Erfolgreiche Bergung: Wiederbelebung des gekenterten Trimaran “Jess”

In Fetzen

Gilles Buekenhout gehörte zu den letzten Opfern der Route du Rum. Er kenterte kurz vor dem Ziel. Nach seinem unglücklichen Ausscheiden wurde immerhin sein Schiff gefunden und geborgen.

Zerfetzte Segel nach dem Aufrichten. © Buekenhout

Nach Unglücken von Segelyachten auf Hoher See, bleibt von den Schiffen oft wenig übrig. Im Falle des Belgiers Gilles Buekenhout ist das anders, nachdem er von einem deutschen Frachtschiff gerettet wurde. Kurz danach kann er sich nicht nur über sein Überleben, sondern auch das seines 40-Fuß-Trimarans “Jess” freuen. Er dokumentiert die Bilder der Bergung. Ein gecharterter Schlepper war in Pointe-à-Pitre gestartet und mit seiner Hilfe konnte das Schiff sogar wieder aufgerichtet werden. Dabei stellte sich heraus, dass nicht einmal der Mast gebrochen war und auch der Großbaum intakt ist.

Buekenhouts Tochter Lucie hält per Video aus dem Flugzeug fest, wie das Schiff eineinhalb Stunden nach dem Abheben gefunden wird:

Zuvor treibt “Jess” stabil über Kopf. Die moderaten Bedingungen haben kaum Schäden am Schiff verursacht. Gut zu sehen die T-Foils an den Rudern, die das Heck eigentlich im Wasser halten und Überschläge vermeiden sollen:

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Carsten Kemmling

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