Brest Atlantiques: Ultim Regatta rund Atlantik gestartet – vier Trimarane im Stresstest

Abflug der Giganten

Atemberaubend: Selbst im Überführungsmodus wirken die Ultim wie von einem anderen Stern. Vor Ort beim Start zu einer Regatta mit nur vier Booten – aber was für welche! 

Manchmal fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Ganz so, als wäre man durch ein Zeitfenster in eine andere Dimension gerutscht. Zwar verursachen die Wellen, die das RIB unter mir heftigst durchschaukeln und permanent unter Wasser setzen, durchaus irdische Gefühle.

Doch der Anblick vor uns versetzt die wenigen Pressevertreter, die etwas verkrampft und bald grau im Gesicht auf den Booten kauern, dann doch in eine Fantasy-Welt, wie sie sich George Lucas in seinen Star Wars-Filmen nicht besser hätte ausdenken können. Da schweben vier dreibeinige, riesige Ungeheuer mit weit ausgebreiteten Flügeln vorbei und rasen wie auf Stelzen raus aufs offene Meer.

Und wenn man die Augen ein ganz klein wenig mehr zusammenkneift in dieser dauernd herüberspritzenden Gischt, dann kann man drei Gestalten auf jedem dieser Fantasy-Monster erkennen. Bleibt jedoch die Frage: Sind das jetzt Menschen, die auf einem irdischen Gerät hinaus ins Ungewisse segeln? Oder doch Aliens, die durch irgendein Wurmloch in unserer Dimension gelandet sind und jetzt nach Hause durchstarten? 

Avantgarde der Ozeane

Zurück in der Realität. Die Atlantik-Rund-Regatta „Brest Atlantique“ wurde heute Morgen um 11 Uhr etwas mehr als 20 Seemeilen vor der bretonischen Küste gestartet. Vier der derzeit fünf einsatzbereiten Ultim-Trimarane  segeln bei diesem „ultimativen Rennen der Giganten“ zunächst durch eine aktuell höchst ungemütliche Biskaya, dann mal eben schnell hinüber Richtung Rio de Janeiro, von da aus zum Kap der Guten Hoffnung, um schließlich auf der Zielgeraden zurück Richtung Brest nochmals so richtig aufzudrehen. Soweit der Plan. 

Harte Bedingungen beim Start: Nur Großsegel, zwei Reffs und trotzdem 30 Knoten Speed! © brest atlantiques

Wie es für die vier Teams und ihre 30 Meter langen und 23 m breiten Ultim-Trimarane tatsächlich ausgehen wird, ob sie alle den Parcours bewältigen werden, ob sie ohne Havarien die Strecke schaffen und welches dieser Monster sich als schnellstes herausstellen wird, ist wie immer bei solchen Regatten im Vorfeld nur mit viel, viel Fantasie zu beantworten. Doch eines ist jetzt schon sicher: Diese Ultim-Regatta hat tatsächlich etwas Ultimatives. Denn sie wird über die Zukunft dieser Avantgarde-Bootsklasse entscheiden. 

Amélie, immer wieder Amélie

Eigentlich hätte Brest Atlantique schon am Sonntag starten sollen. Doch „Amélie“ machte den Organisatoren und den vier Teams einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit Böen um die 100 km/h und 24 Stunden lang anhaltenden 8-10 Beaufort machte das Tief mit dem schnuckeligen Namen aus der Biskaya einen Hexenkessel.

Schon 50 Seemeilen vor der Küste wurden 10 Meter hohe Wellen gemessen, an den Küsten fielen Bäume, Häuser wurden abgedeckt, es kam zu Überschwemmungen und den obligatorischen Verkehrsunfällen. Logisch, dass man bei so einem Wetter nicht segelt.

Auch dann nicht, wenn man zu den besten Seglern der Welt zählt, die mit Sicherheit bereits mehrfach ähnliche Situationen auf offener See durchlebt haben. Und gerade deshalb lieber im Hafen bleiben. 

Von den vier Booten das angeblich langsamste. Sieht gar nicht danach aus! © brest atlantiques

Doch mit einer Startverschiebung um zwei Tage kommt nicht automatisch die Garantie, dass die Wettergötter bessere Laune haben werden. Vielmehr ist dieser Dienstag die einzige Chance nach „Amélie“ und vor zwei weiteren, ähnlich brutal anmutenden Tiefs, um sich überhaupt auf den Weg zu machen. 

Zwar zeigt sich in und vor Brest heute sogar teilweise die Sonne und der kübelartige Regen in der letzten Nacht ist schnell vergessen. Doch verheißen die schweren Wolkenwände über dem Meereshorizont ganz und gar nichts Gutes. Das Meer ist entsprechend aufgewühlt: Gestern noch im Sturm, heute in Erwartung des nächsten Tiefs, ist die See chaotisch.

