Bundeswehr als Kite-Sponsor: Unterstützung des St. Peter Ording World Cups

Hoch für die Bundeswehr

Die Bundeswehr will sich ein frischeres Image verschaffen. Per Kitesurfen. © Bundeswehr

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Carsten Kemmling

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16 Kommentare zu „Bundeswehr als Kite-Sponsor: Unterstützung des St. Peter Ording World Cups“

  1. avatar Sven sagt:

    gut zu wissen für was meine Steuergroschen verpulvert werden

  2. avatar Alex sagt:

    Die Kohle hat die Bundeswehr ja sowieso schon aus unserem Steuertopf bekommen.
    Ist doch besser sie haut jetzt einen Teil für Kitesport raus als für ihre bisherigen Engagements.

    • avatar Christian sagt:

      Alex, das ist jetzt aber ein etwas hakeliges Argument, so à la: Die Banken haben uns eh schon beschissen, da macht es auch nix, wenn sie noch ein paar Milliarden mehr vom Rettungsfonds reingestopft bekommen…

      Die Vermischung von Sport und Militär, um ein paar berufsorientierungslose Jugendliche abzugreifen, find ich hochgradig falsch. Entweder die BW hat gut(bezahlt)e, sinnvolle Jobs, dann soll sie das genauso vermarkten. Oder sie hat sie nicht und muss Kitesurfen instrumentalisieren. Imagekampagnen hat nur nötig, wessen Image ramponiert ist.

      • avatar Alex sagt:

        Nach dem Schnellschuss der tollen Tolle von und zu muss die BW halt, wie jedes Unternehmen, ihre Angestellten auf dem Arbeitsmarkt akquirieren. Und ohne wollte ich nicht sein. Was Kuschelpolitik bringt sieht man aktuell mit den Salafisten. Ich glaube nicht dass sich solche Charaktere in einem Gespräch mit Sozialarbeitern zu guten Demokraten bekehren lassen.
        Wenn ich es richtig hab, orientierungslose Jugendliche sind gerade die, wo die BW nicht gerne hätte. Die suchen Leute die fest auf dem Boden stehen.

        Wenn sich die BW aus dem Sport zurückzieht, wird es trostlos im deutschen Spitzensport. Viele unserer Toppsportler deren Sportart keinen Profisport kennt, sind Angestellte der Sportkompanie http://de.wikipedia.org/wiki/Sportf%C3%B6rdergruppe_der_Bundeswehr. Nur so können sie Hochleistungssport und teilweise auch Ausbildung (BW-Uni) unter einen Hut bekommen.

        Und nein, ich habe nicht gedient.

        • avatar Christian sagt:

          klar, Sportförderung soll und muss sein. Aber nicht durch die Bundeswehr. Die Vermischung von Sport, Spiel und Spaß mit potentiell tödlichem Ernst geht gar nicht.

          Diejenigen Soldaten, die in Afghanistan den Kopf hinhalten oder die Angehörigen, die dort ihre Söhne/ Brüder usw. verloren haben, werden gewiss begeistert sein von der achso fröhlichen Kiter-Kampagne.

        • avatar John sagt:

          Wer mit seinem Sport kein Geld verdienen kann, der wird eben nicht Profi und muss sich nen anständigen Job suchen. Spitzensportförderung durch den Staat gehört abgeschafft. Die logische Konsequenz davon ist nämlich staatliches toleriertes und gefördertes Doping (Freiburg, Erfurt, …) und viele andere Auswüchse.

          Sport ist gesundheitsfördernd (das sollte man fördern, gerade bei Kindern).
          Sport ist Hobby (und damit Privatsache).
          Und Sport ist ein riesiges Feld für Leute zum Geld verdienen. Warum sollte sich der Staat da einmischen? Damit eine alte Sportpolizistin alle Jubeljahre mal voll bis in die Haarspitze ne Medaille gewinnt und sich der Innenminister neben ihr ablichten kann?
          Oder damit eine Polizei-Hüpfdohle jegliche Rechtstaatsgedanken über Bord werfen und eine mediale Treibjagd wegen eines rasierten Pudels durchführen kann?

