SAP 505er WM Barbados: Böhm/Roos zurück an der Spitze, Hunger/Jess lauern

Jagd auf den Hasen

Stefan Böhm und Gerald Roosdie Doppelsieger des ersten Tages bei der 505er WM in Barbados, haben nach den Rennen fünf und sechs nach einem Ruhetag die Spitze zurück erobert.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

11 Kommentare zu „SAP 505er WM Barbados: Böhm/Roos zurück an der Spitze, Hunger/Jess lauern“

  1. avatar RVK sagt:

    Blöde Frage zum Torstart beim Titelbild: Was macht der Schlaucher da? Oder beginnt die Linie hinter dem Schlauchboot, damit im Falle einer Kollision der Hase unbeschadet weiter kommt?

  2. avatar SB sagt:

    Genau, die Linie beginnt erst hinter dem Schlauchi.

  3. avatar GER1692 sagt:

    Noch eine Frage bezüglich des Pfadfinderstarts: welchen Sinn hat das bei einer Regatta? Kenn das nur aus dem Training

    • avatar Afterguard sagt:

      Keine schlecht ausgelegten Startlinien und/oder ewige Satrverschiebungen während die Wettfahrtleitung verucht die Linie zu korrigieren, keine Massenfrühstarts und dauernde Gesamtrückrufe mit anschließenden nervigen Wartereien, auch Einzelfrühstarts sind praktisch ausgeschlossen….

  4. avatar Marc sagt:

    Da sieht man es wieder, segeln lernt man in Liblar und an der Bever 😉

  5. avatar Panzer ich begrüße Sie sagt:

    […]Es verzichtet auf viele taktische Elemente eines Standard-Starts[…]
    Es sind andere taktische Überlegungen.

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      …zum beispiel, ob der hase einen guten oder schlechten tag hat. füllt er sich abends ab, sollte man am nächsten morgen eher links (d.h. früh) starten, weil er vllt schlangenlinien fährt:-)
      im ernst: besonders die möglichkeiten zum freiwenden in der nachstartphase sind deutlich limitiert, da sich viel weniger lücken auftun. viel mehr boote haben einen guten start und kommen mit wegerecht von rechts. dann setzten sich die schnellen spitzensegler ab. der vorteil für sie ist einfach noch größer als sonst schon.
      ich denke, es hat seinen grund, warum sich diese startform in anderen klassen nicht durchgesetzt hat.
      aber natürlich respektiere ich, dass die fiven segler offenbar gefallen daran finden. das ranking der besten segler würde sich wohl auch bei einem traditionellen start nicht ändern.
      ich finde einfach, dass bei so einer wm mit dem start ein wichtiges, spannendes element fehlt.

  6. avatar Friedrich sagt:

    Carsten,

    Einspruch! Der Torstart macht viel Sinn bei ganz großen Feldern, wie sie die Fiven seit jahren bei den großen Events an den Start bekommen. Wenn 60-80 oder mehr Boote auf der konventionellen Linie sind, ist viel viel zufall im Spiel, ob es einen sauberen Start gibt, wer als Frühstarter erwischt wird etc. Das fällt beim Torstart weitgehend weg. Zugleich gibt es natürlich auch alle taktischen Überlegungen. Ist der hase sehr schnell, kann es sich bewähren, erst spät zu starten. Zugleich muss man überlegen früh oder spät zu starten, je nachdem, auf welche Seite man will. Schließlich ist es verdammt schwer, sich genau so zu positionieren, dass man sauber und direkt hinter dem Hasen starten kann. Auch hier gilt Lee vor Luv und Bb vor Stb, man darf dem Hasen nicht in die Quere kommen etc. Der Torstart ist eine eigene, sehr spannende Welt, sehr dynamisch, sher zügig und ohne diese nervtötendenden Warteorgien bei häufigen gesamtrückrufen in großen Feldern.

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      ich will dem ja gar nicht so viel gewicht beimessen. die fiven werden das diskutiert haben und scheinbar gibt es eine mehrheit aus welchem grund auch immer. jedem das seine.
      das argument mit dem großen feld passt aber nicht. es gab eine zeit vor dem ganzen gruppensegeln, da wurden laserfelder problemlos an einer linie mit über 200 schiffen gestartet.

      • avatar Stefan sagt:

        …und da geht es gerechter zu? Die Jury möchte ich sehen, die es schafft eine Startline mit 200 Lasern im Überblick zu behalten und faire Bedingungen zu gewährleisten. Das Tor hat den großen Vorteil, dass die Jury immer die gerade startenden Boote hinter sich gut im Blick hat.

  7. avatar Friedrich sagt:

    Noch eine Ergänzung: Fragt doch mal, warum die 505er eine so sagenhaft erfolgreiche Klasse geworden sind? Vielleicht, weil man in der nationalen und weltweiten KV ein feines Näschen dafür entwickelt hat, was die Segler wollen, was gut funktioniert und wie Leistung und Spaß in einem guten Verhältnis zueinander stehen. Dazu mag auch gehören, dass man bei den Formaten bis hin zu den Startformen sehr genau hin hört, was gut funktioniert.

    Übrigens: die Kollegen Rechtsanwälte vom Baggersee haben das Ding nach 8 von 9 Rennen fast im Sack. 1,2,3 GER, das ist schon beeindruckend (und wir reden von einer heißen internationalen Klasse, nicht von Piraten..).

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