America’s Cup: Artemis wird zum Foiler umgebaut – rollen Köpfe?

Auf dem Holzweg

Es wird immer deutlicher, dass Artemis mit einem non-Foiler auf das falsche Pferd gesetzt hat. Es mehren sich die Gerüchte, dass Köpfe rollen müssen.

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11 Kommentare zu „America’s Cup: Artemis wird zum Foiler umgebaut – rollen Köpfe?“

  1. avatar Wilfried sagt:

    man sollte mal klarstellen das L-Foils natürlich nur die Manöver bremsen solange man “nicht” foilt. Wenn man foilt ist die Manövreirbarkeit unschlagbar

    • avatar Uwe sagt:

      Um die Manöver ging es nicht. Statttdessen befürchtete man, das die L-Foils im Non-Foil-Modus augfgrund der grösseren Oberffläche stärker als normale Schwerter bremsen.

      • avatar Wilfried sagt:

        ist schon klar, aber ob da gebogene Schwerter wirklich besser sind? Die Fläche im Wasser unterscheidet sich glaub ich nicht groß

        • avatar Seven sagt:

          Aber die Umströmung ist an kannten mehr als doppelt so hoch wie an rundungen.Dadu kommt das die “L” foils sicherheit stärker und somit dicker sind als die “J” foils.

          • avatar andreas sagt:

            Ganz klar: Auftrieb gibt es nicht umsonst. Ein horizontal (Tragfläche) angeordnetes, hydrodynamisches Profil, das bei vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten etliche Tonnen Gewicht liften soll, hat zwangsläufig einen sehr hohen Anfangswiderstand – viel höher als jedes Schwert, gebogen oder nicht. Und die Manövrierfähigkeit im nonfoil-Modus leidet ebenfalls stark, da so ein L-Foil einen ziemlichen Hebel hat, der dem Drehen des Bootes entgegenwirkt. Klar, einmal oben, ist das ein anderer Schnack…….aber nicht ungefährlich, denn hektische Kursänderungen bei dem Speed sind risikoreich.

  2. avatar coisty sagt:

    Ende Mai in Schweden fertig und Mitte Juli soll das alles in San Francisco schon gut klappen? Sportliches Programm.

  3. avatar Tammo sagt:

    Mal ganz dumm gefragt, kann man sowas nicht vorher am Computer und im Schlepptank rausfinden, welche Konfiguration die beste ist? Finde ich schon krass, dass die wochenlang mit dem Teil rumsegeln und dann erst feststellen, dass es wohl nicht so das optimale ist. Sieht für mich ein wenig aus wie Jugend forscht, aber ich habe auch keine Ahnung…

    • avatar Metazentriker sagt:

      Welche Konfiguration besser ist wird man wohl nur durch ausprobieren in Großausführung herausfinden.
      Bei einem Vergleich beider Konfigurationen im Tank werden wohl kaum belastbare Daten herauskommen, da beim Skalieren auf Modellgröße nicht alle physikalischen Bedingungen der Großausführung erfüllt werden können. Normalerweise werden diese durch empirische Formeln berücksichtigt, was bei den beiden Formen zu relativ großen Fehlern führen kann.
      Um halbwegs belastbare Daten mit numerischer Simulation zu bekommen braucht man pro Konfiguration 4-6 Wochen (bei hoher Rechenkapazität) und Referenzdaten zur Validierung.
      Zur Optimierung einer Konfiguration kann man beide Methoden anwenden.

      • avatar Seven sagt:

        Die Schweden hatten die Vermessung anders ausgelegt. Sie haben die maximale Länge der schwerter auf die komplette länge bezogen. Und den Designern war klar das man mit einem derart kurzen schwert nicht fliegen kann, da nicht genug Fläche für den Auftrieb da wäre. Aber die länge ist darauf bezogen was unten aus dem Rumpf heraus guckt. Als dann die ersten AC72 geflogen sind haben die Schweden Protest eingereicht,ihn aber verloren. Da war der Kat aber zum “nicht-foilen” bereits fertig. Dann haben sie getestet und gemerkt das sie keine Chance haben und bauen ihn jetzt um……

  4. avatar T.K. sagt:

    Wenn die schon in 2-3 Wochen zumindest 80% foilen wollen, dann sind die in jedem Fall schon viel länger daran am Planen! Sowas schüttelt man nicht aus dem Ärmel! Immerhin muss die gesamte Struktur des Kats dafür ausgelegt sein! Mir ist dieses vermeintliche offene Eingeständnis zu platt, zu offensichtlich. Abwarten was die zaubern werden. Wer weiss wer von den Teams wo bluffed!
    In jedem Fall kommt jetzt die spannende Phase des AC.
    Der AC wird wahrscheinlich an sich eine langweilige weil klare Veranstaltung.

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