America’s Cup: Nach zwei Oracle Siegen steht es 8:8 – Kiwis verspielen Führung

Einfach vorbei gerast

Das Unglaubliche ist passiert. Der 34. America’s Cup steuert auf seinen ultimativen Höhepunkt zu. Oracle Team USA hat nach zwei Rennsiegen am Dienstag zum 8:8 ausgeglichen. Das nächste Duell mit dem Emirates Team New Zealand entscheidet über den Gesamtsieg.

America's Cup

Das entscheidende Überholmanöver. Die Kiwis unterwenden nicht eng genug, Oracle fällt etwas ab, hebt sich auf Foils und rast fünf Knoten schneller vorbei. © OTUSA/Guilain Grenier

Viel hat man die elf Oracle Männer an Bord des AC72 Katamarans mit dem schönen Namen “17”, Larry Ellisons Lieblingszahl, noch nicht jubeln sehen. Zu schlecht waren sie in das 34. America’s Cup Duell gestartet, zu viel Hohngelächter mussten sie ertragen, zu viel Reputation hatten sie durch den Betrug-Skandal verloren.

Die Männer konnten nur ihren Job erledigen, auf Geistesblitze ihres Design-Teams und Fehler der Gegner warten. Niemand setzte mehr einen Pfifferling auf die Möglichkeit, dass der America’s Cup in den USA verbleiben könnte. Aber nun klatschen sie sich ab, hüpfen auf dem Katamaran-Trampolin und zeigen erstaunliche Emotionen für harte Seemänner.

The winner takes all Match

Dabei ist ihnen schon Unglaubliches gelungen. Nach sieben Siegen in Folge gegen Neuseeland haben sie das ultimative the-winner-takes-all-Match erzwungen. Wer das nächste Rennen gewinnt, darf den America’s Cup in den Himmel von San Francisco stemmen.

Und nach uns die Sinflut. Das Oracle Team jubelt über den siebten Sieg in Folge.  © OTUSA/Guilain Grenier

Und nach uns die Sinflut. Das Oracle Team jubelt über den siebten Sieg in Folge. © OTUSA/Guilain Grenier

An diesem Dienstag sind die Einwohner aus San Francisco so zahlreich wie sonst nur am Wochenende zu den Piers geströmt. Sonst liegt ihnen das Segeln eher fern. Und diese von Larry Ellison zusammengkaufte Oracle-Truppe aus Kiwi-, Aussie- und England-Söldnern ist ihnen genauso wenig ans Herz gewachsen, wie ihr Finanzier.

Aber nun merken sie, dass in ihrer Stadt gerade Sportgeschichte geschrieben wird. James Spithill sagt schon in übertriebener Euphorie, dass nun das ganze Land hinter seiner Mannschaft stehe.

Eine Woche am Abgrund

Die Aufmerksamkeit in den USA ist sicher gestiegen. Wie in all den 140 Ecken der Welt, wohin dieses dramatische Duell übertragen wird, verstehen plötzlich Menschen diesen Sport, die nie etwas damit zu tun gehabt haben. Dazu steigt der Respekt vor der fehlerlosen Leistung eines Sportteams, das seit mehr als einer Woche am Abgrund steht.

Jeder normale Mensch würde unter dem Druck einknicken. Aber Tag für Tag wehrt sich das Ellison-Team aufs Neue. Siebenmal wehrte es die nahe Niederlage ab. Heute hat es sich mit dem 8:8 den ersten eigenen Matchball erkämpft.

Es war an diesem Tag ein hartes Stück Arbeit bei besten Windbedingungen zwischen Golden Gate Bridge und Alcatraz am oberen Ende des Windlimits. Dabei nutzte Jimmy Spithill im 17. Rennen auf beeindruckende Weise den ständig wechselnden Vorteil, als erstes Boot in die Box eintauchen zu dürfen.

America's Cup Kartoon

Diese Katze hat sogar zehn Leben. © o’Brian/monstacartoons.com

Kiwi Steuermann Dean Barker wollte diesmal mit einer sehr agressiven Startvariante seinen Gegner überraschen, nachdem er zuvor im Gefühl eines sicheren Punktevorsprungs eher konservative Eröffnungsspielarten gewählt hatte.

Foul – Game over!

Er griff Spithill sehr früh während des zweiminütigen Countdowns an, positionierte sich vor dem Gegner, geriet zu früh in die Nähe der Startlinie, Spithill drängte ihn von hinten, die Gefahr eines Frühstarts drohte. Barker musste bremsen, das US-Boot quetschte seine Bugspitzen zwischen Kiwis und Start, holte sich das Vorfahrtsrecht und Barker konnte sich nur noch mit einem Foul helfen. Die Schiedsrichter verhängten zwei Strafen. (Umpire Replay) Game over!

