Auch das noch: Riesenkalmar bremst JPK 30 aus – stundenlang an Kielbombe geklammert

Kitzeln, stechen oder rückwärtsfahren?

Reichen die Orca-Rowdys noch nicht? Jetzt werden auch Riesenkalmare frech und klammern sich an Kielbomben. So geschehen beim Cap Martinique auf dem Boot von Jean-Pierre Kelbert (JPK)

Jean-Pierre Kelbert vor dem Start zur Cap Martinique auf seiner JPK 30 © cap martinique

Die Natur schlägt zurück, Angriff der Killer-Wale, die Revanche der Natur, wehrt sich der Ozean? – immer öfter werden derartige Headlines in den Sozialen Medien, in Magazinen, Zeitungen und TV-Reportagen veröffentlicht. Es gab ja auch allen Grund dazu: Orcas, die wiederholt explizit Segelboote vor Marrokko, Spanien, Portugal und in der Biskaya angreifen, ein Wal-Jungbulle der vor einigen Jahren auf ein Boot springt und es völlig zertrümmert, ein Pottwal, der im Mittelmeer gezielt Segelboote rammte, Grindwale, die sich auf Hoher See aggressiv gegenüber Segelbooten verhalten. Verständlich, dass man so zumindest spontan auf den Gedanken kommt, da draußen habe irgendwas gehörig „die Faxen dicke“ von uns Seglern.
Und jetzt das: Mitten auf dem Atlantik klammerte sich offenbar ein richtig großer Tintenfisch respektive Riesenkalmar stundenlang an den Kiel einer JPK 30. Und wollte „ums Verrecken“ nicht loslassen…

Noch so ein Albtraum

Klartext: Während der Einhand- und Shorthanded-Regatta „Cap Martinique“ (nonstop von La Trinité nach Martinique) hatte kein geringerer als Jean-Pierre Kelbert, der mit seinen Initialen den beliebten und richtig schnellen JPK-Booten Namen und Esprit gab, eine Begegnung der etwas anderen Art. Kelbert näherte sich auf seiner JPK 30 bereits dem Ziel, als er nachts, ca 300 Seemeilen vor Martinique, eine deutliche Geschwindigkeitsverringerung spürte.

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Michael Kunst

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