Alinghi beim America’s Cup: Red Bull vs. Mercedes – Formel1-Duell auf dem Wasser fortgesetzt

"Gleiche Partner"

Die Rückkehr von Alinghi zum America’s Cup ist längst durchgesickert. Bei der ersten offiziellen Pressekonferenz werden weitere Details bekanntgegeben. Red Bull engagiert sich mehr als gedacht.

Hans-Peter Steinacher (l.) und Ernesto Bertarelli bei der Präsentation des neuen Alinghi Red Bull Racing Teams. © Samo Vidic / Red Bull Content Pool

Ernesto Bertarelli hat vor internationalen Medienvertretern bestätigt, dass er elf Jahre nach seinem letzten Rennen im America’s Cup mit seinem Alinghi Team eine Herausforderung für den Gewinn der Kanne abgegeben hat. Er will erneut für den Schweizer Yacht Club Societe Nautique de Geneve an den Start gehen.

Teaser Video Alinghi Red Bull Racing Team

Die offizielle Bekanntgabe fand im Verein SNG am Ufer des Genfer Sees statt, der im nächsten Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Das neue Team soll Alinghi Red Bull Racing heißen. Damit wird schon dokumentiert, dass die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Getränkefabrikant größere Dimensionen annimmt, als zuvor gedacht.

Es geht nicht nur um die Zusammenarbeit mit der Formel 1 auf technischer Ebene, wie sie insbesondere vom britischen INEOS Team Britannia mit dem F1 Mercedes Rennstall vorgemacht wird, sondern auch um eine signifikante finanzielle Beteiligung.

F1-Weltmeister Max Verstappen an der Winsch. © Red Bull

Bei der Präsentation wurde die enge Verflechtung unter anderem durch die Zuschaltung von Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner dokumentiert, dessen Stimme noch von den Feierlichkeiten des WM-Titels angeschlagen war. F1-Star Max Verstappen wie auch Team Gefährte Riccardo 2018 waren zuvor schon bei den Seglern an Bord (Video).

Christian Horner, Chef des Red Bull Racing F1-Teams, ist bei der Präsentation von Alinghi Red Bull Racing zugeschaltet. © Hans-Peter Steinacher

Der Schritt von Red Bull zum Segeln ist nicht so groß wie man denken könnte. Seit vielen Jahren gehört das Red Bull Sailing Team um die zweimaligen Tornado-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher zu festen Größen im internationalen Segelsport. Die beiden Österreicher ermöglichten schon mit der Red Bull Foiling Generation talentierten Nachwuchsseglern den nächsten Schritt zum Schnellsegeln, wie auch beim Red Bull Youth America’s Cup. In den schnellen Olympiaklassen ist der Brause-Hersteller ebenfalls dauerhaft präsent – etwa bei der Nacra17-Legende Santiago Lange, den 49er Frauen aus Neuseeland oder den deutschen 49er-Männern Erik Heil und Thomas Plößel. Auch James Spithill gehört zu den Markenbotschaftern.

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Carsten Kemmling

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