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Carsten Kemmling

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63 Kommentare zu „America’s Cup: Nach zwei Oracle Siegen steht es 8:8 – Kiwis verspielen Führung“

  1. avatar Honk sagt:

    Ich fand die Kommentare von Spithill nach dem Rennen erhellend:
    zum einen meinte nach dem verlorenen Start und dem Stecker an Tonne 1 einer der Gorillas an den Kaffemühlen “then we just have to outgrind them”, was den absoluten Siegeswillen der Crew zeigt und zum zweiten wollten Ainslie und Slingsby auf jeden Fall zu Beginn der Kreuz auf die linke Seite, was zeigt, dass die einen klaren Schlachtplan hatten, den auch durchgezogen haben und dieser auch noch richtig war. Drittens betont Spithill nach jedem Rennen die Arbeit der Shorecrew, die jede Nacht den Kat noch ein kleines bischen schneller macht. Mit den Oracle zur Verfügung stehenden Ressourcen kann da vielleicht ein kleines Quentchen mehr herausgeholt werden als bei ETNZ und wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, mit einem schnellen Boot sieht der Afterguard immer gut aus. Davon abgesehen harmonisieren Spithill, Ainslie und Slingsby anscheinend sehr viel besser als Spithill mit Kostecki und das Ainslie und Slingsby auf den Meter genau die Lanes ansagen können haben sie mehr als einmal bewiesen.

    Bei ETNZ kam es mir so vor, als ob sie nach der Führung an Tonne 2 Angst vor der eigenen Courage hatten und nicht riskieren wollten durch eine verpatzte Halse vor Oracle von denen evtl. überlaufen zu werden, damit war dann nach dem Split am Gate 3 die Situation beim ersten Cross abzusehen, dazu zwei mittelmäßige Wenden und vorbei ist es. Im Vergleich zu den ersten Rennen vermisse ich bei ETNZ die Souveränität mit denen Ray Davies den Eimer über den Parcour gelotst hat, insofern scheint Nervösität oder Unsicherheit einer Rolle zu spielen. Und vielleicht sind nach zwei Wochen die deutlich älteren Kiwis (Durchschnitt bei Oracle 32 jahre, jüngstes Crewmitglies bei TNZ 32 Jahre) doch ein bischen kaputter als das Oracle Team denn meiner Meinung nach sehen deren Wenden in den leztzten Tagen bei weitem nicht so gut aus wie zu Beginn der Wettfahrten.

    Bleibt nur die Hoffnung, dass die Kiwis sich den guten Start im zweiten Rennnen und den insgesamt nicht viel schlechteren Speed als Motivation nehmen, morgen (so der Wind es denn zulässt) die Kanne doch noch nach Aotearoa zu holen,

    Auf eine weitere Nacht mit wenig Schlaf und Herzflimmern

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  2. avatar Axel Grobe sagt:

    Oho welch Zufall. Hollywood wird einen Film daraus machen. Ganz sicher. Die amerikanische Fahne weht über den Helden des Windes. Der amerikanische Traum erwacht. Der Vettel in der Formel 1 führt acht Runden vor Schluss acht Runden und verliert dann doch gegen einen Amerikaner, nicht wegen eines Reifenschadens, sondern weil er sich verfahren hat. Hihi.
    Lest, welche Fehler die Kiwis machen, und euch werden die Augen geöffnet, dass hier geschmiert wurde. Versteht das Segeln und erkennt den Betrug. In einer Sportart, die durch soviel Taktik und Wind- und Wetterkunde geprägt ist, lassen sich die unwissenden Zuschauer eben gut veräppeln.
    Die Designer des Oracle Teams haben nach acht Wettfahrten auf der Verliererseite es endlich geschafft das Boot so zu verändern, dass es jetzt schneller ist als NZL Boot. Was desingt man denn in drei Wochen, was in drei Jahren nicht geschafft wurde?
    Dean Barker in acht Wettfahrten aggressiv und ehrgeizig und plötzlich lesen wir, dass er zögert, rücksichtsvoll wird, zurückhaltend segelt, vorher ohne jeden taktischen Fehler, macht er jetzt einen Fehler nach dem nächsten.
    Diese Materialschlacht war uninteressant, und soll nun durch diese “Heldentat” attraktiv werden.
    Oho Hollywood zerstöre nicht eine der schönsten Sportarten der Welt .
    Larry Ellison kann nicht verlieren, obwohl er es schon hat.
    Allen Seglern wünsche ich immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

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    • avatar jorgo sagt:

      Ich glaube Du spinnst.Das ist beinharter Sport vom Feinsten!

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    • avatar Robert sagt:

      Nun, ich sehe da ein paar Haken an Deiner Verschwörungstheorie:
      1.: OTUSA ist messbar schneller geworden, ETNZ aber nicht langsamer.
      2.: Ich glaube zwar nicht, dass man ein Boot in einer Woche schnell macht, aber sie haben wenige Tage vor dem Wettbewerb ihren Wingtrimmer tauschen müssen (so dass hier eine steile Lernkurve realistisch ist) und im Wettbewerb ihren Taktiker, der für jeden sichtbar viel weniger Fehler macht.

      Ich würde daher eher behaupten, dass David eben David und Goliath eben Goliath ist. Da brauchte ETNZ das Cupgate, um fortzuziehen, aber OTUSA hat sich rechtzeitig gefangen…

      Dass Barker vorher keine Fehler gemacht hat, mag daran liegen, dass er auch keinen Druck hatte.

