America’s Cup: Luna Rossa zu langsam – 5:1 für Neuseeland

Chancenlos

Höhepunkte vom 6. Rennen:


Das sechste Duell der Louis Vuitton Cup Serie ist zum fünften Mal zugunsten der Neuseeländer ausgegangen. Bei relativ leichtem Wind um 14 Knoten waren die Italiener chancenlos und lagen im Ziel nach einer halben Stunde Segelzeit gut zwei Minuten zurück.

Kurz nach dem Start der entscheidende Unterschied. Team New Zealand auf Foils und Luna Rossa nicht. © Luna Rossa

Kurz nach dem Start der entscheidende Unterschied. Team New Zealand auf Foils und Luna Rossa nicht. © Luna Rossa

Der Start verlief ordentlich für Luna Rossa auch wenn man von einem vermeintlich langsameren Team eine agressivere Strategie hätte erwarten mögen. Kiwi Steuermann Dean Barker freute sich schon früh per Bordfunk, dass die Gegner nach dem Eintauchen in die Startbox eine Halse statt eine Wende wählten. So erreichten sie nicht mehr die Anliegelinie zur rechten Startbahnmarke und mussten die Türe für die Neuseeländer offen halten.

Die platzierten sich auch in Luv, wie es laut Barker der Plan war, und rutschten nach einem zeitgleichen Start nahezu ansatzlos über die Italiener drüber. Der Winkel mag etwas besser gewesen sein, Luna Rossa musste spitzer steuern, aber ein frustrierter Draper sagte später. “Wir können immer viel über den Start diskutieren. Tatsächlich sind sie auf dem ersten Stück klar schneller, egal ob wir in Luv oder Lee liegen.”

Bei dem leichteren Wind trat diese Unterlegenheit von Luna Rossa dramatisch zu Tage. Auf dem ersten Abschnitt lag der Durchschnitt-Speed fast fünf Knoten unter dem der Neuseeländer.

Vor dem Wind fehlten dagegen nur 0,35 Knoten. Dafür segelten die Italiener auf beiden Downwind-Kursen aber insgesamt gut einen Kilometer mehr Weg. Das heißt, sie mussten einen spitzeren Kurs steuern, um auf die Tragflächen zu kommen und segelten trotz gleichem Speed weniger tief.

Louis Vuitton Cup

Die beiden Louis Vuitton Cup Finalisten kreuzen nahe an Land vor den Zuschauern. © ACEA/Gilles Martin-Raget

Auf dem Kreuzkurs absolvierten die Italiener dagegen 200 Meter weniger Weg, was auf eine ordentliche Höhe am Wind hinweist. Allerdings schienen die Kiwis am Ende der Kreuz ihren Tragflächen-Modus zu üben. Der Speed schnellte kurzzeitig über 29 Knoten und sorgte insgesamt für gut einen Knoten Durchschnitt-Differenz. Aber die Daten zeigen, dass man in diesem Modus eben noch einen Umweg segelt. Ob das später bei den Rennen gegen Oracle genauso sein wird muss sich noch zeigen.

Fakt ist, dass die Italiener im sechsten Rennen hoffnungslos unterlegen sind. Es war eines der langweiligsten Rennen überhaupt. Das hat auch mit dem Rennkurs vor San Francisco zu tun. Die starke Strömung sorgt für Einbahnstraßenrennen. Luna Rossa blieb keine andere Wahl, als den Kiwis zu folgen.

Dazu kommt die oft beschriebene Problematik der im Vergleich zum Speed sehr langsam wendenden Katamarane. Zusätzliche Wenden oder Halsen hätten den Rückstand noch weiter vergrößert. Außerdem sind die Angriffmöglichkeiten vor dem Wind reduziert.

Während bei lansamen Booten der Abdeckungskegel nach vorne wandert und das voraussegelnde Boot gebremst werden kann, weist die gestörte Windzone bei den schnellen Kats auch vor dem Wind noch nach hinten. Das heißt, das voraus segelnde Boot kann seinen Gegner auch vor dem Wind abdecken. Für enge Rennen spricht das genauso wenig wie die  Spielfeldbegrenzung.

Aber das alles ist sekundär, wenn die Boot so unterschiedliche Speed-Potenziale aufweisen. Am Samstag, wenn die vermutlich letzten beiden Rennen des Louis Vuitton Cups stattfinden, soll der Wind wieder stärker wehen. Luna Rossa sieht dann besser aus, aber eine echte Chance werden die Italiener wohl auch dann nicht haben.

