Bootsbau: Mastkontrolle von innen – der Dünnste im Team wird reingeschoben!

Nix für Klaustrophobiker

Mal eben schnell checken, ob die Fallen richtig laufen und die Nähte halten. Wer so eine Prozedur heil übersteht, ist gegen Klaustrophobie für alle Zeiten „geimpft“.

Wem Stellen sich da nicht die Haare zu Berge? © Carraro/La Mie Caline

Dass moderner Bootsbau für den Hochseeregattasport kein Zuckerschlecken ist, wissen wir längst. Die physisch und oft genug auch psychisch belastenden Arbeiten mit Kunststoffen, Klebern und Lacken aller Art und Unart zählen mit zum Härtesten, was die Werftindustrie zu bieten hat. 

Schön die Arme nach vorne und jetzt bloß keine Platzangst kriegen! © Carraro/Mie Caline

Doch was neulich vor der Halle der Vendée Globe-Kampagne von Arnaud Boissière und La Mie Caline fotografiert wurde, sorgt dann doch für Gänsehaut: Vincent, ein junger Mitarbeiter im Mie-Caline-Team wird in den IMOCA-Mast geschoben, um dessen Innenleben zu inspizieren. 

Und immer schön angeleint bleiben! © carraro/ La Mie Caline

Dort sollen hauptsächlich innen laufende Fallen klariert und Nähte von innen geprüft werden. 

Angeblich soll sich Vincent als der Magerste im Team freiwillig gemeldet und auch nach der Prozedur keine Anzeichen von Klaustrophobie gezeigt haben. 

Merke: Auch in High-Tech-Zeiten ist ganzkörperlicher Einsatz noch unersetzlich.

2 Kommentare zu „Bootsbau: Mastkontrolle von innen – der Dünnste im Team wird reingeschoben!“

  1. avatar e fendy sagt:

    Was haben die blos geraucht ?

    Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

  2. avatar Sven 14Footer sagt:

    Das gibt so tolle Endoskope. Auch für Handwerker. Da muss ich doch keinen Kerl in den Mast schieben.

    Like or Dislike: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *