DN-Segler sind Kummer bei der Suche nach Eis gewohnt. Diesmal fuhren sie für ihre WM mehr als 1000 Kilometer von Polen nach Schweden und dann doch wieder zurück. Normalerweise steht am Ende immer Segel-Profi Karol Jablonski oben, nun musste er aber zwei Niederlagen einstecken.
Die diesjährige DN-Weltmeisterschaft, die in Kombination mit der direkt folgenden Europameisterschaft ausgetragen wurde, stellte die Nerven und die Belastbarkeit der 120 Piloten aus 15 Ländern auf eine besondere Prüfung. Nachdem die Eisverhältnisse auf dem polnischen Bukowo-See an der Ostsee zwischen Stettin und Danzig als nicht ausreichend eingestuft worden waren, musste sich die Karawane zum 1100 Kilometer entfernten schwedischen Norrköping unweit von Stockholm in Bewegung setzen.
Dort wurden dann auch Qualifikationsrennen für die C-Gruppe ausgetragen, da das Eis dick genug und schneefrei war. Als jedoch einige tiefe Risse im Eis entdeckt wurden und ein Pilot aus Litauen in einer solchen hängen blieb und sich die Steuerkufe brach, wurde die Regatta abgebrochen. Inzwischen berichteten die Eis-Scouts, dass sich die Bedingungen am ursprünglich geplanten Event-Ort, dem Bukowo-See, wieder verbessert hätten. Und so machte sich der Tross erneut auf den Rückweg.


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