Einheitsklasse am Bodensee: B/one, J70, Longtze? Entscheidung verschoben

Mit gleichen Waffen

J-70, bald neue Bodensee-Einheitsklasse? © bodensee_einheitsklasse

J-70, bald neue Bodensee-Einheitsklasse? © bodensee_einheitsklasse

Klasse Initiative: Der bekannte Regattasegler und Wettfahrtleiter Christian Rau und der erfolgreiche Match-Racer Tino Ellegast wollen mit ihrem Projekt „Bodensee Einheitsklasse“ endlich wieder große Regattafelder mit One-Design-Booten auf dem flächenmäßig drittgrößten See Europas etablieren.

Doch die Entscheidung, welcher Bootstyp als One-Design-Class dienen soll, wurde auf 2013 verschoben.

Nicht nur in Süddeutschland sorgt das Problem schon seit Jahren für einen gewissen Frust unter Regattaseglern. Wer nicht auf Jollen seine Regattaambitionen auslebt, sondern mit modernen, zumeist offenen Kielracern unterwegs ist, kann sich nicht mit gleichen Waffen sondern höchstens bei Yardstick-Regatten mit anderen messen.

Selten treffen mehr als 2-3 Boote des gleichen Typs selbst in den großen Regattafeldern des Bodensees aufeinander – Tendenz eher sinkend. Und dass beim Handicap-Vergleich oft eher Frust statt Lust entsteht, muss hier nicht näher erläutert werden.

Moderne, bezahlbare Klasse für alle.

„Eigentlich sind Fleetraces mit dem gleichen Bootstyp nur noch mit Schiffen möglich, die bei vielen schon als Klassiker gelten!“ behauptet Tino Ellegast im Gespräch mit SR und spielt damit auf Klassen wie Lacustre, H-Boot oder Trias an. „Modernes Design, auf dem sich Junge wie Alte gleichermaßen austoben und mit gleichen Chancen gegeneinander segeln könne, gibt es dagegen nur selten!“

B/One von Bavaria – heißer Aspirant auf den Titel "Einheitsklasse Bodensee" © einheitsklasse_bodensee

B/One von Bavaria – heißer Aspirant auf den Titel “Einheitsklasse Bodensee” © einheitsklasse_bodensee

Weitere Anforderungen für die neue Einheitsklasse: bezahlbar (30-40.Tsd. Euro komplett mit Hänger und Segel), etwaig bewohnbar (Schlupf- oder Vollkajüte), damit bei Regatten keine hohen Nebenkosten entstehen. „Mit diesem Projekt wollen wir aber auch einen neuen Veranstaltungstypus am Bodensee etablieren, bei einem Rahmenprogramm, das Event-Charakter hat,“ ergänzt Ellegast. Das ziehe eben engagierte Segler aller Altersklassen an. „Ca. 5-6 solcher Events sollen es am Bodensee dann schon werden!“

Da waren’s nur noch Drei!

Entsprechend vehement klemmen sich die beiden ambitionierten Regattasegler hinter ihr Projekt „Bodensee Einheitsklasse“: Innerhalb kürzester Zeit begeisterten sie die Verbände der Uferländer Deutschland, Österreich und Schweiz,  konnten die großen Clubs für ihre Idee gewinnen, trommelten bei entsprechenden Bootswerften und stellten zuletzt bei der Interboot in Friedrichshafen ihr Projekt einem breiteren Publikum vor.

Nach Sichtung von mehr als 20 Klassen kamen sechs Boote in eine engere Wahl, die wiederum im Frühsommer ausgiebig getestet wurden. Im „Finale“ landeten schließlich

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Michael Kunst

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35 Kommentare zu „Einheitsklasse am Bodensee: B/one, J70, Longtze? Entscheidung verschoben“

  1. avatar SR-Fan sagt:

    Tolles Projekt – ich finde allerdings das sowas eigentlich auch Aufgabe des DSV sein könnte. Damit würde man sofort eine entsprechende Reichweite bekommen und es würde der heutige “Wildwuchs” etwas beschnitten.

    VG

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    • avatar pit sagt:

      Wenn eine Einheitsklasse ins Leben gerufen werden soll, gibt es auch die J/22 welche
      International schon verbreitet ist und preislich für unter 35 t€ zu haben ist.
      J/70 ist auch preislich interessant und hat bereits ein weltweites Dealer und Servicenetz. Gruße Pit.

