America’s Cup: Wie und warum American Magic und der NYYC erneut die Kräfte bündeln

"Wir haben noch was zu erledigen"

American Magic und der New York Yacht Club haben ihre überraschende Einigung für eine erneute Partnerschaft bestätigt und eine Herausforderung für den 37. America’s Cup abgegeben. Einer der wichtigen Geldgeber ist nicht dabei.

American Magic im Duell mit Luna Rossa. © Pedro Martinez / Sailing Energy / American Magic

Die Amerikaner haben nun doch noch eine starke Herausforderung um den 37. America’s Cup auf die Beine gestellt. Zwar hatte das Team American Magic keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass der unglückliche Auftritt in Auckland nicht das Ende der Bemühungen um den sein sollte. Aber insbesondere der Schlingerkurs des New York Yacht Clubs, für den das US-Team startete, bremste die Euphorie.

Der Verein, der 25-mal den America’s Cup erfolgreich verteidigte, ihn 1983 an den Royal Perth Yacht Club verlor und noch viermal erfolglos herausforderte, hatte im Juli 2021 überraschend die Trennung von American Magic bekannt gegeben. Man wolle von nun an mit Stars & Stripes Team zusammenarbeiten, dem zweiten US-Team, das bisher aber nur heiße Luft zu vermelden hatte. Die Verbindung hielt nur kurz. Danach verkündete der New York Yacht Club eine America’s-Cup-Pause.

Warum diese nun überraschend endete, warum man sich nun wieder liebhat, lässt sich aus den beiden Presseerklärungen der Partner nicht erkennen. Der NYYC erklärt, dass die fehlende Klarheit über Regeln, Zeitplan und Austragungsort für das nächste Match zur Absage im Oktober geführt habe.

Stimmungswechsel

Immer noch ist nicht klar, wo 2024 gesegelt werden soll, aber dennoch gebe es nun erneut den gemeinsamen Wunsch, die Kräfte zu bündeln. Man habe eine Kampagne für mindestens zwei aufeinander folgende America’s Cup-Zyklen zu starten.

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Carsten Kemmling

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