America’s Cup: 6. Herausforderer akzeptiert – Königl. Niederländische Clubs gemeinsam stark

Erste niederländische Herausforderung

America's Cup

Darum geht’s © America’s Cup Media

Alt-Seeland will es in Neu-Seeland wissen: Erstmals fordern die Niederländer einen America’s Cup-Sieger heraus! Noch gelten die Niederländer als Underdogs, doch das kann sich bald ändern… 

Eine der erfolgreichsten maritimen Nationen beschert den internationalen Fans des America’s Cup ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art: Gestern wurden der Königliche Niederländische Yacht Club Muiden und der Königliche Yacht Klub Maas als Joint Venture aus den Niederlanden offiziell als 6. Herausforderer des Team New Zealand akzeptiert. 

Somit verdoppelte sich die Anzahl der Herausforderer seit Ablauf der letzten Bewerbungsfrist. 

Die Niederländer reihen sich bei den Challengern ein: Italiens Luna Rossa, US American Magic und Stars & Stripes Team USA, INEOS Team UK und Malta Altus Challenge.

AC75

Das krakenartige Design des AC75. © America’s Cup Media

Wer dem Niederländischen Team als Skipper respektive Boss vorstehen wird, ist weiterhin offen. Nachdem in der Szene hinter den Kulissen schon seit mehr als einem Monat von einer etwaigen Niederländischen Bewerbung gesprochen wurde, könnte sich nun auch bestätigen, dass der AC- und VOR-Veteran Simeon Tienpont eine Schlüsselrolle spielen wird.

“Das ist für die Niederlande die Gelegenheit, zum ersten Mal in der Geschichte einen Herausforderer beim America’s Cup zu stellen. Das Design des AC75 und die technischen Spezifikationen sind geradezu auf die niederländische Schiff- und Luftfahrtindustrie zugeschnitten. Der America’s Cup hat schon immer als Nährboden für Technologien im Rennsegeln gedient, und mehr denn je ziehen diese Innovationen nun auch die maritime Industrie an,“ äußerte sich Tienpont kürzlich gegenüber niederländischen Medien. (SR-Bericht zum Start der niederländischen Initiative). 

Volvo Ocean Race

 Simeon Tienpont bei der Arbeit. Er ist bekannt dafür, dass er sich immer hängt sich voll reinhängt © Richard Edwards / Volvo Ocean Race

Zusammen mit den Cup-Verteidigern Team New Zealand ist die America’s Cup 2021-Flotte die größte seit 2007 in Valencia. Was die Neuseeländer wiederum als Bestätigung für ihre Entscheidung sehen, von den Katamaranen auf die voraussichtlich deutlich teureren Mono-Foiler umzusteigen. 

Neu-Seeland freut sich jedenfalls, dass Alt-Seeland mit von der Partie sein wird. Einen Haken hat der sechste Challenger jedoch für die Neuseeländer: Für fünf Teams wäre genug Platz am Wynyard Point In Auckland, während für sechs Teams die Hobson Wharf verlängert werden muss. Aber das sind vermutlich Peanuts im Vergleich zu dem enormen Prestige- und zu erwartenden wirtschaftlichen Gewinn, der mit dem America’s Cup in Auckland einher gehen soll. 

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Michael Kunst

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