15-20 Knoten Wind in der geschützten Bucht vor Brest, aber schon 25-30 Knoten Windgeschwindigkeit auf der 20 Seemeilen entfernten Startlinie, dürften von der ersten Regatta-Minute an für angespannte Nerven an Bord der Boote sorgen. 

Einsam auf der Startlinie

Apropos Start. Entgegen sonstiger französischer Traditionen, suchten die Ultim-Trimarane sozusagen die „Ruhe vor und beim Start“. Wo sonst (ohne Übertreibung) Tausende Boote bei solchen Hochsee-Anlässen unterwegs sind und den Skippern Farewell zurufen, ist diesmal eher wenig los.

Und das mit Absicht: wohl wissend, dass die Trimaran-Monster reichlich Platz für ihre Startvorbereitungen und ihren Anlauf über die Linie brauchen, hat man den Start zu der Regatta mit Bedacht außerhalb der Reichweite kleinerer Ausflugsboote und Zodiacs etc. gelegt. Zu sehr sind noch die Bilder präsent, als der (noch größere) Rekord-Trimaran “Spindrift” 2015 mit einem Gummiboot kollidierte und eine Frau ihr Bein verlor.

Die nagelneue Sodebo: Cockpit vor dem Mast!!! Hoffentlich haben die Scheibenwischer! © brest atlantiques

Auch die Presse-Zodiacs dürfen nur fünf Seemeilen hinter den gerefften Ultim-Trimaranen herfahren, die sich äußerst vorsichtig ihren Weg durch die etwas komplizierte Bucht vor Brest mit Hilfe ihrer Team-Zodiacs bahnen. Dann ist für alle, außer den Team-Begleitern, Rückfahrt angesagt – und für die riesigen Monster mit ihren Fantasy-Flügeln beginnt der Ritt auf ihren Stelzen rund um den Atlantik. 

Teure Spielzeuge

Es mag sich etwas theatralisch lesen, aber mit dieser Regatta steht einiges im französischen Segelsport auf dem Spiel. Denn nach dem verheerenden Route-du-Rhum-Desaster – Banque Populaire zu Klein-Karbon geschreddert, Gitana mit abgebrochenem Steuerbord-Schwimmer nach Hause gehumpelt, die (ältere) Sodebo mit Problemen an der Schwimmer-Querverstrebung aus dem Rennen – gab es reichlich Unruhe in der Szene.

Denn langjährige Sponsoren wie Banque Populaire oder Sodebo machten keinen Hehl daraus, dass sie den anfälligen Trimaranen nur noch wenig Potential zugestehen. Zu schwer seien die neuen, mitunter vollständig über die Wasser foilenden Ultim zu beherrschen, zu hoch die Kentergefahr. Vom Image- und finanziellen Verlust ganz zu schweigen.

Hier geht’s lang © brest atlantiques

Nur mit Mühe konnte man Sponsoren wie die französische Volksbank Banque Populaire und den Fast Food Hersteller Sodebo davon überzeugen, neue Boote für die Kleinigkeit von 13-15 Millionen Euro Baukosten fabrizieren zu lassen.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass heftig diskutiert wurde, ob man das Geld nicht doch lieber in die aufstrebende IMOCA-Klasse stecken soll. Doch als klar war, dass die Kapazitäten in den IMOCA-fähigen französischen Werften auf Jahre hinaus bereits ausgebucht waren, ließ man sich williger auf den Ultim-Deal ein.

Ein Deal, der sich jetzt beweisen muss: Kommen die Trimarane heil über die Runden und zeigen auch noch Sport vom Feinsten – wovon jedoch per se auszugehen ist – dann hat die Klasse mit ihren innovativen Rennbooten und faszinierenden Rekordfahrten wieder den nötigen Aufwind für weitere Bauten.

Baron de Rothschild/Gitana im Schwerwetter © brest atlantiques

Aber wenn diese Regatta das gleiche Desaster wie die Route du Rhum erlebt, dürfte vorerst der Mantel des Schweigens über die Trimarane ausgebreitet werden. Dann werden sich wichtige Sponsoren der französischen Segelwelt erstmal verabschieden.

Auch wenn Banque Populaire mittlerweile einen weiteren Ultim-Trimaran bauen lässt. Dessen Hauptrumpf übrigens – oh Schande – ausgerechnet beim englischen Erzfeind gebaut wird. Weil die französischen Werften bei Baubeginn zu viele IMOCA-Aufträge zu erfüllen hatten. 

