470er: Winkel/Cipra reiten Riesenwellen vor Spanien

Holpriger Parcours

Nicht nur die Spanier können mit ihrem 470er Monsterwellen bezwingen. Auch die deutschen Crews puschen vor Santander die Limits. Sie machen keine Corona-Pause.

Nach den spanischen Vizeweltmeistern Xammar/Rodriguez zeigt auch das deutsche 470er-Team Malte Winkel und Matti Cipra, dass es bestens Brutalo-Bedingungen meistern kann. Coach Titus Konaczewski hat von seinem Motorboot das Training vor Santander aufgenommen. Die Atlantikstürme der vergangenen Wochen haben das Meer vor der spanischen Küste so sehr aufgewühlt, dass der Parcours mächtig holprig aussieht.

Eine Corona-Pause gibt es für das deutsche Team nicht. Es versucht, mit aller Macht die Grundlagen zu legen, um sich doch noch den Olympia-Traum erfüllen zu können. Dabei gibt es kaum Planungssicherheit. Denn erstens ist noch nicht sicher, ob sich überhaupt ein deutscher 470er für Tokio qualifiziert – nur ein Ticket wird noch für eine europäische Crew vergeben. Zweitens bemüht sich auch das zweite internationale Spitzenteam aus Deutschland Diesch/Autenrieth um die Fahrkarte. Und es gilt wie immer für Olympia-Segler: Es kann nur einen geben.

Aber wie auch immer das Rennen nach Tokio ausgeht, die aktuellen Trainingserlebnisse vor Santander werden sie so schnell nicht vergessen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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