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    • avatar Lyr sagt:

      bei all den Verschwörungstheorien, vergesst Ihr immer eine Kleinigkeit. NZL hatte den Sieg schon in der Hand und Ihn nur verloren, weil das (vorher festgelegte) Zeitlimit überschritten wurde. Hat Ellison jetzt auch noch den Wind bestochen, oder wie? 😉 Wie soll man das den bitte schön faken? Ist Dean Barker extra langsam gefahren um unter dem Limit zu bleiben, dass sah mir bei 1,5 km Führung aber nicht so aus.

      Es wird wohl an der Zeit auch den “Amis” mal ein bisschen Respekt zu zollen.

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    • avatar Kauni sagt:

      Klar bei dem Nationalstolz und mega Funding von der Regierung ….
      Manche hier sitzen in ihrem kleinen Kämmerchen und spinnen sich was zusammen ohne nur irgendwelche Hintergründe zu kennen – aber Hauptsache mitreden und irgendwelche Räuberparolen verbreiten.

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    • avatar Ben sagt:

      Verschwörung? Das ist Quatsch. Die meisten fiebern beim Underdog, also ETNZ mit. Die hatten das Ding ja schon mehrmals in der Tasche und die Rivalität der Teams ist sehr groß. Da wird sich nichts geschenkt. Hat man ja am zweiten Start gesehen, als ETNZ probierte, das US Boot noch von Lee zu berühren. Außerdem ist ein Materialbruch immer drin bei solchen Booten – und dann?
      Ich freu mich auf heute Abend!

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    • avatar Friedrich sagt:

      Spinner bitte bitte woanders posten. Versprüht Euren Spam einfach auf irgendwelchen sozialen Netzwerken, aber bitte nicht hier. Es nervt!

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    • avatar elMerk sagt:

      das ist ja wohl nicht ernst, oder?

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    • avatar m_h sagt:

      So ein Quatsch: jeder, der gestern nach dem 18. Rennen Dean Barkers Gesichts gesehen hat, das Enttäuschung, Entsetzen und Ratlosigkeit ausdrückte, der weiss, dass DB nicht bestochen wurde!

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  3. avatar jorgo sagt:

    Das ist wirklich der Hammer! War es bis gestern noch ein Wunder das die Kiwis nicht gewinnen ….. so wäre es jetzt plötzlich ein Wunder wenn sie das Blatt noch wieder drehen….

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  4. avatar Sinker007 sagt:

    KIWIs klassisch ausgeknockt….
    Die KIWIS hätten längst eine Auszeit nötig….
    Ich war life dort Mitte August als der Louis Vuitton Cup ausgetragen wurde… und seitdem sind Sie ja fast jeden Tag auf dem Wasser…( Sie fahren ja 2 Regatten direkt hintereinander )
    Zu Beginn haben sich die Erfahrungen und die Routine aus dem Vuitton Cup ausgezahlt, und Team Oracle war Ihnen in allen Punkten unterlegen.
    Aber inzwischen hat sich das Blatt gewendet, Team Oracle hat seit dem Ruhetag aufgeholt, und die KIWIS im gleichen Maße abgebaut.
    Man ist offenbar nicht mehr geistig frisch genug, um in den entscheidenden Situationen die richtige Entscheidung zu treffen, anders lassen sich die Fehler in den letzten Wettfahrten nicht erklären…
    Heute kann den KIWIS nur noch ein Wunder helfen….
    Die 2. Wettfahrt gestern dürfte Ihnen aber auch moralisch den Rest gegeben haben, das man trotz gewonnenem Start nicht mehr in der Lage ist, eine Wettfahrt zu gewinnen….

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  5. avatar Markus sagt:

    Sehr schade für den AC! Der LV war gähnend langweilig. In der Mitte der Finalrunde wurde es klasse; es gab Führungswechsel und enge Mannöver mit schnellen, faszinierenden Booten und ich dachte, das ist die Zukunft des Cups und evtl. des Segelns in den Medien. Zumal es in der Form auch für Sponsoren wieder interessant gewesen wäre und damit auch die Anzahl der Teams steigern würde……

    Jetzt ist es für mich nur noch eine Wettfahrt bei der sich ein Team sich Mühe gibt nicht zu gewinnen / einfach zu häufig doof anstellt. So bekommt das für mich einen faden Beigeschmack (ohne mich an Verschwörungstheorien beteiligen zu wollen).

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    • avatar Hans B. sagt:

      Vielleicht ziehen sie ja heute den Joker, um mal 24 Stunden verschnaufen und sich noch einmal sammeln zu können.

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      • avatar Hans B. sagt:

        Habe eben weiter unten gelesen, dass es nicht geht. Also fällt heute die Entscheidung.

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  6. avatar Michael sagt:

    Jimmy Spthill ist nicht erst seit gestern ein weiterer Held der Amerikaner – ich schrieb es bereits. Und auch wenn Dean Barker heute einen Sieg einfährt, so hat er doch mächtig Lack gelassen und Jimmy bleibt der Held. Es ist so schon eine echte Sensation aus einem 1:8 ein 8:8 zu machen – meinen vollsten Respekt. Gleichwohl drücke ich nach wie vor den Kiwis die Daumen.

