Yacht-Transporter in Seenot: Immer noch treibt die “Eemslift Hendrika” führerlos vor Norwegen

Schiff über Bord

Das Schiff-Schuttle “Eemslift Hendrika” ist nach seiner Havarie immer noch nicht in Sicherheit. Schweres Wetter verhindert die Bergung. Ein Schiff hat sich schon losgerissen.

Der Yacht-Transporter “Eemslift Hendrika”, der eigentlich am Mittwoch von Schleppern aus der Gefahrenzone gebracht werden sollte, driftet weiterhin führerlos vor der norwegischen Küste. Schweres Wetter macht einen Bergungsversuch vor Donnerstag unmöglich. Zwei geeignete Boote sind zwar am Unglücksort eingetroffen, der Wellengang lässt aber das Herstellen einer Schleppverbindung nicht zu.

Der Frachter Emmslift Hendrika wird bei schwerem Seegang. Das grüne Boot ist nicht mehr an Bord. Die Segelyacht vorne hält dem Schaukeln bisher stand. © HRS Sor-Norge

Das grüne Schiff an Deck fehlt und ein Stück des mittleren Krans. © Kystverket

Die unmittelbare Gefahr einer Kenterung scheint nicht mehr zu bestehen. Das hängt auch damit zusammen, dass eines der transportierten Schiffe inzwischen vom Deck gerutscht ist und einen Teil des Krans mitgerissen hat. Es soll sich laut norwegischen Medien um ein Arbeitsboot handeln mit einem Wert von umgerechnet 6,6 Millionen Euro. Ohne die schwere Decksfracht hat sich aber die Wasserlage des Frachters stabilisiert.

Die beiden roten Schlepper haben es noch nicht geschafft eine Verbindung herzustellen. © Kystverket

Die 112 Meter lange “Eemslift Hendrika” trieb auf die norwegische Küste zu und drohte im Falle einer Leckage 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel zu verlieren. Aber die jüngsten Wettervorhersagen zur Windrichtung lassen dieses Risiko nun geringer erscheinen.

Die Crew ist längst nach einer dramatischen Rettung in Sicherheit gebracht worden:

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