Image aufpolieren

Überhaupt, die Aufmerksamkeitswerte. Bei den Franzosen baut sich das Image einer Klasse oder Regatta tatsächlich noch durch direkten Kontakt zwischen Fans und Seglern respektive Booten auf. Entsprechend gewaltig sind die Zuschauermassen bei Klassikern wie der Route du Rhum oder Vendée Globe (Hunderttausende bis Millionen Menschen vor Ort).

Nicht ganz so wild ist es diesmal bei Brest Atlantique. Zwar hat man auch hier alles getan, um den erwarteten Zuschauermengen Spannung und viel Information, inklusive Händeschütteln mit den Skippern zu ermöglichen. Doch mischt sich auch hier „Amélie“ ein: Übers Wochenende war die Wetterlage sogar so mies, dass man den Hafen und das Sponsoren-Village absperrte. 

Schon reichlich was los, aber noch weit entfernt vom Andrang bei Route du Rhum und Co. © brest atlantiques

Doch setzen die Ultim-Trimarane zudem auf eine ganz andere Art der Fan-Skipper-Bindung: Erstmals befindet sich an Bord jedes Ultim-Trimarans ein Mediamann, der ausschließlich für faszinierende Bilder und spannender Filme zuständig sein soll. Regel Nr.1 Der Fotograf/Filmer darf bei den Segeltätigkeiten an Bord niemals Hand anlegen.  Regel Nr. 2: Er soll das Image dieser Klasse mit nie dagewesenen Bildern aufpeppen. 

Auf 31 Knoten Speed gebremst

Doch zurück zur Startlinie. Dort rasen die vier Trimarane mit 26 Knoten Geschwindigkeit in ihr Atlantik-Abenteuer. Nach nur einer Stunde drücken sie das Gaspedal noch ein wenig weiter nach unten und brettern mit 31 Knoten in die kabbelige Biskaya, die sie in 36 Stunden hinter sich lassen wollen.

Man sieht, dass die Boote das Rennen vorsichtig angehen: Zu groß ist die Gefahr, dass die Biskaya – gefürchteter Anfang und berüchtigtes Ende fast aller französischen Hochseeregatten – den Ambitionen der Skipper und Boote schon früh ein Ende setzt.

Die See kommt schräg von vorne im gefürchteten 45-Grad-Winkel, die Boote fliegen mit raumem Wind gen Süden. Wobei „fliegen“ hier ausnahmsweise nicht wörtlich genommen werden soll. Nur wenige Skipper wagen es, in solch einer aufgewühlten See die Foils einzusetzen.

Was es noch zu sagen gab

Es liegt auf der Hand, dass man sich bei solch einem Aufwand –  allein die jährlichen Unterhaltskosten (Team, Werfthallen, Reisen etc.) der Trimarane werden auf 0,8 bis 2 Millionen Euro geschätzt – darauf bedacht ist, die besten Hochseeskipper der Welt zu verpflichten. Und die haben wiederum ihre besten Co-Skipper geladen.

Die Boote, die Crew und ihre letzten Worte vor dem Start: 

Macif: Boot und Skipper Francois Gabart (36) sind bestens aufeinander eingespielt. Sie halten mehrere Hochsee-Geschwindigkeitsrekorde einhand und schafften die schnellste Einhand-Nonstop-Weltumseglung aller Zeiten.

© brest atlantiques

Gabart holte sich Gewnolé Gahinet (35) an Bord, der 2011 die Mini Transat gewonnen hatte, bei der Transat AG2R 2014 triumphierte, im Figaro-Zirkus mitmischte und 2016 bei der Trophée Jules Verne (Nonstop mit Crew um die Welt in neuer Rekordzeit) mitsegelte. Mediamann: Jeremie Eloy (41)

Francois Gabart: „Bei diesen Wetterbedingungen müssen wir extrem konzentriert segeln. Hier darf nicht der kleinste Fehler passieren. Deswegen werden hoffentlich alle mit angezogener Handbremse unterwegs sein. Es muss ein Mittelweg gefunden werden zwischen Angriff und Materialschonung. Aber wir sind ja alle groß und unvernünftig!“ 

Edmond de Rothschild/Gitana: Der Trimaran war der Erste, der sich vollständig auf Foils aus dem Wasser hob. Sein etwas grobschlächtiges Aussehen täuscht: Das Boot hat ein riesiges Leistungspotential. Wenn es heil bleibt!

