Extreme 40 Europa Serie

Erster Auftritt der spektakulären Profi-Katamaran-Klasse in Sète

Die Österreichischen Tornado Olympiasieger kamen mit ihrem Red Bull Katamaran noch nicht richtig in Schwung. Kein Wunder, wenn da eine Meerjungfrau am Schwert hängt. © Jürg Kaufmann www.go4image.com

Bei der ersten Runde der Extreme 40 Katamarane in Sète gingen acht Schiffe an den Start. Damit ist der Hype vergangener Tage vorbei, als sich BMW Oracle und Alinghi mit den attraktiven Sportgeräten bekriegten und auch andere potenziellen America’s Cup Teams das Merhrrumpfsegeln mit den X40s üben wollten. Somit hat die Veranstaltung an Glanz verloren. Aber die Teams, die bei der 2010 Neuauflage am Start sind, zeugen durchaus von hoher Qualität.

Der Luvschwimmer knapp aus dem Wasser, maximaler Druck im Gennaker, das ist die Handschrift der besten Katamaran-Segler der Welt in der X40 Klasse. © Jürg Kaufmann www.go4image.com

So sind die fünfer Crews der Katamarane gespickt mit ehemaligen Tornado- und 49er-Olympioniken. Dazu kommen wohl als Zugpferde für die Sponsoren, die Namen der Hochseeprofis wie Loick Peyron, Franck Cammas, Mike Golding und Nick Moloney. Das Wort führen aber die Kleinboot-Spezialisten.

So gewann der Franzose Yann Guichard mit dem Bandwurm Teamname “Groupe Edmond de Rothschild” überlegen den ersten von fünf Stopps der Europa-Tour. Guichard, 2000 Olympia-Vierter im Tornado, belegte im vergangenen Jahr Platz zwei der X40 Rennserie. Loick Peyron wurde mit Oman Sail Masirah zweiter vor dem jungen Briten Paul Campbell-James auf dem zweiten Oman Kat “The Wave, Muscat”.

Das neue österreichische Red Bull Team mit den Doppel-Tornado-Olympiasiegern Hagara/Steinacher kamen noch nicht so gut zurecht. Die österreichische Yacht Revue schreibt: “Hydraulik kaputt, Mast kaputt, Gennaker kaputt – der angepeilte Podestplatz war so nicht drin. Zwischendurch gab es aber durchaus auch Erfolgserlebnisse, zum Beispiel zwei Tagessiege, dennoch war insgesamt nicht mehr als ein sechster Platz zu holen. Hagara konstatierte, dass dem Team ein paar Extrastunden am Wasser nicht schaden würden. Der Karbon-Kat kommt nun an den Bodensee, wo das Quartett intensiv trainieren will.”

Der Schweizer Fotograf Juerg Kaufmann war in Sète und hat die Multihulls meisterhaft abgelichtet. Kaufmann ist neben seiner Fotografen-Tätigkeit, Match Race Schiedsrichter und Wettfahrtleiter. In dieser Rolle war er unter anderem für den erfolgreichen Ablauf der diesjährigen Match Race Europameisterschaft in Hard am Bodensee verantwortlich. Kaufmann kooperiert auf seiner Seite www.go4image.com mit Daniel Forster, einem der bekanntesten Segelfotografen der Welt.
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Andreas John

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