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  2. avatar Christian sagt:

    Hmmm. So richtig überzeugt das Projekt Einheitsklasse nicht. Bislang sprach einiges dafür, dass es sich um eine Art Promotionaktion für die B/one handelt. Dazu passt, dass die Entscheidung nun verschoben wurde, nachdem bei diversen facebook-Umfragen die Longtze favorisiert worden war. Selbst wenn dies nicht der Grund für die Verschiebung ist: Nach einem überzeugendem Konzept und gut geplantem Vorgehen sieht das alles nicht aus. Im Prinzip stehen die Initiatoren doch nun wieder am Anfang…

    Viele Segler sind inzwischen ziemlich skeptisch gegenüber groß angekündigten Regattaserien- und -Klassen. Die Erfahrung zeigt: meistens viel Wind um nichts.

    Und angesichts der begrenzten Zahl aktiver Regattasegler ist auch klar: Wer eine neue Klasse etabliert, zieht damit immer Segler von anderen Klassen ab. Unterm Strich ist somit nichts gewonnen.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 9 Daumen runter 13

    • avatar SR-Fan sagt:

      Naja – das Bavaria hier “den” Einstieg sieht und entsprechend “unterstützt” war vorauszusehen. Besonders weil ja das Match-Race-Center wohl schon geswitched ist. Mich wundert eher, dass jetzt noch so unterschiedliche Boote im Rennen sind – sowas hätte doch bei der Vorauswahl schon irgendwie im Lastenheft definiert werden müssen (z.B. Schlupfkajüte). Die Longtze ist ja eher ne Kieljolle und wenn ich an die ersten Fotos vom Innenleben der B/one denke, soll die es wohl auch sein.
      Natürlich steht das Gleiten und der Fun-Faktor ganz im Vordergrund. Wenn ich mir aber überlege, dass die H-Boote immer als Vergleich für eine gute Verbreitung von Booten herangezogen werden, dann frage ich mich, ob nicht zumindest 2 Kojen möglich sein sollten – gerade bei den Langstrecken vom Bodensee (auch wenn man da jetzt eher nicht schläft 😉 und wenn man von einer überregionalen Regattatätigkeit ausgeht.
      Dabei wäre natürlich interessant, welche Boote schon aus der Auswahl gefallen sind – und warum. Leider geht das aus der Projektseite meines Wissens nicht hervor. Diese Transparenz würde vielleicht auch Deinen “Vorwürfen” etwas den Wind aus den Segeln nehmen.

      VG

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      • avatar Christian sagt:

        Das Matchrace-Center/ Ultramarin in Kressbronn ist sogar offzieller Vertriebspartner bei der B/one. Die haben ein vitales Interesse daran, dass das Boot zu “der” neuen Klasse am Bodensee wird.

        Allgemeine Anerkennung wird die zu kürende Klasse freilich nur dann finden, wenn die Kür nicht eng mit ökonomischen Interessen verknüpft ist.

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  3. avatar Markus sagt:

    Es ist ganz sicher der richtige Weg sich auf eine Sportbootklasse zu verständigen. Den DSV damit einbinden, kann man vergessen. Dann passiert nie was ! Eine ähnliche Initiative war vor einigen Jahren am Starnberger See angedacht, da gabs auch Sichtungen. Der Laser SB3 war damals der Favorit, denn die Klasse war damals in Europe bereits weit verbreitet. Der BYC machte aber sein eigenes Ding und bestellte einige Melges 20, da der SB3 für den Bayerischen Yacht Club nicht salonfähig gewesen wäre! Die Melges 20 wurden bzw werden kaum gesegelt und gammeln vor sich hin. Die anderen Clubs zogen nicht mit, da die Anschaffungskosten der Melges 20 zu hoch waren. Dh das Preis/Leistungsverhältnis muss stimmen.
    Aufgrund eigener Erfahrung vergangenes Wochenende in Hamburg kann ich nur sagen, dass die Bone ein gutes Sportboot ist, aber bereits über 10 Knoten an ihre Grenzen stößt. Da müsste noch einiges optimiert werden. Man stelle sich eine Melges 24 ohne Achterstag vor: wie soll man das Boot bei Wind segeln? Das ist unmöglich! Leider war Bavaria war vor Jahren mit ihrer Match Linie schon überfordert. Ich wünsch Tino und Christian alles Gute und hoffe, dass ihre Entscheidung und Engagement die andern Clubs am Bodensee unterstützen! Denn nichts ist cooler als Einheitsklasse segeln! Jedoch sind zu viele Interessen im Spiel, so dass dieses Unterfangen sehr schwer ist.