    Das Kräftverhältnis gegenüber dem Anfang ist völlig umgekehrt: Die Amis (ja ‘Amis’, weil Team Oracle USA) können den Start verlieren und an der ersten Tonne zurück liegen – sie gewinnen trotzdem. So erging es anfangs ja auch den Kiwis. Und die große Stärke der Amis ist – wie ich auch schon wiederholt meinte – das Foilen am Wind. Einige sagen, das bringe nichts, da es zu einer größeren Abdrift führt, was auch stimmt. Nur ist man eben auch um sovieles schneller. Gestern sah man es beim zweiten Rennen wieder: An der zweiten Bahnmarke noch zurück, holten die Amis auf der Kreuz gleich wieder entscheidend auf, indem sie foilten und übernahmen dann in Führung.

    Daher denke ich, dass die Amis heute Abend die Kanne holen, wenn gesegelt wird. Dabei beschleicht mich das Gefühl, dass es was die Bootsveränderungen betrifft nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass die Amis etwas am Boot verändert haben, was möglicherweise nicht regelkonform ist. Einige hier mögen nun sagen, dass zu behaupten sei nicht fait und unsportlich – ihr gutes Recht. Gleichwohl: Wie kann es sein, dass sich das Kräfteverhältnis so gravierend verschiebt? Ein neuer Taktiker mag den einen oder anderen Sieg beeinflussen, nicht aber Siege am laufenden Band.

    Mich stresst der Cup nun schon echt seit vorgestern. Bei 8 Matchbällen muss doch einer passen – hier aber wohl nicht. Das ist einfach unfassbar. Ich habe auf gestern gehofft und alles sah sehr gut aus. Nur die Amis können nun eben auch hinten liegen und gewinnen trotzdem.

    Micha

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    • avatar CountryBoy sagt:

      Wenn der Verdacht besteht, dass OTUSA illegale Manipulationen an ihrem Kat vorgnommen hat, hätten die Kiwis doch sicher eine Kontrolle veranlasst? Oder lassen die Regeln eine Bootskontrolle wg. Verdacht auf Manipulationen nicht zu???

      Meine Sympathie haben die Neuseeländer uneingeschränkt! Glaube ich noch an einen Sieg gegen Oracle im letzten Rennen? Nein.

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      • avatar Stefan sagt:

        Im Unterschied zu den AC45 sind die Restriktionen bei den AC72 aber sehr viel geringer. Da ist sehr viel legal möglich und wer genau hinschaut erkennt, das OR zwischen Rennen 1 und gestern, viel an dem Boot umgebaut hat.

        Vor allem würde ich nicht unterschätzen, dass hinter dem Team einer der größten Softwarekonzerne der Welt steht. Es wird hier viel über Geld geschrieben. Was sehr viel wichtiger ist und was Oracle mit Sicherheit leistet, ist Simulation. Da haben in den letzten Wochen nach jedem Rennen sicherlich nicht wenige Server geglüht um die Daten aus den Rennen mit neuen Simulationen zu vergleichen. So lässt sich eben ein Boot auch in einigen wenigen Tagen deutlich schneller machen.

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  7. avatar Flipflop sagt:

    Chapeau vor der Leistung des OTUSA Teams wenn sie das tatsächlich noch gewinnen. Eine sportliche Höchstleistung und vermutlich tatsächlich Stoff für glorifizierte Holywood Streifen…
    Ich hab nichts gegen USA (naja ein bisschen vielleicht), Söldner und Katamarane aber ich hab definitiv was gegen LE, der leider genauso reich wie unsympathisch ist (und ich kenne ihn persönlich sowohl von der Arbeit als auch vom Segeln…).
    Ich mag die Kiwis und gönne ihnen den Cup von ganzem Herzen aber noch mehr wünsche ich mir dass LE (der für den Nächsten Cup vermutlich schon einen 200 ft Tri im Schuppen hat) den Cup nicht gewinnt.
    Go Kiwis go!

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    • avatar Ontop sagt:

      Dem Erfolgreichen bleibt der Neid.

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      • avatar SR-Fan sagt:

        Ja, das sagen sich die Arsch…er jeden Morgen vor dem Spiegel. Schützt nachweislich vor jeglicher Art von Selbstreflexion.

        Ob das gesellschaftlich allerdings wünschenswert ist, werden so Leute wie Du nie hinterfragen. Da ist es einfacher das Neidgeplapper anzubringen.

        VG

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        • avatar Ontop sagt:

          Sweet. Du reflektierst also bevor Du Ellison off topic und für ein paar Likes mit Dreck bewirfst?

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          • avatar SR-Fan sagt:

            Also:

            1. Flipflop hat sich seine Meinung offenbar durch Begegnungen in Beruf und Freizeit gebildet.
            Du hast darauf mit der billigen Platitüde geantwortet … Was benötigst Du denn um Dir ne Meinung zu bilden? Langjährige Beziehung, Scheidung? Dazu unterstelle ich noch, dass Du nicht in der sportlichen, bzw. finanziellen Position bist um Dich mit LE zu identifizieren. Und das hätte dann eher was von einem Speichellecker 😉

            2. Meine Antwort bezog sich – ausschließlich – auf Deinen Allgemeinplatz bzw. auf (einige) sehr erfolgreiche Arsch..er die ich in den letzten 20 bis 40 Jahren kennenlernte. LE kenne ich nicht  persönlich und hab Ihn auch nicht mit Dreck beworfen. Die in der Öffentlichkeit vorhandenen Informationen und Interviews lassen da aber ein gewisses Bild entstehen (wie übrigen bei den meisten Segelfans).