Franck Cammas und Charles Caudrelier werden als gleichwertige Skipper des Trimarans geführt – und wie gleichwertig sie sind! Beide haben ihre Karriere als Volvo-Ocean-Race-Sieger (Cammas 2011/12 und Caudrelier 2011/12 und 2017/18) gekrönt. Dazwischen liegen unzählige Triumphe bei den wichtigsten Regatten der französischen und internationalen Seesegelszene. Die beiden segeln erst seit einem dreiviertel Jahr auf dem Ultim-Trimaran, konnten aber bereits das Rolex Fastnet Race für sich entscheiden – nur einen Wimpernschlag vor Macif. Mediamann: Yann Riou

© brest atlantiques

Charles Caudrelier: Ich trainiere jetzt seit sieben Monaten auf dem Boot, alles konzentriert sich auf dieses Rennen. Jetzt geht es los und ich hab’ richtig Bock drauf. Aber wir müssen die Sache verhalten angehen, müssen uns in der Biskaya zurücknehmen. Die stellt ja nur ein Prozent der gesamten Strecke dar. Hauptsache, wir kommen heil aus diesem Hexenkessel und können uns vor den nächsten Tiefs wegducken. 

Sodebo: Der spektakuläre Neubau mit dem Cockpit VOR dem Mast ist erst seit einem halben Jahr im Wasser und noch nicht ganz auf der Höhe. Bei diesem Boot macht man sich am meisten Sorgen, ob nicht im falschen Moment „Kinderkrankheiten“ auftauchen werden.

Dass Sodebo überhaupt so schnell dabei ist, wird der großen Erfahrung ihres Skippers Thomas Coville (51) zugesprochen. Der segelte auf seinem vorherigen Trimaran (jetzt Actual Leader) ein Jahr vor Francois Gabart ebenfalls einen Nonstop-Weltumseglungs-Rekord. Coville segelt mit seinem engen Freund Jean-Luc Nelias (57), der ihn bereits seit Jahrzehnten als Teamchef, Navigator und Berater begleitet. Mediamann: Martin Keruzoré

© brest-atlantique

Thomas Coville: „Das wird delikat! Wir müssen genau die richtige Balance zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit finden. Das ist auf einem neuen Boot kein Zuckerschlecken, zumal unsere Boote nur sehr schlecht abbremsen können. Auf Ultims geht es immer rasant zu!

Aber ich finde es besser, wenn wir jetzt hier die Erfahrung machen, dass unser Boot etwas aushalten kann, als wenn wir später vor dem Kap der Guten Hoffnung eine böse Überraschung erleben würden. Ich sehe eben am liebsten das Glas halb voll!

Actual Leader: Die ex Sodebo ist – obwohl zwischenzeitlich mit Foils ausgestattet – mit Sicherheit das langsamste Boot in dem Quartett. Doch hat dieser Trimaran mit einer Weltumseglung und zahlreichen Rekorden bereits oft genug gezeigt, dass er robust ist und was aushalten kann. Noch wurde nicht viel gefoilt mit dem Boot, so dass man davon ausgehen kann, dass die Anhängsel nur in allerfeinsten Bedingungen zum Einsatz kommen werden.

Skipper  Yves Le Blevec (54) hat zu Beginn seiner Karriere den umgekehrten Weg gewählt: Nach zwei Trophées Jules Verne-Teilnahmen war er bei der Mini Transat 2007 erfolgreich. Es folgten Multi 50-Siege und schließlich ab 2015 die Ultim-Klasse.

© brest atlantiques

Der zweite Mann an Bord ist der Spanier Alex Pella (47), der als einer der erfahrensten Hochseeskipper Europas gilt. Trophée Jules Verne, Volvo Ocean Race-Teilnahmen sowie ein Sieg bei der Route du Rhum in der Class 40 sprechen für sich. Mediamann ist Ronan Gladu. 

Yves le Blevec: „Wir werden den Teufel tun und in der Biskaya schon aufdrehen. Der Wellen-Einfallswinkel ist mörderisch, da lassen wir im ersten Prozent der Strecke mal schön alles gemächlich angehen. Auch wenn wir später dann hinter allen anderen zurückfallen werden – wir wollen hier heil rauskommen. Nicht mehr und nicht weniger!“

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Michael Kunst

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3 Kommentare zu „Brest Atlantiques: Ultim Regatta rund Atlantik gestartet – vier Trimarane im Stresstest“

  1. avatar breizh sagt:

    Toller Artikel. Vermittelt einen guten Eindruck zum Start und zu diesen genialen Booten.
    Ich bin wirklich gespannt auf die Berichterstattung von Board. Das werden einige aufregende Bilder werden.
    Dann hoffen, dass alle jetzt erst einmal gut durch die Biskaya kommen und dann den Schalter auf maximalen Speed umlegen.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 6 Daumen runter 0

  2. avatar excom0 sagt:

    Einfach absolut phantastische Schiffe. Müssen bald scharf Ausguck gehen. Nicht das sie die hinteren Minis überbügeln. Und für Class 40 sind sogar ganz direkt ” im Weg” 😎

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