470er-WM: Deutsche Olympia-Entscheidung der Frauen fällt im Medal Race

Duell um das Tokio-Ticket

Für die deutschen 470er-Männer ist das Thema Olympia beendet, bei den Frauen gewinnt die interne Ausscheidung vor dem abschließenden Medal Race der WM an Dramatik. Theres Dahnke/Birte Winkel und Luise Wanser/Anastasiya Winkel gehen nur durch einen Punkt getrennt ins Finale.

Theres Dahnke/Birte Winkel schoben sich mit zwei Top-Platzierungen noch in die Top-Ten und kämpfen morgen um das Olympia-Ticket. Foto: osga.photo

Der vorletzte WM-Tag vor Vilamoura/Portugal drehte das bisherige Ergebnis der deutschen Frauen in einen unerwarteten Vorteil für Dahnke/Winkel. Die beiden Kieler Studentinnen landeten vor dem Finale mit den Rängen 8 und 4 zwei Top-Ergebnisse, während die Hamburgerinnen Luise Wanser/Anastasiya Winkel ihre gute Ausgangsposition von Donnerstag durch einen dicken Patzer aus den Händen gaben. Als Achte und Neunte starten sie morgen in das alles entscheidende Rennen.

Am letzten Tag der Flottenrennen gaben Luise Wanser/Anastasiya Winkel ihre starke Position aus der Hand. Foto: Uros Kekus Kleva

In leichten und drehenden Winden an der Algarve-Küste fanden sich Wanser/Winkel im ersten Rennen des Tages von Beginn an am Ende des Feldes wieder. Diese Position konnten sie im weiteren Rennverlauf nicht nennenswert verbessern, so dass sie mit dem 22. Platz ihr Streichresultat einfuhren. Das brachte Dahnke/Winkel in Position. Das jüngste deutsche Team, das sich schon zu Junioren-Zeiten enge Duelle mit Luise Wanser (und ihrer Schwester Helena) auf Weltniveau geliefert hatte, lag schon an der ersten Luvtonne in der Spitzengruppe und holte durch den achten Platz entscheidende Punkte auf.

Noch besser lief es für sie schließlich im letzten Flottenrennen der WM. Nach einer fast perfekten Startkreuz rundeten Dahnke/Winkel die Top-Marke hinter Olympiasiegerin Hannah Mills mit Vorschoterin Eilidh McIntyre (Großbritannien) auf Position zwei. Nach dem Downwinder zahlte sich die Wahl der rechten Tonne indes nicht aus. Zwei Teams rutschten durch, doch die junge Crew wahrte schließlich Platz vier, während sich Wanser/Winkel von ihrem achten Platz nicht weiter nach vorn arbeiten konnten.

Frederike Loewe/Anna Markfort hatten die Favoritenrolle unter den deutschen Damen inne, fanden aber nicht in den WM-Rhythmus. Foto: osga.photo

So wechselte mit diesem Resultat die deutsche Führung in der Olympia-Ausscheidung. Im doppelt gewerteten Medal Race ist dieser Vorsprung allerdings ohne Bedeutung. Für beide Teams gilt es vielmehr, sich vor den internen Konkurrentinnen zu platzieren. Allein das entscheidet über die Vergabe des Tokio-Startplatzes. Die WM-Platzierung spielt keine Rolle mehr, denn durch das Erreichen der Top-Ten sind alle weiteren DOSB-Kriterien für Olympia erfüllt. Weitere Ausscheidungen gibt es nicht, da Corona die weiteren angedachten Regatten unmöglich gemacht hat.

Damit ist klar, dass sich eine der Winkel-Schwägerinnen für Tokio qualifiziert. Die beiden weiteren deutschen Teams Frederike Loewe/Anna Markfort und Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß verpassten deutlich die Top-Ten und damit ihre jeweils letzte gemeinsame Chance auf Olympia, da in 2024 die 470er im Mixed gesegelt wird.

Diese Bedingungen hätten Simon Diesch/Philipp Autenrieth gern gehabt. Aber sie kamen nicht in den WM-Tagen. Damit verpassten sie die Olympia-Qualifikation. Foto: osga.photo

Ohne deutsche Beteiligung wird Olympia bei den 470er-Männern über die Bühne gehen. Simon Diesch/Philipp Autenrieth gelang im letzten Fottenrennen zwar noch ein zweiter Platz und damit die beste WM-Platzierung. Es führte sie aber lediglich auf Platz 15. Malte Winkel/Matti Cipra fielen sogar noch weiter zurück und beenden die Regatta als 17. Damit verfehlen beide Teams nicht nur das Nationenticket, sondern auch alle weiteren DOSB-Kriterien für die Spiele. An der Spitze sind die Schweden Anton Dahlberg/Fredrik Bergström auf Gold-Kurs. Sie führen das Klassement vor ihren beiden Trainingspartnern Diogo Costa/Pedro Costa (Portugal) sowie Jordi Xammar/Nicolas Rodriguez an. Das Trio hat sich offenbar perfekt auf die WM vorbereitet.

Ergebnisse

Ein Kommentar „470er-WM: Deutsche Olympia-Entscheidung der Frauen fällt im Medal Race“

  1. avatar janeth sagt:

    janethlove5050@gmail.com Mein Name ist janet
    Ich bin eine schöne junge Frau voller Liebe, liebevoll und auch romantisch. Alter und Sprache sind nicht wichtig, aber Liebe ist wichtig im Leben. Ich weiß, dass dein Alter älter ist als meins, aber sie versucht mich zu kontaktieren, um herauszufinden, warum ich dich kontaktiere. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich unter meiner E-Mail-Adresse j.a.n.e.th.l.o.v.e.5.0.5.0.at.g.m.a.i.l.c.o.m kontaktieren
    Nun, ich habe dein Profil gesehen und ich liebe es. Ich denke, wir können zusammen klicken. Bitte, ich möchte, dass Sie mir eine E-Mail an meine E-Mail-Adresse senden. Dann (janethlove5050@gmail.com) werde ich Ihnen mein Foto zeigen und Sie werden auch mehr wissen.

Schreibe einen Kommentar zu janeth Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei × 4 =