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    • avatar SR-Fan sagt:

      wie immer – es menschelt 😉
      Das der Bayrische sich für was ganz besonderes hält, hat man ja auch bei der Münchner Woche gesehen…

      Komisch – ich habe eigentlich noch nie etwas richtig positives über den DSV gelesen. Ist das so oder ist das ein Image-Problem? So ein Verband ist ja auch nicht in Stein gemeißelt.

      VG

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    • avatar Na ja... sagt:

      …deine Erfahrungen in allen Ehren. Aber ich glaube nicht, dass in Hamburg die Grenzen der B/One ausgelotet wurden. Erstens wurde nur mit 3 statt 4 Mann gesegelt und zweitens kann man die Grenzen glaube ich erst beurteilen, wenn man mal ernsthaft den Mast getrimmt hat.

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    • avatar Alex sagt:

      Also wir segel auch bei Wind ohne Achterstag weil nicht vorhanden. Das geht eigentlich richtig gut. Man verliert halt minimal an Höhe gegenüber Booten mit.

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  4. avatar Alex sagt:

    Ich finde es klasse, wenn Menschen anfangen sich zu bewegen um was zu änder anstell nur zu jammern.
    Leider gebe ich diesen Bemühungen für eine Klassenaufbau nicht viele Chancen und dass aus mehreren Gründen.

    Einer der Grundgedanken ist, den Segelnachwuchs der aus dem 420er, 29er und Co. heraus wächst, in den Vereinen zu halten und nicht an andere, ebenfalls spannende Freizeitbeschäftigungen zu verlieren. Vergessen wird meiner Ansicht, der Großteil unser Nachwuchssegler besucht das Gymnasium. Dem folgt meist eine Ausbildung auf einer Uni, was wiederum Umzug bedeutet. Der YCR bietet für diese Gruppe eine Melges24 an. Die wird meines Wissens nicht oft bewegt. Zumindest war sie auf keiner Größeren Regatta gemeldet.

    Ich segle selber Sportboot. Nur für Familiensegeln ist dieser Bootstyp nicht sonderlich geeignet. Eine Alternative wäre der Dampfer und ein Zweitboot in z.B. Eignergemeinschaft. Die Familie wird sich dann aber sicher bedanken.

    Als die Longtze auf den Markt gekommen ist, war richtig Wechselstimmung am See. Wer da alles eine Longtze kaufen wollte. Sicher haben die Longtze schöne Regatten und auch an super Plätzen, nur nicht hier am Bodensee und ums Kaufen ist es auch ruhig geworden.

    http://sportboot.wordpress.com/ hat versucht die bereits vorhandenen und regattierenden Sportboote auf 5 Regatten zu verabreden. Schon das hat nicht funktioniert. Wie soll es dann funktionieren dass die Leute ihre Boote verkaufen und sich ein Neuboot kaufen? (von den verbliebenen 3 gibt es keinen Gebrauchtmarkt) Nur weil sich 6 Vereine das Gleiche Boot kaufen, wird kein Privatmann gleich durchdrehen.

    Zur B/one, die dürfte mit einem YST von 95 weg kommen. Klar, in einer Klasse ist es egal wie schnell ein Schiff ist. Aber 95 ist am Bodensee meistens nicht wirklich spannend. Bei Handikap-Regatten fährt man vom Start weg in versauter Luft. Und wer will schon nur 5 Regatten segeln, wenn er ein neues Boot extra für Regatten gekauft hat. Auch gerade wegen den vorherrschenden Windbedingungen am Bodensee bleibt man wieder an der Longtze mit YST 85 hängen.

    Bavaria könnte eines versuchen. Wie die Ruf-Onyx stellt sie Mietboote für die Regattasaison incl. Trainingstage zur Verfügung. Nur wollen die ja Boote verkaufen und nicht vermieten und bei Onyx war das glaube ich auch nicht der Verkaufshit. Ob Longtze diese Möglichkeit hat?
    Aber Mieten könnte ich mir grundsätzlich gut vorstellen.

    Aber vielleicht kommt alles anders. Ich weiß von jetzt schon min. 7 St. Seascape 27 die bis Anfang 2014 an den Bodensee kommen sollen. Aber 75k-80k EUR wird auch nicht gerade jeder bringen können. Da sollte man auch nicht zu viel erwarten.

