America’s Cup: Zu wenig Wind in Auckland – Keine Rennen am vierten Renntag

Verflixtes siebtes Rennen

Das siebte Rennen des 36. America’s Cups ist verschoben. Die Thermik hat es im zweistündigen Zeitfenster zwischen 16 und 18 Uhr Ortszeit knapp nicht geschafft, den benötigten 6,5 Knoten-Durchschnitt zu überschreiten.

Team New Zealand beim Auslaufen in Auckland. Die Zuschauer jubeln dem Heimteam zu. © ACE | Studio Borlenghi

Es fehlte nicht viel, dass am vierten Tag beim America’s Cup vor Auckland Rennen stattgefunden hätten. Dreimal begann Wettfahrtleiter Iain Murray eine Startseqeunz, musste sie aber immer wieder abbrechen. Die AC75-Cupper der beiden Teams wurden zeitweise auf ihre Foils geschleppt und zeigten dann, dass sie sich auch am unteren Ende des Windlimits auf den Tragflächen halten können. Aber bei Manövern hätten sie wohl Schwierigkeiten, nicht wieder in den Verdrängermodus abzusacken.

Für die nächsten beiden Tage wird auf dem Hauraki Golf deutlich stärkerer Wind erwartet. Teilweise ablandig aus Nord und West erwartet. Das dürfte erneut für veränderte Vorzeichen sorgen. Können die Neuseeländer ihre Speedvorteile dann deutlicher ausspielen? Oder spielt die bessere Manövrierbarkeit der Italiener mit ihren größeren Foils eine stärkere Rolle im Prestart und später beim Verteidigen einer Führungsposition?

Es steht weiterhin 3:3. Dieser America’s Cup mag noch einige Überraschungen parat haben. Morgen geht es weiter. So lange bis ein Team sieben Siege errungen hat.

Die Zuschauerflotte wartet auf den Wind. © ACE | Studio Borlenghi

An Land warten die Neuseeländer beim Public Viewing vor einer der Leinwände. © ACE | Studio Borlenghi

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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