52 Super Series-Auftakt: Quantum siegt überlegen – Slingsby startet Regeldiskussion

Gute Basis

2021 ging in der 52 Super Series spektakulär knapp zu. Harm Müller-Spreer wurde mit Platoon jeweils Dritter. Zum Auftakt der neuen Saison startet er mit Rang zwei aber ein alter Bekannter scheint kaum zu schlagen. Die Video-Zusammenfassung:

Bei der ersten Veranstaltung der 52 Super Series 2022 starteten vor Rías Baijas an der spanischen Westküste neun Teams aus sechs Nationen. Dabei zeigte sich Quantum Racing mit Owner Driver Doug DeVos und Taktiker Terry Hutchinson nahezu unschlagbar. Das US-Team, das auch die Basis des America’s Cup Teams American Magic bildet, gewann mit sieben Punkten Vorsprung im kleinen Feld der neun Yachten vor der deutschen Platoon.

Dabei hatte Harm Müller-Spreer eigentlich zum Überholen ansetzen wollen. Nach drei zweiten Plätzen in den Saisons 2019, 2018, 2017 und Platz drei 2021 fühlt sich das Team reif für den obersten Platz auf dem Treppchen. Dafür verließ es die langjährige Trainingsspartnerschaft mit den Amerikanern und wechselte vom Segelmacher Quantum zu Doyle, was auch mit demselben beruflichen Wechsel des spanischen Sail Designers und Platoon Strategen Jordi Calafat zu tun hat.

Platoon vor dem Gennaker-Set. © 52 SuperSeries

Auf der Platoon gibt nach wie vor Star-Taktiker John Kostecki den Weg vor. Er hat seine ehemaligen Illbruck-Weggefährten Dirk de Ridder und Ross Halcrow dabei. Michael Müller ist neben dem Skipper auf Mid-Bow-Position der einzige weitere Deutsche an Bord.

Platoon neben Quantum an der Startlinie. © 52 SuperSeries

Platz zwei zum Auftakt ist eine gute Basis für die Saison, aber erneut sitzt das Phoenix-Team der Platoon im Nacken. Vor Baiona fehlte nur ein Punkt. Die Plattner-Familie die 2020 noch zwei TP52 Yachten an den Start gebracht hatte, versucht diesmal bei Phoenix die Skipper-Rolle zu teilen. Hasso und seine Tochter Tina Plattner wollen bei den fünf geplanten Saison-Rennen jeweils abwechselnd das Steuer führen. Beim Auftakt in Spanien ließen sie sich allerdings entschuldigen. Team Manager Tony Norris saß an der Pinne. Er konnte für die Saison Tom Slingsby als Taktiker verpflichten.

Der türkische Provezza Eigner Ergin Imre (l.) in entspannter Pose. © 52 SuperSeries

Event Website 52 SuperSeries

Regel-Diskussion vor der Luvtonne

Der neue American-Magic-Steuermann hatte im Vorfeld des Saison-Auftakts eine interessante Regel-Diskussion gestartet. Dabei ging es um eine Trainingsregatta, bei der eine Drohnen-Aufnahme kurz vor der Luvtonne gleich drei knappe Situationen aufnahm. In allen Fällen ging es um

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Ab 1,25 € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.