            VG

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          • avatar Ontop sagt:

            @SR-Fan: Warum darfst Du armer Irr** dich hier anmaßen andere abzuqualifizieren ohne selbst je Erfahrung über Normalnull gesammelt zu haben?

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          • avatar SR-Fan sagt:

            @Ontop:

            … so schließt sich der Kreis …

            VG

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    • avatar Max Scheler sagt:

      Für so eine Show brauchst du aber so einen Spacko wie LE, das hätte kein anderer so geschafft. Und wenn die Kiwis gewinnen – was ja gar nicht unwahrscheinlich ist – heißt es Heimrecht und Hauraki Golf. Schwachwindig und unstet, da bist Du nach der dritten Absage nachts um zwei nicht mehr dabei, selbst wenn die mit einer seventy-feet moth auf den nackten Füssen foilen

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  8. avatar Max Scheler sagt:

    Man sagt ja, nichts verderbe den Charakter mehr als Regattasegeln. Aber Verschwörungstheorie als Erklärung für diese grandiose Aufholjagd? Grand Dalton und Dean Barker als Schauspieler. Ich bitte euch, einem Kiwi den Americas Cup abzukaufen…. Mir tun sie leid, die Kiwis, sie leiden darunter den Sack nicht zugemacht zu haben, aber für uns als Zuschauer hätte es doch nicht besser laufen können, es sei denn, man will nun unbedingt eine bestimmte Mannschaft gewinnen sehen.
    Maximale Anzahl Rennen, Spannung bis zum Schluss – geil.

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    • avatar Drahtzieher sagt:

      Stimmt, wenn man nicht darauf aus war möglichst schnell den Cup in Auckland zu sehen, hast du völlig Recht! Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass das Segeln als solches durch den ganze Cup enorm viel gewonnen hat. So spannend war es noch nie und so spannend sind viele Sportarten die teilweise auch deutlich mehr Geld kosten bei Weitem nicht.
      Die TV-Übertragungen sind der Hammer.
      Technologisch wird man sehen was es gebracht hat. Aber es ist Schwung drin.
      Ich hoffe, dass wenn LE gewinnt, beim nächsten Mal kleinere und erschwinglichere Cats zum Einsatz kommen werden und evtl. auch eine Verteidiger-Serie gesegelt wird. Damit würde er wirklich dem Sport und dem Event was gutes tun und es wäre der optimale Schritt weg von “zwei Milliardäre schlagen sich vor Gericht statt auf dem Wasser die Köpfe ein”
      Wenn LE so weiter macht, könnte aus dem AC (oder einem Ableger davon) so etwas wie die Formel 1 Serie werden. 10-20 Teams, mehrere Austragungsorte um den Globus verteilt, und viel Red Bull 😉

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  9. avatar Michael sagt:

    Mein tiefstes Mitgefühl für die Kiwis,
    in einer solchen Situation bedarf es einen ganzen Psychologenstabes, um die Mannschaft wieder aufzubauen.
    Leider kennt NZ gar keine Couch-Kultur wie die Amerikaner, bei denen schon der ein Aussenseiter ist, der nicht regelmäßig zuseinem Therapeuten geht.
    Das Team ENZ und die Seglernation NZ wird allerdings nicht dauerhaft traumatisiert sein, sondern auch beim nächsten LV wieder beherzt um die Herausfordererposition kämpfen.
    Hoffentlich nicht erst wieder in 5 Jahren und hoffentlich dann auch mit Deutscher Beteiligung!

    Was heute Abend angeht, ich werde bis zur Ziellinie mit Euch fiebern !

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  10. avatar Andreas Ju sagt:

    Das Ding ist inzwischen vor allem eine psychologische Kiste: ETNZ hat jedes Selbstvertrauen verloren. Macht DM zu Beginn der Serie noch einen famosen Dial Down an der Kreuz, unterwendet er jetzt mit höflichem Abstand. Und auf dem Downwinder lässt er den Split zu, indem er vor OTUSA durchfährt statt sich draufzulegen.

    Die Kiwis sind leider derart angeknackst, dass das wohl nichts mehr wird. Und ich hoffe sehr, dass ich mich täusche.

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    • avatar Sofasailor sagt:

      Ganz genau richtig beobachtet! Segeln ist eben doch auch Mental (wie gesagt, frei nach Boris Becker)

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  11. avatar Drahtzieher sagt:

    Man muss auch verlieren können, auch und vor allem als Fan. In dieser Situation ist es auch irgendwo verständlich dass sich viele Zuschauer inzwischen ungläubig die Augen reiben. Aber gestern im ersten Rennen bin ich der Meinung dass der zweite Penalty ungerecht war. ETNZ stand bereits wegen dem ersten Penalty als Oracle eine zweite Berührung mehr oder weniger provoziert hat. Wie hätten sie denn anluven sollen im Stand? Völliger Unsinn. Was wir aber gestern im zweiten Rennen gesehen haben, war einfach Mist von ETNZ. Auf Leg 3 an der Kreuz waren sie ungeduldig. Warum nicht auf Dial Down gesetzt?