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Ja, an die Seascape hatte ich auch gedacht, als ich die Fragen nach den “rausgeworfenen” Booten stellte. Preislich passt sie aber wohl nicht in die Gruppe 30 – 40.000 EUR.
      Bei dem Boot würde mich ja sowieso mal interessieren, ob das nur eine perfekte Marketingstrategie ist oder ob es wirklich der Messias ist. Sobald der Name fällt jubeln alle – aber gibt es denn überhaupt schon Erfahrungen damit? Ich dachte, es ist noch gar nicht auf dem Markt?!
      Ich würde das Konzept der Einheitsklasse aber auch nicht unbedingt davon abhängig machen, die Jugend von der Jolle abzuholen. Das lässt sich – wie Du ja schon sagtest – lokal am Bodensee nicht lösen. Das ist ne Aufgabe vom Verband – wenn er das nicht erkennt, dann müssen die richtigen Leute wohl erst abdanken resp. wegsterben oder aber die angeschlossenen Vereine machen entsprechend Druck! Irgendjemand finanziert den Verband doch – oder?
      Mir ist halt nur aufgefallen, dass die Verbände in ihrer Historie (z.B. nach den Kriegen) mit länderübergreifenden Konstruktionsklassen das Segeln erst in die Breite getragen haben und damit Klassen schufen, die sich über Jahrzehnte gehalten haben. Sowas lässt sich kaum mit dem typischen Unternehmer realisieren – dafür bedarf es Altruismus und ein gemeinsames Ziel. Ein Verband könnte ein Boot konstruieren lassen und die Lizenzen an verschiedene Unternehmen/Privatpersonen abgeben. So ließe sich auch eine Einheitsklasse bauen (und die Unternehmer mit Ihrem Marketingbudget wieder ins Boot holen).

      VG

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    • avatar Flo sagt:

      Leider ist es vollkommen egal wie viele Boote einer Klasse an den See kommen. Der entschiedende Punkt ist, dass die dann auch über Jahre aktiv gesegelt werden. Siehe X-35.

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  5. avatar Peter sagt:

    Seascape 27 hat Weltklasse

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Wie ist sie denn im Verhältnis zur Saphire 27?

      VG

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      • avatar Alex sagt:

        Erst einmal was haben sie gemeinsam?
        Den Preis, Saphire 49k, Seascape 48K jeweils + VAT

        Innen schaut es dann schon anders aus. In der Saphire ist alles offen und auch etwas kleiner als die Seascape. Ein typischer Binnen-Kleinkreuzer. Bei der Seascape ist die optionale Schüssel mit einer Tür zu verschließen und der Raum zum Bug getrennt.
        Schau dir da aber am besten die Bilder an:
        Saphire http://de.saphireboats.com/
        Seascape hat noch keine Seite. Auf http://www.facebook.com/#!/Seascap27 findest Du Links zu Bildern.

        Saphire Kategorie C, die Seascape macht 8 Bft und 4m Welle, Kategorie B.
        Bei der Seascape ist das Groß ca. 2m² kleiner, dafür die 110% Jip 6m² größer.
        Die Saphire ist ein schicker Kleinkreuzer mit dem man auch mal die Rund Um fahren kann, mit der Seascape kann man ohne Bauchschmerzen das Fastnet segeln, weil die für solche Späße gebaut ist.

        Die Seascape ist mit Sicherheit das weit komplettere Schiff für dasselbe Geld.

        —————-

        Währe die Kostengrenze nicht bei 40k, dann währe die Seascape 27 mit Sicherheit eines der geeignetsten Boote für eine neue Klasse.
        Mit den Vereinsbooten könnten dann auch ältere Mitglieder mal auf Regatten wie die Fyn Rundt, auf die Insel zur Crowes Week oder auch in den Süden pilgern. Eigennutz lässt sich leider immer besser verkaufen.

        Ich schätze das Leistungspotenzial der Seascape im Bereich einer Esse 8.50, nur dürfte sie weit besser durch die Welle gehen, was der Test von der Yacht ja gezeigt hat. Also prädestiniert für den Bodensee.
        Crewprobleme? Im Regattatrimm wird sie mit 3-4 Mann gesegelt, ist aber auch für Einhand ausgelegt.
        Nebenbei ist sie auch absolut Familientauglich. Bei dem Boot kann ich mir gut vorstellen, das auch X-99 Eigner umsteigen.

        Ich meine, für den Bodensee braucht man nicht mehr Boot.

        Aber wie hat mal ein schlauer Segler zu mir gesagt: ob eine Klasse funktioniert liegt nicht am Boot sondern daran, was die Klasse auf die Beine stellt.