 

Problem des Reviers. One Way. Außerdem vor dem Wind Abdeckung nach hinten

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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19 Kommentare zu „America’s Cup: Luna Rossa zu langsam – 5:1 für Neuseeland“

  1. avatar Marc sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=NhG4TPMZxeo&feature=player_embedded#t=2349

    Gut platzierte Werbung 😉

    Ich denke ein James Spithill, der mehr Matchrace Erfahrung hat als ein Chris Draper, hätte früher versucht die Kiwis hochzuluven, damit sie eben nicht soviel Platz nach Lee haben um abzufallen und Speed aufzubauen. Ob das gereicht hätte um so einen großen Speedunterschied in einen Sieg umzumünzen würde ich aber auch stark bezweifeln. Es wird einzig und allein auf den Bootspeed, saubere Manöver und haltbares Material ankommen. Wer schnell segelt und wo nichts kaputt geht gewinnt. Dragster Rennen quasi…

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    • avatar MH sagt:

      mehr als schwimmende Werbebanner sind diese Cats halt nicht. Was für eine langweilige Sch…. !!!!!!! Match-Race-Segeln sieht anders aus.
      Hoffentlich schlagen die Kiwis Coutts & Co, um dem AC wieder ein interessantes Gesicht zu geben.

      LG an die Seglergilde

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    • avatar Stefan sagt:

      Der AC (und auch der LVC) war doch nie etwas anderes! Es zählte doch schon immer das Material, boatspeed und die Manöver. Die Rennen mit wirklich engem taktischen Match-Race lassen sich in all den Jahrzehnten sicher an einer Hand abzählen. Auch ist das im AC ja gar nicht von den Teams gewünscht. Selbstverständlich wird hier immer auf die Karte “Vorsprung durch Technik” gesetzt.

      Das sich LR hier nicht ordentlich in der Vorstartphase wehren kann, liegt ganz klar daran, dass sie das einfach zu wenig geübt haben. Da zeigt es sich dass es wenig nützt it einem Ein-Boot-Projekt an den Start zu gehen. Und auch ein Jahr Rückstand lassen sich nicht wirklich aufholen. Aber soweit ich alle Aussagen der offiziellen von LR verstanden habe, sollte es ja eh nur ein Test sein um Erfahrungen für den nächsten Cup zu sammel. Dafür hat sich dann LR achtbar geschlagen.

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  2. avatar Einheizer sagt:

    Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, wenn Bruni die Starts gefahren hätte. Ich hatte oft das Gefühl das Draper die Taktik von Bruni nicht umsetzen konnte.

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  3. avatar coist sagt:

    “Wir können immer viel über den Start diskutieren. Tatsächlich sind sie auf dem ersten Stück klar schneller, egal ob wir in Luv oder Lee liegen.”
    Sagt eigentlich alles. Gestern wieder deutlich, ETNZ beschleunigt einfach schneller und ist beim Foilen stabiler, während Luna Rossa öfters mal wieder kurz runter rutscht. Und zack sind sie an der ersten Tonne hinten.

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  4. avatar 12er Enthusiast sagt:

    Es ist halt einfach langweilig – als Rennen. Genauso wenn in der Formel 1 Caterham allein gegen Red Bull antritt – da spielt der Start auch keine Rolle. Zusätzlich läßt das Format mit den Begrenzungen ein nur reines Straßenbahnrennen zu. Verstärkt wird das durch das Revier. Nun wird fast 2 Montae gesgelt und es hat ein echtes Überholmanöver gegeben – für wieviele 100 Millionen $? Und die Kisten, soviel von der Technik geschwärmt wird, werden direkt eingemottet und nie wieder gesegelt, weil das viel zu gefährlich wäre und Millionen nur im Unterhalt kosten würde. Die 12er “von damals” segeln zum großen Teil immer noch, auch nach über 70 Jahren, teilweise 100 Jahren. Und wenn man die Rennen z.B in Flensburg oder dieses Wochenende in Laboe sieht – das ist viel interessanter. Naja, und die angebliche große Werbewirkung ist ja auch nur ein Flop. Der “grand stand” ist noch nicht einmal zu 30% gefüllt. Ich glaube auch nicht, dass man die Zuschauer am Ufer braucht für das Ereignis – die Übertragung übers Internet ist wirklich gut – auch wenn die Kommentatoren sich bis zur unkenntlichkeit verbiegen müssen , um die langweiligen “Rennen” spektakulär aussehen zu lassen. Alles zusammen – viel high tech, Langeweile, ein Toter, und zum Schluß ein Haufen Sondermüll ohne Bezug zum richtigen Segeln – leider…

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    • avatar stefan sagt:

      “Die 12er “von damals” segeln zum großen Teil immer noch, auch nach über 70 Jahren, teilweise 100 Jahren.”

      …keiner von den 12ern von denen du da sprichst hat auch nur die Bohne etwas mit dem AC zutun gehabt!

