America’s Cup: Artemis Racing bucht die erste Flugstunde

Flugschüler

Das unter schwedischer Flagge segelnde America’s Cup Team Artemis Racing hat seinen neuen AC72 Katamaran am ersten Tag ohne größere Probleme zum Fliegen gebracht.

Artemis Racing

Artemis erstmals auf Tragflächen. © Sander van der Borch /Artemis Racing

Bei 15 Knoten Wind zeigte das schwer in Bedrängnis geratene Artemis Syndikat eine stabile Testfahrt auf den Tragflächen. Der australische Steuermann Nathan Outteridge bekundete, wie glücklich das Team über das Verhalten des Katamarans beim ersten Test sei. “Der Tag hätte nicht besser laufen können.”

Er machte aber auch klar, dass Artemis nach wie vor nicht in der Round Robin Serie des Louis Vuitton Cups antreten werde. Das Ziel sei ein Start am 6. August wenn das Halbfinale gegen Luna Rossa beginnt. “Wir hoffen, dass das erreichbar ist. Aber wir wissen, wie viel Arbeit noch vor uns liegt”, sagt Outteridge.

 Nathan Outteridge

Steuermann Nathan Outteridge kann wieder lachen. © Sander van der Borch /Artemis Racing

“Das war jetzt der erste Tag für uns während die anderen schon 70 bis 80 Tage auf dem Wasser hatten. Wir liegen also immer noch weit zurück. Aber heute war ein wichtiger Tag, um aufschließen zu können. Die nächsten Schritte werden folgen und wir wir werden so schnell arbeiten, wie wir können.”

Heute stände ein Rennen gegen Luna Rossa auf dem Programm, aber Artemis wird nicht antreten. Es wird erwartet, dass die Italiener den Parcours alleine absegeln. Das nächste echte Rennen – wenn es denn diesmal eines wird – ist für Sonntag den 28 Juli angesetzt. Dann werden noch einmal Luna Rossa und das Team New Zealand aufeinandertreffen.

Artemis Racing

Artemis auf dem Sprung. © ACEA/Gilles Martin Raget

Iain Percy

Artemis Sportchef Iain Percy in voller Montur. © Sander van der Borch /Artemis Racing

 

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „America’s Cup: Artemis Racing bucht die erste Flugstunde“

  1. avatar Wilfried sagt:

    Totgesagte leben länger. Mal sehen ob sie nicht wenigstens Luna Rossa unter Druck bringen können.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 0

  2. avatar Breithaupt sagt:

    sieht irgendwie eleganter aus als die ganzen anderen boote find ich.

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    • avatar Wilfried sagt:

      erstaunlich wenig Verhau unter dem Trapez

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      • avatar Einheizer sagt:

        Ich glaube die verzichten voll auf eine Topgenua und sparen dadurch strukturelles Gewicht. Zumindest reicht die Länge des Bugsprits bisher nicht für eine Topgenua.

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        • avatar Ex-Opelfahrer sagt:

          … das dürfte einiges Ausmachen und die Sache abhängig von den Windverhältnissen noch einmal spannend werden lassen.

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    • Stimmt wohl, aber das dürfte an der schlichten und entschlossenen Farbgebung liegen.
      Die Kiwis haben das Boot mit Sponsoren gepflastert und Luna Rossa kommt mit dem schwarzen ‘Antifouling’ und der etwas sehr statischen Grafik eher schwerfällig rüber.
      Von der eigentlichen Form der Boote selbst ergeben sich eher wenig Unterschiede.

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  3. avatar Wilfried sagt:

    Täuscht das oder hat Artemis wesentlich mehr Fläche im Flügel weil er weiter nach hinten ausgestellt ist?

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