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        • avatar Alex sagt:

          Nachtrag: segelfertig mit Trailer kommen beide sicher in die Richtung 70-80k EUR, je nach Wunschzettel.

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  6. avatar RVK sagt:

    Ich würde ja am See mal über die Farr25 OD nachdenken. Das Boot passt zwar leider auch nicht in die 30-40k Budgetbeschränkung, ist aber sicherlich das seglerisch beste Konzepte. Schneller als die M24, dafür aber durch den höheren Ballastanteil deutlich bequemer zu segeln. Im Grunde ist die B/One ja auch nur eine runter skalierte F400 oder F25. Und das Boot kann auch bei küstennahen Mittelstrecken-Regatten eingesetzt werden.

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    • avatar Peter der Zwote sagt:

      B/one runterskalierte F400 oder F25? Wenn man sich die vielen adipösen Kinder heutzutage ansieht, dann magst Du sogar recht haben.

      Die Farr25 OD (oder meinst Du etwa die Platu?) ist kein ernsthafter Konkurrent. Zwar ohne Frage ein tolles Boot, aber 1. viel zu teuer, 2. wie viele wurden nochmal verkauft obwohl das Design auch schon länger auf dem Markt ist?

      Irgendwie vermisse ich den Mut der Klassenveranstalter. Erst werden die Eigner nicht gefragt, da man ja eh nur auf die Vereine schielt, dann sollen sie plötzlich doch gefragt werden? Gab es Gegenwind aus unbekannter Richtung? Der DSV hat auf solche Sachen bekanntermaßen keine Lust – warum auch, die sind in erster Linie mit Fahrtensegeln beschäftigt.

      Bavaria hat schon den richtigen Ansatz, wenn genug Boote von der Kiste auf dem Wasser sind, dann ist es fast ein Selbstläufer. Wenn sie es richtig anschieben wollen, dann folgender Fahrplan:

      1. 5 Crews vom Bodensee bekommen nach Auswahlverfahren jeweils eine B/one bei der Eisernen gestellt.
      2. Am Vortag Probesegeln möglich für Interessierte. Nicht mit nur einem Boot sondern mit mehreren.
      3. Chartermodell, wie Alex es vorschlug. Für einen vorher kalkulierten Fixpreis bekommt eine Crew die B/one auf die Veranstaltungen der Einheitsklasse segelfertig hingestellt. Preis inklusive Meldegelder, pipapo.
      4. Spaßevents ähnlich Meisterschaft der Meister, nur für Hobbetten: die ORC1 wird eingeladen, sich mal auf solche Böcke zu setzen, darf dann gegen die Jollenjugend antreten oder gegen die Bürgermeister der großen Städte am See. Friedrichshafen gegen Lindau gegen Konstanz gegen Bregenz und so weiter. Gibt tausend Ideen, wie man die dann irgendwo rumliegende Flotte medienwirksam auslasten könnte.

      Wenn man sich das mal durchüberlegt, dann kann man mit relativ wenig Geld und etwas mehr Engagement schon für richtig viel Wirbel sorgen. J/70 interessiert es wohl nicht und die Longtze hat am See (nicht europaweit) ja eher durch Untätigkeit geglänzt. Bleibt also die B/one, die haben immerhin auch schon 100 Boote unter die Leute gebracht. Davon träumt Longtze wohl noch ein paar Jahre in Europa.

      Auch die “Einheitsklasse Bodensee” hat, obwohl ja bisher nach außen hin nichts nachprüfbares passiert ist, für ordentlich Wirbel gesorgt. Die Segelmedien gieren förmlich nach irgendwelchen lustigen Ideen, die Segler drehen fast durch, weil sie befürchten, dass tatsächlich die “doofe B/one” es werden könnte und sie sich vielleicht irgendwann eingestehen müssten, dass der Kübel trotz des Specks an der Hüfte doch irgendwie Spaß macht.

      Mein Fazit: Entweder die B/one wird jetzt (nicht erst 2013!) auserkoren, egal ob man vielleicht sogar erst 2014 damit loslegt oder es ist ne Totgeburt. Wartet man jetzt wieder ein halbes Jahr, dann kommt wieder ein Scherzkeks um die Ecke und schlägt das nächste Boot vor – im Moment malt ja jeder Vierjährige ein Sportboot und will daraus ‘ne Einheitsklasse machen.