    Ansonsten hab auch ich natürlich eine VT parat ;-):
    Ich wüsste einfach nur gerne ob und welche Lücke OTUSA in den Konstruktionsregeln gefunden hat. z.B. bei den Flügelprofilen darf man ja den Anstellwinkel nicht mehr während dem Rennen verändern. Aber mir ist nicht bekannt, ob man das Profil an sich verändern darf. Falls Oracle einen (sicher nicht gerade billigen) Weg gefunden haben sollte, während der Wettfahrt den Profilquerschnitt zu verändern, wäre das eine sehr simple Erklärung für den unglaublich schnell gewonnenen Vorsprung beim Foilen.

    Wenn aber heute ETNZ gewinnt, dann nur mit Riesenglück oder weil LE es so will!!! Rein psychologisch ist Oracle heute uneinholbar.

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    • avatar o.h. sagt:

      Ich hab auch schon überlegt, ob TOUSA evtl. komplett neue Flügel eingesetzt hat. Das wäre ein grösseres Teil das auch viel ausmachen kann, wo kleine Veränderungen, grosse Wirkung haben und vergleichsweise leicht auszutauschen ist.
      Dazu sieht man auch, dass das entfernen des Bugspriets das Boot weniger vorlastig gemacht hat und somit der Bug schneller aus dem Wasser kommt.

      Hat jemand DB schon mal von Veränderungen an seinem Boot reden gehört? Taktische Treffen mit Videoanalyse? Verbesserungsarbeiten an Boot und Mannschaft? Extra Training?
      Ich weiss ja nicht was da im Hintergrund abläuft, aber wenn die Kats geparkt sind, werden die Kiwis doch auch nicht nur Bier trinken gehen, kann ich mir zumindest nicht vorstellen.
      Fakt ist:

      Wenn TOUSA das letzte Rennen jetzt gewinnen, haben sie den Pott auch verdient.
      Wenn sie nicht geschummelt haben.

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    • avatar o.h. sagt:

      Andere Sachen die TOUSA verändert haben könnte, wären Übersetzungen für die Hydraulik, wenn ich das richtig gesehen habe, sind das Hydraulikpumpen mit Zwei-Gang-Getriebe, die automatisch in den nächsten Gangschalten wenn der Kurbeldruck hoch genug ist. Falls man den druck nicht aufbauen kann, gibt es einen Schalter mit dem Man von Hand schalten kann. Auf der Webseite von Harken kann man sich solche Pumpen ansehen und auch die Preise von den Dingern erahnen.

      Man könnte noch die Übersetzung der Foilmechanik ändern, dass die Foils schneller aus und einfahren.

      Anfänglich war ja die Rede davon, dass die Selbstwendefock der Kiwis ein Vorteil sei, ich habe aber jetzt nicht erkennen können, dass TOUSA da was geändert hat, was nicht heisst, dass sie da nicht auch Verbesserungen vorgenommen haben.

      Das sind so die Sachen die mir dazu einfallen. Noch jemand Ideen?

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      • avatar Ben sagt:

        Was sicher dazu kommt ist, dass die ETNZ Crew einfach platt ist. Die sind viel älter und regenerieren einfach langsamer.

        Eigentlich müssten die heute Ihre Karte ziehen… hat beim TOUSA auch geholfen!

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        • avatar Drahtzieher sagt:

          Absolut, glaube auch dass heute die Karte kommt. Ausser sie wollen lieber mit Anstand verlieren. Wenn sie keine Hoffnung mehr haben bzw. sich fit fühlen und keine Ideen für Verbesserungen haben, bringt die Karte auch nix.

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          • avatar T.K. sagt:

            Die Karte ist bnix mehr wert. Die kann man nur beim zweiten Rennen eines Renntages ziehen. Aber da nur noch ein Rennen ansteht kann man die gtrost in die Tonne werfen.

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  12. avatar Stefan Z sagt:

    Mich hat gestern abend sehr beeindruckt, dass Sir Ben Ainslie sich beim abnehmen der Parade schön hinter die Jungs gestellt hat und sich überhaupt nicht in den Vordergrund gedrängt hat. Seine Ansagen sind klar, ein Lob für ein gutes Manöver hört man auch immer wieder. Aus solchem Holz sind echte Sieger geschnitzt.

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  13. avatar klausi sagt:

    Ich werde mir heute den zu erwartenden Sieg von Golden Gate nicht antun. Ich gehe da lieber mit meiner Jolle selber aufs Wasser.
    Als SAP Berater wäre mir ein Sieg der Kiwis doppelt teuer gewesen. Nun ja. Auch Larry lebt nicht ewig.

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  14. avatar boatsailing sagt:

    Go TNZ!!!
    Ja die Amis segeln toll, ihr Boot foilt stabil und taktische Fehler habe ich auch schon lang nicht mehr gesehen. Dennoch, diese Aufholjagt kommt mir komisch vor. Und ich rede nicht von Bestechung wie einige Foristen, daran glaube ich wirklich nicht. Viel wahrscheinlicher scheint mir bei dieser unheimlichen Leistungssteigerung innerhalbt von gefühlten 24 Stunden eine erneute unerlaubte Bootsmanipulation zu sein. Denn: Wenn Oracle es schon nötig hatte bei der an sich unbedeutenden AC Vorserie zu betrügen, dann hatten sie es erst recht als der Rückstand gegen NZL im eigentlichen AC immer größer wurde. Wer einmal betrügt dem glaubt man halt nicht mehr.