      Auch wenn sich aktuell einige Charterfirmen sich gerne in diesen Lichte sonnen, ist das kompletter Unsinn!

      …und den Vergleich zwischen “12er segeln in Flensburg” und dem was aktuell in SF würde ich lieber nicht denken wollen.

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      • avatar 12er Enthusiast sagt:

        Da liegst Du leider falsch – zugegebener Maßen hat jetzt in Flensburg kein ehemaliger AC Teilnehmer gesegelt – aber z.B. haben beim 150 Jahre AC Jubilee in Cowes sind viele von den ehemaligen AC12ern (Courageous, Australia II, Kookaburra, Columbia, Sceptre, Lionheart, Sovereign, Freedom, Crusader und America3 und daneben noch viele mehr). Die AC 72 werden nach dem Ende in 3 Wochen nie mehr gesegelt werden, weil es keine crews mehr geben wird, die mal eben auf so einem Ding segeln können…manche Entwicklungen, so angeblich high tech sie auch sein mögen, setzen sich einfach nicht durch. Gigantomanie hat irgendwo immer ein Ende – meist abrupt und dieser AC wird in die Annalen als eine riesige Fehlentwicklung und ein Marketing Desaster eingehen – jedenfalls mein Meinung.

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        • avatar stefan sagt:

          Mir musst du nicht erzählen welche 12er 2001 in Cowes gesegelte sind. Ich war dort auf der Bahn 😉

          ….allerdings wurden die meisten der modernen 12er auch dort genau von den Leuten über die Bahn bewegt, die auch heute die AC72 über die Bahn jagen. Denn auch ein moderner 12er ist etwas, das nicht viel mit einem der 12er aus den 30er Jahren gemein hat.

          …natürlich gibt es viele der mR-Yachten heute noch, allerdings ist es nicht die Mehrzahl der Yachten die gebaut wurden. Auch von den 12er die für den AC gebaut wurden ist nur der kleinere Teil erhalten und fristet ein klägliches Dasein (mit Seezaun und zumeist gerefft).

          …warum es noch verhältnismässig viele mR-Yachten gibt, liegt an den Bauvorschriften, die die Yachten von Beginn an grundsätzlich bei den Rümpfen überdimensioniert ausgelegt hat. Daher sind diese Yachten, unabhängig von ihrer Ästhetik, sehr dankbare Restaurationsobjekte. Allerdings gibt es auch Gegenbeispiele. Gerade die Kieler Förde ist hier das Revier das ein unschönes Beispiel aufzuweisen hatte. Der schwedische 12er Sverge (später die deutsche Uwa) hat über zehn Jahre in Laboe als Sonnen- und Badeplattform gelegen, bis das Schiff nur noch Schrottwert hatte.

          …auch von den IACC werden nur noch ein paar gesegelt, obwohl von diesen immerhin 100 Schiffe gebaut wurden.

          …natürlich wir kein normaler Freizeitsegler irgendwann in der Zukunft einen AC72 bewegen. Aber es fährt ja auch kein normaler Autofahrer mit einem F1-Wagen. Das haben komplexe Sportgeräte nun mal so an sich.

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  5. avatar Wooling sagt:

    Ist ja klar das NZL das bessere Schiff hat. Aber auch das bessere Team. Wie sich Chris Draper bei jedem Start vorführen lässt, ist peinlich. Der resignierte Spruch vom besseren Speed der Kiwis ist doch auch peinlich. Dann sollte der Junge im Bett bleiben und jemand die Chance geben einen ordentlichen Start hinzulegen. Zumindest ein bisschen Gegenwehr wäre doch angemessen.

    Naja, morgen kommt auch der Luna Rossa Kat in die Tonne.

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  6. avatar dubblebubble sagt:

    Würde mich mal interessieren wie die Herren, die sowas als “langweilige Scheisse” bezeichnen ihre private Erlebniswelt gestalten.

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    • avatar stefan sagt:

      …es zeugt vor allem davon, das sie überhaupt keine Ahnung davon haben, was dort passiert. Einen AC72 auch nur annähernd auf einem Niveau der schlechten Teams wie Artemis oder LR zu bewegen ist so das anspruchsvollste das es derzeit im Segelsport gibt. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Segler auf diesen Booten.

      …sich hier hinzustellen und das mit “langweilig” abzutun ist schon mehr als nur respektlos.

      …und wenn ich dann lese dass ein paar Hamburger Yuppies auch noch meinen das das was sie da mit ihren 12ern auf der Ostsee abziehen, sportlich auf den selben Planeten stattfindet, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Was kommt nach selbstverliebt? Blindheit?

