Windmaschinen: Windsurf Weltcup in der Halle – Wilde Stunts auf der Rampe

Spektakel im Windkanal

Energietechnisch mutet es ja schon ein wenig schräg an, Wassersport mit Hilfe von Windmaschinen in der Halle zu treiben. Aber die weltbesten Surfer feiern ihren PWA World Cup im Stadion von Warschau als großen Erfolg.

Winmaschinen Surfer

Akrobatik beim Sprung über die Rampe. © Carter/PWA

Im April 1990 war die Halle von Paris Bercy der Schauplatz für den ersten Indoor Worldcup der Welt. 20 Windmaschinen sorgten damals im 70 mal 30 Meter großen Becken vor 12000 Zuschauern für die Beschleunigung der besten Windsurfer der Welt.

Vier dieser Maschinen gelangten auch an den Bodensee, wo Eberhard Magg im windstillen Hafen von Kressbronn damit sein erstes Match Race Germany in Schwung brachte. Aber auf Dauer waren die enormen Energiekosten nicht zu decken.

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Nicht alle kamen mit der Sprungschanze zurecht. © Carter/PWA

So ist es umso erstaunlicher, dass es acht Jahre nach dem letzten Indoor Event der Professional Windsurf Association (PWA) in Warschau zu einer Neuauflage gekommen ist. 30 Windmaschinen sorgten im 90 mal 30 Meter breiten Stadion für bis zu acht Winstärken.

Insgesamt wurden an zwei Tagen 40.000 Zuschauer gezählt, die den Athleten beim Freestyle, Jump und Slalom applaudierten.

Kein Wunder, dass Thomas Traversa aus Frankreich den Sprung über die schwierige Rampe am besten meisterte. Er hatte schon beim Red Bull Storm Chase im brutalen Sturm die Konkurrenz dominiert.

Die besten Fails auf der Sprung-Rampe:

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Kopfüber in das Becken. © Carter/PWA

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Der Slalom wird auf der Startrampe begonnen. © Carter/PWA

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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