Doping Hacker: Peter Buling steht auf der Liste der russischen Daten-Diebe

Gehackt

Seit eine russische Hacker-Gruppe Daten der internationalen Doping Agentur WADA gestohlen hat, veröffentlicht sie immer mehr Namen. Nun ist auch 49er Olympiasieger Peter Burling darunter.

Peter Burling

Peter Burling, der beste Schnellsegler der Welt. © Thierry Martinez.

Es ist ein wirklich ärgerlicher Vorgang für alle Beteiligten. Die Hacker, die sich selber Fancy Bears nennen, haben vertrauliche medizinische Daten der World Anti Doping Agency erbeutet und publizieren illegal nach und nach Namen von bisher 127 Sportlern, die verbotene Substanzen eingenommen haben sollen.

Auf dieser Liste ist nun auch der neuseeländische 49-Olympiasieger Peter Burling erschienen. Es soll offenbar der Eindruck entsteht, dass diese Athleten etwas Unerlaubtes getan hätten. Tatsächlich geht es aber um Medikamente, die nach einer Ausnahmegenehmigung Mittel genommen haben, die auf der Dopingliste stehen.

Im Fall von Burling hatte er im September 2015 einen Weisheitszahn mit dem Mittel Remifentanil behandelt. Bei der Genehmigung sei alles entsprechend der Regeln abgelaufen, sagt Burling. “Wir können froh sein, dass Doping im Segeln keine besondere Leistungssteigerung bringt, und müssen uns darüber keine große Sorgen machen.”

Inzwischen hat die WADA informiert, dass einige Datensätze möglicherweise manipuliert worden sein könnten. Sie hat rechtliche Schritte angekündigt.

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Carsten Kemmling

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2 Kommentare zu „Doping Hacker: Peter Buling steht auf der Liste der russischen Daten-Diebe“

  1. avatar Deutschleerer sagt:

    Tatsächlich geht es aber um Medikamente, die nach einer Ausnahmegenehmigung Mittel genommen haben, die auf der Dopingliste stehen.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 4

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