      Also – seid mutig, trefft ne Entscheidung und zieht es dann endlich durch. Jedem recht machen kann man es eh nicht. Oder macht es wie die RVB – Kopf einziehen, tot stellen und darauf hoffen, dass keiner merkt, dass man überflüssig ist. Erreichen tut man dann zwar nichts, aber ein paar Leute können sich schicke Visitenkarten drucken.

      Ach, wo wir gerade schon bei ORC sind: Warum macht man nicht die GP26 zur neuen Klasse? Die bietet doch alles, was man braucht… 🙂

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      • avatar Alex sagt:

        Bei den verkauften Stückzahlen der B/one würde ich schon gerne mal sehen wie viele an Eigner und welch an Mack´s und Co. oder Handelsvertreter gegangen sind.

        Aber wenn es eine vernünftige Klasse gibt, ist mir eigentlich egal wer dahinter steckt. Wenn es ein Kaliber alla Bavaria ist, kann das so schlecht für die Bildung einer Klasse nicht sein.
        Herr Mack soll sich 15 oder 20 Stück an den See legen und dann, so wie Du vorgeschlagen hast, einladen von den Dickschiffsegler mit chronischem Crewproblem zu Testevents und das Mietboot vom Mack, aber wie Du richtig sagst incl. den Meldegeldern. Wer bezahlt hat kommt auch eher. Diese Möglichkeit haben wir auch schon öfter diskutiert und als einzige wirkliche Change zur Klassenbildung gesehen.
        Auch wenn es einige nicht gerne hören, Bavaria ist sicher der Einzige, der die Mittel hat, ein solches Projekt zu stemmen.

        Die GP26 ist sicher eine super Idee, aber wie die Farr25 eine Totgeburt. Ich meine von der Farr25 sind nur um die 3 St. gebaut. Neulich war eine davon in der Türkei zum Verkauf.

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        • avatar Peter der Zwote sagt:

          Bitte nimm Dir die Zeit, zumindest Namen richtig zu schreiben. Das ist ansonsten nicht sehr respektvoll.

          Inhaltlich stimme ich Dir zu. B/one oder niemand. Alles andere ist leider (!) Traumtänzerei.

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          • avatar Alex sagt:

            Oh ja, hätte ich vorher besser googlen sollen. Der schreibt sich ja Magg.

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        • avatar RVK sagt:

          Wo hast du denn die gebrauchte F25 gesehen? Ich hätte da dann Interesse… afaik sind 4 Boote gebaut worden, die Werft bestitzt noch 3 leere Rümpfe, die auf einen Ausbau warten.

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          • avatar Alex sagt:

            Bin im Netzt mal darüber gestolpert. Ich würde auch nie unterschreiben dass es eine echte Gebrauchte war weil eigentlich ja fast nicht möglich. War glaube ich das Vorführschiff mit Liegeplatz Türkei. Gut möglich, ich hab zwei uninteressante Meldungen zu einer spannenden vermixt.

            Wie heißt es? „Was zu schön ist um wahr zu sein, ist es in der Regel auch nicht!“

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  7. avatar Peter sagt:

    Sag ich doch, die Seascape 27 hat Weltklasse

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    • avatar Alex sagt:

      Na ja,

      die likes im FBkommen aus aller Welt
      und Interessierte beteiligen sich rund um den Globus an der Diskussion bei AC.com ,
      ein Video ha tüber 23.000 Klicks, (ok, 20k war ich)
      min. 15 Boote sind bereits verkauft obgleich die Produktion noch nicht angelaufen ist,

      GANZ KLAR, WELTKLASSE!

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  8. avatar Manfred sagt:

    Mann-o-Mann, alles schon da gewesen. Ne Einheitsklasse lässt sich nicht dem Markt (wir Käufer) auf oktroyieren. Wer das Geld hat entscheidet und der muss wiederum in dieser Kategorie Kompromisse schliessen, denn ein großer Teil des Haushaltsbudgets geht für das Boot drauf. Will jetzt bewusst nicht das M…. Argument von Schmiddl hier reinbringen. Wir haben im Norden damals (´95) entschieden, dass wir eine Sportbootklasse etablieren und erstmal nett um die Wette segeln. Klappte einige TW´s auch recht gut. Schläft jetzt in Flensburg gerade ein. Diejenigen Boote, die sich auf Grund des Käuferverhaltens zahlreicher auftraten, sollten und wollten dann Einheitsklasse segeln. So begann der Höhenflug der B25, heute Platu 25 sowie die Klassenregatten in der Melges 24. Dann übernahmen die KV´s und wie oben beschrieben, wer am meisten anbietet, am besten puscht, setzt sich durch. Die Kriterien reichen dann von “Events in der Sonne” über “Party bis zum abwinken” zu “anspruchsvolle Regatten auf guten Revieren”. Das ist übrigens in allen Boots-Klassen ähnlich. Mir riecht diese Aktion stark nach PR. Ich kenne Timo nicht aber vielleicht kann er mal sagen, wofür er sein Netto verdientes Geld ausgeben würde und dann noch einige andere, in Frage kommende Segler fragen und dann sind wir wieder bei der Sportbootklasse. Kümmert Euch doch einfach um ein einfaches Vergütungssystem (gibt doch schon diesen gut besuchten North Cup im Frühjahr?) und behandelt die (leichten) Boote von 6,50m bis 8,50m oder so… als Klasse und bietet etwas vernünftiges an.