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      • avatar 12er Enthusiast sagt:

        …ziemlich voreingenommen und arrogant hört sich das an. Unabhängig von der beeindruckenden Technik sind die “Rennnen” nun mal sehr langweilig. Das ist einfach nur eine Feststellung, nicht respektlos, wenn der zweite ein Meile hinterhersegelt (irgendwo zwischen 6 und 7% langsamer). Spannugn sieht anders aus.

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Die Definition von “richtigem Segeln” wäre auch interessant!

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      • avatar MH sagt:

        ich möchte die Leistung der Jungs auch nicht anzweifeln. das ist harte Arbeit. ich weiß wovon ich spreche. bin 6 Jahre selber ORMA 60 gesegelt… Aber als Match-Race Boote sind Cats einfach ungeeignet. Da zählt nur Speed und gute Manöver. Mit Taktik ist da nicht viel, weil jedes zusätzliche Manöver extrem viel Fahrt und damit Streckenverlust bedeutet. Da ist es besser, dem anderen einfach hinterher zu fahren. Wie viele Überholmanöver gab es? und die wird es wohl auch im Finale nicht geben. Wer an Tonne 1 vorne ist, hat gewonnen,da der Windschatten durch die hohen Geschwindigkeiten auch Vor dem Wind immer vom Vorderboot ausgeht und daher das Überholen fast nicht möglich wird.

        LG

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        • avatar stefan sagt:

          …beim AC geht es aber ja auch nicht um “schön aussehende Taktik”. Es geht ganz einfach darum das schnellere Boot zu haben, um sich erst gar nicht auf solche taktischen Spielchen einlassen zu müssen. Das ist ja immer ein Risiko.

          …das “Spannende”, das hier von vielen gefordert wird, ist ein Mythos, den es auch im AC und im LVC nur in wenigen Rennen in der Historie gegeben hat. Die allermeisten Rennen hatten ein Delta von 1 min oder mehr.

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          • avatar Pete sagt:

            Stimmt, aber erstens waren 2min nach über einer Stunde und bei 10kn Speed zumindest optisch spannender als 2min nach 30 minuten bei über 30kn. Es gab durchaus AC’s die langweilig waren, sogar die meisten, weil immer einer ‘viel’ schneller war – wobei das prozentual viel weniger war als jetzt – aber im LV Finale waren die Rennen sonst erheblich spannender.
            Herauszufinden wer schneller ist, dauert nicht lange und ist auch nichtzwangsläufig spannend.
            Insofern: ja der LV und AC war sehr selten so spannend wie man es gerne hätte, das heisst aber nicht das wir jetzt keinen Tiefpunkt erreicht haben.

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    • avatar Pete sagt:

      Klar sind alle an Bord ziemlich gut in dem was sie tun (die meisten pumpen Öl, dafür sind die Grinder da).

      Und ‘natürlich viel besser als die Segler damals’ – deswegen sind es ja überwiegend die selben Leute wie ‘damals’ und wenn bei Team NZ Grant Dalton – immerhin 56 Jahre alt – da noch mitgrinden darf, zeigt das auch das nur ganz junge und fitte Leute da mitsegeln können.

      Obwohl Grant im Moment mit Sicherheit fitter ist als ich.
      Aber nur weil die Cricket Spieler (fast) alle fitter sind als ich, und das ein sehr anspruchsvoller Sport ist den kaum einer beherrscht (und wahrscheinlich 10x-100x mehr Zuschauer hat), darf ich Cricket trotzdem todlangweilig finden oder? 😉
      Klar hat irgendeine Oldtimer Regatta in Flensburg wenig damit zu tun, aber es kann ja trotzdem spannender sein. Geschwindigkeit ist nicht alles – um spannend zum zuschauen zu sein muss es eng zugehen, das Ergebnis nicht vorhersehbar sein und im Rennen jederzeit (! nicht nur bei breakdown) die Möglichkeit zu einem Führungswechsel bestehen. Wie Anspruchsvoll etwas (hier: für 4 Leute einstellen des Bootes, der Rest Öl pumpen) ist macht sagt nicht direkt etwas darüber aus wie spannend es ist.
      Für ein paar Minuten ist es ja vielleicht ganz interessant (nicht spannend) sich das anzuschauen, aber Spannung will für mich da bislang wirklich kaum aufkommen, ausser vielleicht als bei TNZ die Fock runter kam. Irgendwie schaue ich das nur wegen der Leute an Bord und in den Teams die ich kenne…

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      • avatar Pete sagt:

        Ach so, um den zweiten Absatz wurden leider die SARKASMUS tags verschluckt, das von ‘Und natürlich … bis … mitsegeln können’ sollte als Sarkasmus gekennzeichnet sein.

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