          Politiker sollten Werbung für sich machen durch Worte und Taten und nicht durch Fotos mit Sportgewinnern.

          • avatar Sportler sagt:

            Sowas sagen nur Leute die keinen Leistungssport treiben…

          • avatar John sagt:

            Diskutier doch sachlich (du liegst zwar richtig mit der Aussage aber nur auf Grund von “treiben” statt “getrieben haben”. Was sind die Gründe für staatliche Förderung des Spitzensports?
            Meine These:
            – Anderen Ländern seine Überlegenheit beweisen
            – Schöne Photos für Politiker

            Natürlich gibt es auch Kulturförderung. Da werden Theater gefördert (da gehen aber immerhin Leute zum Angucken) usw.
            Warum fördert man es, wenn Menschen ihr Hobby zum Beruf machen – obwohl es keine Sau interessiert? Würde man Bundesliga-Fußball fördern, dann könnte ich es verstehen (“Brot und Spiele”), aber warum gibt es Sportsoldaten für Segelflug etc.?

        • avatar batman sagt:

          also radikale und gewaltbereite Salafisten werden in D immer noch von der Plizei bekämpft und nicht von der Bundeswehr
          und das Bekämpfen von Talibans, Salafisten etc. durch die Bundeswehr im Ausland (seit mehr als 10 Jahren) scheint keine Erfolgsgeschichte zu sein

          • avatar Max sagt:

            Hallo Batman:

            Ich kann Deinen Standpunkt verstehen, auch wenn man bei intensiverem Nachdenken zu dem Schluss kommen muss, dass beide Statements von Dir falsch sind:

            – “RADIKALE und GEWALTBEREITE Salafisten…” werden tatsächlich von niemandem bekämpft – leider! Sie werden maximal beobachtet und einigermassen in Schach gehalten (hoffentlich!). BEKÄMPFT im Sinne von verhaftet werden bislang nur die, die tatsächlich Gewalt angewandt haben und deren Messer sich in den ein oder anderen Polizisten hineinverirrt hat. Dass das nicht reicht und dass bei der Passivität unserer Politiker dieses Problem immer grösser wird, ist hoffentlich allen klar.

            Dass das Thema Bundeswehr in Afghanistan scheinbar keine Erfolgsgeschichte ist, ist so auch nicht richtig. Wenn man bedenkt, dass früher in Afganistan keine Frau unverschleiert und ohne Begleitung aus dem Haus gehen durfte, kein Mädchen jemals in die Schule gehen durfte und Zwangs-Ehen an der Tagesordnung waren, ist inzwischen schon eine Menge geschehen. Natürlich bewegt sich das auf einem sehr niedrigen Niveau, aber dafür können die Männer und Frauen, die in Uniform dort ihr Bestes geben, nun wirklich nichts.

            Eine kleine Hintergrundinfo (nichts erfunden,nichts übertrieben, ist wirklich wahr!):
            Es existiert ein vertraulicher Bericht, der von den deutschen Polizeiausbildern in Afghanistan an das deutsche Innenministerium geschickt wurde. Demnach sind ca. 2 Drittel aller afghanischen Polizeischüler DROGENABHÄNGIG!!! Der Anlass für diesen Bericht war das “Phänomen”, dass sehr viele Dienstwaffen von den Polizeischülern “verloren” werden und kurz danach wieder auf dem Schwarzmarkt auftauchen…

  3. avatar Christian Bechtel sagt:

    Wenn Politiker Wahlplakate aufhängen sind diese auch von Steuergeldern bezahlt, entzerrt auch das Bild der Bundeswehr. Ich finde das gut!

  4. avatar klaus sagt:

    Bundeswehr find ich gut.

    Kiter find ich nicht gut.

    Also passt es nicht!

  5. avatar Seven sagt:

    Die suchen Leute die auch ohne die teuren Kriegsschiffe die Piraten am Horn von Afrika verfolgen und bekämpfen können…..Kite and Fight!
    🙂

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