    Die Gleichmacherei, von oben diktiert, wird in unserer Gesellschaft immer weniger akzeptiert. Man möchte sich verwirklichen und da gehört auch ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Boot dazu. Ich weiß wovon ich rede, war seit ´96 Eigner der bull-y-hoo, die jetzt wohl am See zu Hause ist und die bestimmt noch einige Jährchen erfolgreich segeln kann. War ihrer Zeit weit voraus (2,0m Bugsprit und 60qm Pocke) und hat sich eben auch nicht durchgesetzt. Wie die 8mOD (tolles Boot) oder einige “Fehlkonstruktionen”, die dann auf der Regattapiste schnell entlarvt wurden.

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  9. avatar Jorgo sagt:

    Das es eine potente Werft schaffen kann eine attraktive Einheitsklasse zu etablieren hat Dehler Mitte der 70-er mit der Sprinta Sport bewiesen – X-Yachts später mit der 79 und 99.
    Die Alternative heute wäre vielleicht eine Grenzmaßformel mit strengen Klassenregeln.
    Das soetwas funktioniert hat der französische Seglerveband im Katamaranbereich mit der Formula 18 bewiesen. Gute bezahlbare Boote von verschiedenen Werften = grosse Felder. Der Wildwuchs von viel zu vielen Kats mit unterschiedlicher Vermessung wurde erfogreich kanalisiert. Die Regatten stehen in der Spannung keiner Einheitsklasse nach!
    Vielleicht sollte man lieber jetzt mal darüber nachdenken …. und die Formel so wählen, das möglichst viele schon vorhandene Boote erstmal mit reinpassen.
    Vielleicht reicht auch eine neue Klasse nicht und es muß längerfristig 2 oder 3 geben – je nach Budget.
    Wäre natürlich schön, wenn ein Verband in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern eine landesweite Initiative anschiebt …. aber das bleibt wohl ein Traum!

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    • avatar Alex sagt:

      Das mit der Formel hat man ja mit der GP26 versucht und hat sich nicht durchgesetzt.

      Ein neues Vergütungssystem brauchen wir sicher auch nicht.
      Unter YST können die Sportboote als Funnboote in einer eigenen Gruppe starten. Nur kommen an der Eisernen genügend Sportboote an die Linie um eine eigene Wertungsgruppe zu bilden. Ansonsten gibt es ORC-Club. Da kommen auch nur zum Sportboot Cup in Kreuzlingen mehr als 10 Boote.

      Wenn sich ein Boot je durchsetzen wird, dann eines mit Freizeitwert wie die Seascape oder Saphire. Aber Felder mit >30 wird es auch da sicher nie geben.

      Die angesprochene X79, ursprünglich X80

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      • avatar Alex sagt:

        sch… Finger, ich will wieder meine Maus.

        Ursprünglich X80 hat bei ihrer ersten Regatta die Segelwelt offensichtlich so richtig geplättet. Schon damals hatte sie die richtige Mischung aus sauschnelles Familiensegeln mit Fartentauglichkeit.

        Die Seascape könnte ihr Erbe sein aber wie schon gesagt 70-80k EUR wird eine Verbreitung nicht gerade entfessel.

