2. Solitaire du Figaro beendet: 470er-Weltmeister siegt und führt – Riechers auf Platz 24

"Es war so cool!"

Das Comeback von Jörg Riechers schien nach schwierigem Beginn der 2. Solitaire-Etappe möglich. Er kam auf 3 Meilen an die Spitze heran. Aber dann setzte der Wind woanders wieder ein.

Am Mittwochmorgen um 3 Uhr hat sich das Feld zusammengeschoben und Riechers (hellblau) wird als 10. gelistet nur 3 Meilen hinter der Spitze…

…Aber dann gerät er zu weit nach Süden und verliert den Anschluss.

Der französische Rookie Guillaume Pirouelle (Région Normandie) hat am Donnerstagmorgen die Ziellinie der zweiten Solitaire-Etappe vor Royan an der Mündung der Gironde als Erster überquert. Auf dem 655 Seemeilen langen Abschnitt behauptete der 28-Jährige 3min 19sek auf den Zweiten Achille Nebout und 15min 48sek zum drittplatzierten Favoriten Tom Laperche. Jörg Riechers hat auf Platz 24 rund 4,5 Stunden auf den Spitzenreiter verloren, der damit auch die Gesamtführung übernommen hat.

Etappensieger und Gesamtführende Guillaume Pirouelle feiert. © Alexis Courcoux

Die Etappe war von einem Raumschots-Abschnitt mit 30 Knoten Wind und zwei Meter hohen Wellen im Kanal geprägt und eine andauernden Flaute 170 Meilen vor dem Ziel. Dabei schob sich das Feld der verbliebenen 32 Solo-Spezialisten (Zwei Ausfälle) noch einmal zusammen und es kam zu einem Neustart.

Pirouelle (28), der auf der ersten Etappe noch Sechster hinter Riechers (4.) geworden war, aber die Gruppe mit den Favoriten anführte, platzierte sich in einer Gruppe von vier Spitzenfahrern am besten für den neu einsetzenden Wind. Er behielt die Nerven und hatte auch nach fast vier Tagen komplizierter Nonstop-Segelei noch ausreichend Energie zur Verfügung, um auch das finale Duell auf der Ziellinie für sich zu entscheiden.

Der Start zur 2. Etappe. © Alexis Courcoux

Die Souveränität bei dieser Etappe, mit der er dauerhaft in der Spitzengruppe segelte, mag überraschen für einen Neuling in der ersten Figaro3-Saison. Aber Anfang des Jahres hatte er schon mit zwei Podiumsplätzen bei großen Regatten sein Potenzial gezeigt.

Dabei war Pirouelle eigentlich in der 470er-Klasse zuhause,

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Carsten Kemmling

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