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  15. avatar wooling sagt:

    Verschwörungstheorien finde ich eigentlich doof (bis auf die Mondlandung 🙂 Wenn man den Verschwörungstheoretikern Glauben schenkt, hat ETNZ jetzt eine Trillion überwiesen bekommen. Naja.

    Aber ich finde es sehr auffällig, das ETNZ die letzten Regatten einfach richtig schlecht war. Barkers Starts waren so weit unter seinem Niveau, das ist doch sehr ungewöhnlich. Und das letzte Rennen hat er einfach nur weggeschmissen.

    Spithill und seine Jungs waren sehr gut, das muss man anerkennen. Aber Barker war weit, weit unter seinen Fähigkeiten. Wenn der heute auch so rumgurkt, hat er heute nicht den Hauch einer Chance. Und das fände ich sehr bitter. An mir wirds nicht liegen, ich drücke die Daumen, bis sie weiß sind.

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  16. avatar Robert sagt:

    Kann man die Karte nicht nur für das zweite Rennen ziehen? Sie war ja dafür gedacht, nicht gleich zwei Rennen zu verlieren, wenn beim ersten etwas kaputt geht… Und ein zweites Rennen wird es ja nicht mehr geben.

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  17. avatar Passatbark sagt:

    Werden die kats eigentlich ähnlich wie die Formel 1 Boliden nach den Rennen irgendwann NACH dem Rennen in eine Art ‘Parc fermee’ gebracht und vermessen bzw . bei den Riesendingern zB unter Beoachtung gestellt und vermessen?

    Oder wann findet da die Vermessung/Kontrolle statt?

    Go Kiwis – it’s not over till it’s over!

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  18. avatar Passatbark sagt:

    …und keiner kriegt’s mit…
    http://www.nzherald.co.nz/sport/news/article.cfm?c_id=4&objectid=11130011

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  19. avatar Dieter sagt:

    Wer so viel Elfmeter verschießt, muß rechtzeitig, rechtzeitig ausgwechselt werden.

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  20. avatar Kwasi sagt:

    Also jetzt muss ich doch nochmal meinen Senf dazu geben:
    MUSS ETNZ jetzt nicht versuchen, das letzte Quentchen aus dem Boot rauszuholen und irgendwas finden, was sie schneller macht?
    Dagegen spricht die kurze Zeit bis zum nächsten Rennen.
    Aber das heisst doch logischerweise dass sie heute ihre Postponement Card spielen müssen und den Trainingstag zu nutzen. Wenn sie das nicht tun, dann versteh ich schon wieder überhaupt nichts….

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    • avatar Kwasi sagt:

      wurde oben schon erwähnt, ich weiss…
      Aber ich hab mal gegoogelt und folgendes gefunden:

      “a Competitor may request ACRM to postpone a race that is scheduled to be the
      second race in a day by contacting ACRM in the manner set out in the Sailing
      Instructions any time up until the warning signal prior to the scheduled start of
      the second race of the day, provided that the request is received in time, ACRM
      shall postpone the race and there will be no more racing that day. Each
      Competitor only has the right to make this request once”

      Also rien ne va plus. Gestern vor dem 2. Rennen wäre die letzte Chance für die Karte gewesen.

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  21. avatar Björn sagt:

    Das ist wirklich Hollywood-Reif… noch ne kleine Liebesgeschichte dazu und nächstes gibt es “Wind II” in den Kinos!

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  22. avatar Björn sagt:

    Das ist wirklich Hollywood-Reif… noch ne kleine Liebesgeschichte dazu und nächstes Jahr gibt es “Wind II” in den Kinos!

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  23. avatar o.h. sagt:

    Die Neuseeländer schätzen ihre Chancen auch nicht mehr so hoch ein:

    http://www.nzherald.co.nz/sport/news/article.cfm?c_id=4&objectid=11129810

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt:

    3. What’s for dinner tonight, and will it feel like the Last Supper?

    DJ: They may as well just get stuck into the sponsors product while they still have them.

    PL: Disappointment Soup, followed by Frustration Fritters, a main course of Sour-kraut & Scorned Beef, all washed down with a pint of bitter…and then a sporting nod in the direction of Oracle Team USA and a superb comeback…

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  24. avatar dubblebubble sagt:

    Oh boy, habt ihr den Dean Barker nach dem Rennen mit hängendem Kopf auf dem Kat sitzend gesehen? Der war sowas von am Ende. Man wollte am liebsten den Arm um ihn legen und sagen: “Hey Mann, nimms nicht so schwer.”

    Ich glaube ja nicht daran, aber bei NZ könnte (sollte) ein ähnlicher Effekt wie bei USA eintreten: Wir haben keine Chance also nutzen wir sie.

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  25. avatar c.m. sagt:

    Wow !!
    SR auf SPON im obersten Drittel der Site ! Schnell nen screenshot machen….

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/america-s-cup-team-oracle-gleicht-gegen-new-zealand-zum-8-8-aus-a-924356.html

    Danke an SR !!

    Ich weiss nicht mehr für wen ich sein soll heute abend…….