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  10. avatar Sailor75 sagt:

    Leider erkennen wir doch in (fast) allen Vereinen und an (fast) allen Stegen, daß Segler sich heute nicht mehr sportlich messen wollen.
    Wer ein neues Boot kaufen will schaut sich am Steg um, damit er bloß nicht das gleiche Boot kauft, das andere schon segeln.
    Auch zu verständlich. Wer will sich denn schon in den “alten” etablierten lassen hinten anstellen? Und jahrelang üben bis man endlich mal die alten Hasen einholen kann?
    Da ist es doch viel einfacher gleich ein neues Modell zu kaufen, in dem noch keiner Erfahrung sammeln konnte.
    Wer kann das verhindern ? Die Händler und Hersteller sicher nicht! Der Verband auch nicht, denn es ist nicht seine Aufgabe!
    Nur die Regatta-Veranstaltenden Vereine. Die sind diejenigen, die Regatten ausschreiben. Die bestimmen welche Klassen Regatten segeln. Und sie haben es auch in der Hand eine Klassenpolitik im Hafen zu fahren. Muß denn jede Grützmann 23 Sport Evolution einen Liegeplatz erhalten?

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  11. avatar Alex sagt:

    Dass das Interesse am Regattasegeln rückläufig ist, haben wir bestimmt alle bemerkt.
    Aber bist Du sicher man bekommt das in den Griff in dem man den Leuten sagt „ihr bekommt nur einen Liegeplatz im Yacht-Club, wenn ihr ein Boot einer alten, bestehenden Klassen kauft?“

    Du weißt schon, außer den Optis und Jollen bekommt hier am See keine „alte Klasse“ ein vernünftiges Starterfeld mehr zusammen, trotz dem noch genügend Boote dieser Klassen schwimmen.
    Demnach sollen alle, die neue Bootstypen für sich als ideal empfinden im Stadthafen um einen Platz betteln. Dir ist sicher bekannt, auch Yacht-Clubs haben Nachwuchsprobleme. Die wirst Du sicher nicht lösen wenn Du Nachwuchssegler mit einer Varianta oder Shark auf das Wasser schickst.

    Deine alten Klassen waren auch einmal neue und revolutionäre Boot die andere, bestehende Klassen überholt haben. Das Rad dreht sich weiter, dass solltest Du akzeptieren.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

  12. avatar Donatus sagt:

    Meine Meinung als langjähriger Segler, Jugendleiter und Bodenseeobmann einer Internationalen Jollenklasse die seit über 30 Jahren am Bodensee Klassenregatten segelt ist.
    Eine Klasse steht und fällt mit den Seglern und Seglerinnen die einer Klasse verschrieben haben und dazu gehört auch ein eigenes Boot.
    Regattasegeln mit einem Clubboot ha da lach ich ja wer kümmert sich drum wenn es was zum reparieren gibt wer zahlt neue Segel. Ich glaub nicht daran das so was gut gehen kann, denn am See gibt es wenige Clubs die sich das leisten können. Schauen wir doch mal die Laser an da gibt es doch Massen von Clubbooten und wie geht es der Klasse ? Schlecht wie allen anderen geringe Meldezahlen überall. Obwohl genügend Boote da stehen würden, zugegeben manche sicherlich nicht im optimalen Zustand, das werden meist wohl die Clubboote sein und schon nimmt es keiner mehr. Alle wollen nur noch neu. Sicherlich werden einige von mir sogenannte Segelnomaden auf die Bodenseeeinheitsklasse aufspringen aber eben nur so lang wie das Boot neu ist oder es was „besseres“ gibt.
    Ich denke das Geld ist besser in Jugendarbeit und damit meine ich jetzt nicht die Jugendarbeit die zukünftige Olympioniken hervorbringen soll, sondern in eine Jugendarbeit die den Spaß am segeln und am Regattasegeln vermittelt.
    Was noch dazukommt ist, das es ja wieder Clubs geben muss die die Regatten für die Einheitsklasse ausrichten, da werden die Helfer ja auch immer mehr. Denke bei den Clubs die noch richtige Regatten ausrichten stößt man dann auch an Grenzen worunter andere Klassenregatten natürlich wieder leiden müssen. Ich werde auf jeden Fall in meinem Club diese Sache nicht unterstützen.

    Mast und Schotbruch

    Donatus

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  13. Dear german Friends

    Here in Spain we are going on with or Veuliah 20 Project.

    http://veuliah.wix.com/veuliahyachts

    I think you can find our 20 foot project interesting

    Please write me to:

    veuliahachts@gmail.com

    Happy new year

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  14. avatar Manfred sagt:

    …und in Dänemark baut mein Freund Søren Buhl (er hatte mal die Buhlterrier mit Drehflügelmast gebaut) jetzt eine kleine Serie i550.

    Vielleicht ist es mal wieder an der Zeit eine kleine Selbstbau Aktion zu starten: http://www.i550sportboat.com/?page_id=19&album=2

    Ein frohes Neues zu diesem interessanten Thema!

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