Conrad Colmans Vendée Globe Kampagne: Der Kiwi vor dem Start zur Vendée Arctique

Im Namen des Abenteuers

Gibt es noch die echten Abenteurer? Conrad Colman kann Als Antwort auf diese Frage nur müde lächeln – bei ihm ist schon der Name Programm! Sein Vater dachte ihn sich aus, bevor er im Rigg verunglückte.

Conrad Coleman im “Angekommen-Modus” nach Bermude 1.000 Race ©

Große Abenteurer sind sie doch alle! Ganz egal, ob sie nun im Mini, Figaro, Class 40, IMOCA oder Ultim-Trimaran über die Weltmeere glitschen und „fliegen“ – Hochseeregattasegler sind (nicht nur für uns Daheimgebliebene) unwiderstehlich mit dem Nimbus der großen Abenteurer, wenn nicht sogar Helden umgeben. Was sie auf dem Wasser leisten und erleben, nährt unsere Träume und Visionen. Und verleitet uns (mitunter) zu ähnlichen Verrücktheiten, die wiederum unsere eigene, meist ungleich kleinere Heldengeschichte prägen.

Coleman präsentiert die Vendée Arctique Teilnehmer am Steg:

Wahrscheinlich könnte man über das Leben jedes und jeder Einzelnen dieser Hochsee-Abenteurer ganze Bände füllen. Schon allein die Berichte, die während der Kultregatta Vendée Globe per Satellit auf unsere heimatliche Couch gelangen würde reichen, um eine ganze Netflix-Serie zu befüllen. Von den Unmengen Porträts und Geschichten rund um diese Abenteurer auf SegelReporter einmal ganz abgesehen.
Doch selbst unter dieser Sammlung wahrer Helden und Heldinnen finden sich immer noch Ausnahmetypen, die dem Ganzen im gewissen Sinne die Krone aufsetzen.

Von Anfang an Abenteurer

Dass Conrad Colmans Leben voller Abenteuer und Gefahren sein würde, legte man ihm schon 1983 als Baby buchstäblich und sinnbildlich in die Wiege. Nicht unbedingt, weil damals seine Eltern ebenfalls als Outsider auf abenteuerlichen Wegen um die Welt segelten. Sondern eher, weil sein Vater, regelrecht besessen von Abenteuern und den entsprechenden Geschichten, ein großer Fan des legendären Schriftstellers Joseph Conrad war. Was liegt da näher, als seinem eben erst, zwischen zwei Törn-Etappen geborenen Sohnemann den Vornamen Conrad zu geben? Nomen est omen – einmal anders betrachtet.

Kiwi-Sunnyboy Coleman © liot/arctique

 

 

 

Die ersten Lebensmonate des Conrad Colman waren, auch wenn sich Conrad daran heute natürlich nicht mehr erinnern kann, paradiesisch. Bis zu dem in mehrfacher Hinsicht schicksalshaften Tag, als sein Vater

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Michael Kunst

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