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  26. avatar kuli sagt:

    ich glaube, dass es heute interessant wird:
    Bis vorgestern hatten beide Teams hauptsächlich versucht, den Kurs möglichst schnell abzusegeln – gestern sah es schon mehr nach Matchrace aus, zwischen zwei Teams, die ihr Boot immer besser beherrschen (unabhängig davon, dass OTUSA insgesamt ein Quentchen schneller zu sein scheint).

    Zum Thema unheimlicher Leistungssteigerung möchte ich nur Mastrake beim FD anmerken, quasi über Nacht ohne großen Aufwand war es möglich, an der Kreuz in komplett neue Geschwindigkeitsdimensionen zu gelangen . . .

    Wenn man bei den Foils davon ausgeht, dass je nach Profiltyp der Auftrieb von 0 auf 100% über ca 10 Grad Winkeländerung erreicht werden kann, sieht man, dass eine Trimmänderung von 1 Grad ca 10% Auftriebsänderung bedeuten (hier bei AC72 also ca 700kg)
    Um wieviel cm Schwerpunktsverlagerung reden wir hier, damit solche Leistungssteigerungen möglich sind?

    Trotzdem DB macht heute das Rennen, wenn er am Start dort weitermacht, wo er gestern aufhörte:-)

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  27. avatar Peter sagt:

    Ich bin nicht so der Match-Race Crack, vielleicht kann mir jemand die Situation mit der Berührung beim Start vor dem ersten Rennen gestern kurz erläutern.

    Es ist klar, dass bei hergesteller Überlappung Oracle sofort Wegerecht bekommt. Aber was hätten die Kiwis denn anderes machen können als Luven (was sie denke ich getan haben), wodurch natürlich automatisch ihr Heck leicht nach Lee auswandert und es damit zur Berührung kommt? Ich hatte nicht das Gefühl, dass Oracle irgendwas getan hat, um die Berührung ihrerseits zu verhindern (kein Manöver des letzten Augenblicks). Ist sowas Matchrace-mäßig vorgesehen / erlaubt / normal?

    Auch bei der zweiten Berührung sehe ich es fast genauso: weniger als 2m Querabstand zwischen den Kats, d.h. selbst wenn Neuseeland weiter geluvt hätte wäre das Heck wahrscheinlich gegen Oracle gedreht + durch den geringen Speed wären sie nach Lee gedrückt worden –> auch gegen Oracle geknallt.

    Für mich macht es also in beiden Situationen den Eindruck, dass Oracle eine Kollision provoziert hat und ich will einfach nicht glauben, dass so etwas von den Regeln her auch noch belohnt wird.

    Bin dankbar für jede erhellende Aufklärung 🙂

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  28. avatar Matthias sagt:

    Nein an Bootsmanipulation glaub ich nicht! Den Fehler wird Oracle bestimmt nicht nochmal machen! und lassen wir die ganzen Spekulationen mal außeracht und sehen das Ganze rein von der sportlichen Seite so glaube ich,dass die fast Kenterung des NZ-Teams den Kiwis das Genick gebrochen hat! seit dem hat man das Gefühl dass sie kein richtiges Risiko mehr eingehen nach dem Motto dabei sein ist alles und Hauptsache ins Ziel kommen! keine Aggressivität ist beim Team NZ mehr zu spüren und es scheint so als ob sie nur noch total auf Sicherheit segeln damit es ja nicht nochmal vorkommt.so kann man leider kein Cup gewinnen was die letzten sieben Rennen ja auch gezeigt haben! und ich vermute mal heute Abend wird Oracle den Sack zumachen!

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  29. avatar Flipflop sagt:

    Das hatte ich ja auch schon vorgestern hier geäußert.
    Der Bauchplatscher war ganz schön heftig.
    Fakt ist dass seitdem nur noch ein einziges Rennen an die Kiwis ging (im zweiten rennen des selben Tages als man evtl. noch keine Schadens-Diagnose hatte).
    Ich würde auf jeden Fall nicht an die Grosse Glocke hängen, dass mein einziges Boot Schrott ist und stattdessen hoffen dass mir doch noch ein Lucky Strike gelingt (was ja auch nur durchs Zeitlimit verhindert wurde).

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  30. avatar c.m. sagt:

    etwas Mutmache für frustrierte Kiwi-Fans:

    Mass Haka during pre-parade:
    http://www.nzherald.co.nz/sport/news/article.cfm?c_id=4&objectid=11130040

    LE’s Haus dekorieren geht so:

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  31. avatar SR-Fan sagt:

    Naja – mittlerweile muss man aber sagen, dass es für die Protagonisten von NZL besser wäre das Boot bei einem risikoreichen Manöver zu versenken als sang und klanglos nach einem 8:1 Vorsprung unterzugehen.

    Also. Ran an den Speck und volles Risiko – sie haben jetzt nix mehr zu verlieren!

    VG

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    • avatar Peter sagt:

      was bei einem “risikoreichen Versenken” herauskommen kann, hat man bei Artemis gesehen. Ich glaube nicht, dass die so bescheuert sind jetzt auf “biegen und brechen” ihr Leben aufs Spiel zu setzen.

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      • avatar SR-Fan sagt:

        Du hast ja auch keine 100 Mio. (teils Steuergelder) und den stolz DER Segelnation versenkt.

        VG

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