temperaturunterschieden in der Nähe von Gewittern auf. Wie heftig Yachten in Bedrängnis kommen können zeigte ein solches Wetterphänomen zuletzt im kroatischen Dubrovnik.

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