America’s Cup San Francisco: Spithill verliert und siegt, Promi-Läufer fällt vom Schiff

Dramatisches Finale

Der letzte Tag der America’s Cup World Series Veranstaltung in San Francisco hat vieles gehalten, was Larry Ellison versprach, seit er seine Vision vom neuen America’s Cup umsetzt. Wind und Sonne im Segelstadion vor der Golden Gate Bridge, jede Menge Segel-Drama und über den Zeitraum der fünf Tage laut Veranstalter 150.000 Besucher vor Ort. Die bezahlten Plätze sollen jeweils ausverkauft gewesen sein.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

11 Kommentare zu „America’s Cup San Francisco: Spithill verliert und siegt, Promi-Läufer fällt vom Schiff“

  1. avatar Uwe sagt:

    Carsten schreibt, dass die Schiedsrichtern irgendwo an Land vor ihren Bildschirmen sitzen.
    Das veranlasst mich zu der Frage, welcher Tätigkeit die achtern sitzenden, untätigen “faulen Socken”
    nachgehen.

    • avatar Alex sagt:

      Die Haupttätigkeit der „faulen Socken“ dürfte Eigentlich hauptsächlich im Spaßhaben liegen.
      Sie sind Gäste der Veranstaltung, wie gerade Michael Johnson und dürfen nichts machen.

      • avatar Uwe sagt:

        Danke Alex, Du scheinst AC-Experte zu sein.

        Kannst Du mir auch die Frage beantworten, was hinter der roten Spur bei Luna Rossa steckt:

        1. reibungsmindernde Substanzen

        2. dient zum Erkennen der gefahrenen kurse

        3. soll schön aussehen

        • avatar Alex sagt:

          Zum experten fehlt da noch fast Alles. Werd ich in diesem Leben sicher auch nicht mehr schaffen weil ich eigentlich auch nur auf spektakuläre Bilder hoffe.
          Ich hab Deine Frage wer dahinten so nutzlos rumhampelt einfach schon etwas früher gestellt und daher die Antwort parat.

          Die Reibungsmindernden Substanzen sind anscheinend schon einmal eingesetzt worden. Das waren dann aber andere Bootsklassen, die angeblich Spüli vor den Bug spritzten.

          Aber sicher weiß das jemand hier.

  2. avatar wooling sagt:

    Die letzte Strafe von Outeridge mit seinem Korea Team konnte ich nicht erkennen. Hat jemand von euch eine berechtigte Strafe gesehen?

    • avatar Minifahrer sagt:

      Sofern ich das richtig deute – lasse mich da gerne belehren – ist Korea von einem deutlich tieferen Kurs ‘reingesackt’ und hat sich so direkt vor den ‘höher’ laufenden Gegner gesetzt. Meiner Meinung nach ist das so nicht ok.

      Ansonsten fand ich das Ganze gar nicht so übel (überrraschenderweise). Eigentlich war ich auch doch ein Fan der ollen Singlehulls, aber so, mit den ja nun nicht ganz so Kat-erfahrenen Steuerleuten respektive Crews – das hat schon was. Man denkt doch bei jedem Abfallen: Stecker? Stecker? Jaaa…? Nein….???

  3. avatar Ballbreaker sagt:

    Zitat: “Nach wie vor bleibt das Penalty-System eine Schwäche des neuen Formats.”

    Leider nicht die einzige Schwäche:
    – Halbwindstart (*gähn*)
    – mit 2 Optionen: Innenposition 1. Tonne oder mit Überhöhe drüberschrubben
    – Erwachsene, geschätzte 120kg schwere Männer in eng anliegendem Neo hüpfen dicken Elfen gleich, bei gefühlt endlosen Manövern über ein Trampolin von Lee nach Luv (der stylische Red Bull-Kiteboard-Helm oder die Coutts’sche Dauerpressatmung machen es nicht unbedingt sportlicher anzusehen)
    – völlig undurchsichtige Abfolge von Fleet- und Matchraces in welchem Modus auch immer
    – etc. etc.

    positiv:
    – sehr gute, wie es ja neudeutsch heisst, Mediacoverage der Rennen
    – Top-Segler am Start
    – schöne Reviere

    Fazit für mich:
    ein neues Format, ja, aber leider nix wirklich umwerfendes oder zukunftsweisendes. Sieht alles zu gewollt und verkrampft vermarktet aus. Schade, da war deutlich mehr drin!

  4. avatar unwissender sagt:

    kann bitte jemand einen link posten, wo die die regeln, am liebsten auf deutsch erläutert und die boote beschrieben werden, z,b, die lustig blinkenden lichter an den vorderbeams
    DANKE!

  5. avatar AC90 sagt:

    Das mit Larrys Versprechen ist so ne Sache, da er sie doch wohl eher auf den AC und den davorgeschalteten LVC bezogen hat. Die aktuell mehr oder weniger gute Kritik der ACWS liegt glaub ich mehr an den Fleetraces und dem künstlich aufgeblasenen Teilnehmerfeld ( 11 Boote bei 8 Teams ). Wie enttäuscht die Zuschauer nächstes Jahr wohl seien werden, wenn beim LVC nur noch 3 oder 4 Schlitten an der Startlinie stehen, die dann auch noch im eher unbeliebten Matchrace-Modus gegeneinander antreten. Wirklich interessant ist doch ob Larry seine Versprechen nächstes Jahr auch noch umsetzen kann.

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