Ex-Volvo Ocean Race: Neuer Arbeitstitel „FCAWR“ – 5 und 6 Personen auf IMOCA

Erste Segelanweisung

Dongfeng

Dongfeng, Sieger beim letzten VOR, wird vielleicht wieder dabei sein, aber nicht um den Gesamttitel segeln. © Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

5-Personen-Crews mit einer Frau oder 6 Personen mit mindestens 4 Frauen – so lautet der erste Kompromiss. IMOCA müssen nach 2010 gebaut und mit Foils ausgestattet sein. VO 65 nur für Junge. 

Seit dem 1. Oktober ist eine „vorläufige Segelanweisung“ für Teams im Umlauf, die sich für das nächste „Fully Crewed Around The World Race“ – vormals bekannt unter dem Namen Volvo Ocean Race – interessieren. 

Vielmehr werden solche Bilder (IMOCA Charal im Flugmodus) das FCAWR maßgeblich bestimmen .
© Charal

Im Prinzip wird darin bestätigt, was schon seit einiger Zeit als „halbgare“ Informationen oder als Gerüchte durch die Szene geistert. Die u.E. wichtigsten Fakten und Statements: 

FCAWR – Fully Crewed Around the World Race FCAWR – lautet der Arbeitstitel der Etappen-Regatta rund um die Welt. Bis ein ein neuer Titelsponsor gefunden wird, soll das Kürzel FCAWR gelten.

Das Rennen wird 2021-2022 erstmals in der neuen Form stattfinden.

Es werden zwei Bootstypen an den Start gehen: Erstmals in einer Weltumseglungs-Crew-Regatta sind IMOCA mit Foils vertreten und (die bisherigen) One-Design VO65.

Es dürfte noch eine Weile dauern, bis der vollständige Kurs um den Globus mit allen Etappenhäfen festgelegt wird. Jedoch steht schon fest, dass der erste Start in Alicante/Spanien im späten Herbst 2021 geschossen wird. Das Rennen soll aus maximal neun Etappen und acht Zwischenstopps bestehen. Es wird Etappenhäfen in Südamerika, Australien, Neuseeland, Asien, USA und Europa geben. Die Weltumseglung soll folgerichtig in Europa enden (früher Herbst 2022).

Ab 11. Dezember 2018 wird eine Registrierung möglich sein. Ein Anmeldeschluss wurde noch nicht bekannt gegeben.

Die Teams auf den IMOCAs werden um den Gesamttitel bzw. -sieg segeln.

Die VO 65-Boote sind jungen Teams vorbehalten, die um die „Youth Challenge Trophy“ segeln werden. Ein Höchstalter für die Crews wurde noch nicht genannt.

Nur IMOCA, die nach 2010 gebaut wurden und mit Foils versehen sind, werden zu dem Rennen zugelassen. Diese Limitierung sei notwendig, um eine homogene IMOCA Flotte zu stellen. Ein wichtiger Aspekt für die zu veranschlagenden Liegezeiten in den einzelnen Etappenhäfen.

Für die In-Port-Rennen, wie auch für die Offshore-Etappen, besteht die IMOCA-Crew (die offizielle Medienperson an Bord wird nicht mitgezählt) aus fünf Personen, darunter mindestens eine Frau. Es ist möglich, sechs Personen an Bord zu nehmen, sofern mindestens vier Frauen an Bord sind.

Es können 16 bis 18 IMOCAs an den Start gehen

Betrachtet man die bereits segelnden und im Bau befindlichen Boote, könnten tatsächlich zwischen sechzehn und achtzehn Boote die Bedingungen erfüllen, um an der Ausgabe 2021-22 teilzunehmen. Aus Organisationskreisen ist zu erfahren, dass man hofft – vorsichtig und optimistisch geschätzt – 10-15 IMOCAs an den Start der FCAWR-Premiere zu bekommen. 

IMOCA, Herrmann,

Auch Boris Herrmanns “Malizia”, ex Baron de Rothschild, erfüllt als eines der modernsten Boote der Flotte alle Anforderungen. © miku

In den Kreisen der Organisatoren, Skipper und der IMOCA-Klassenvereinigung wird Wert darauf gelegt, dass mit dieser ersten „Segelanweisung“ noch nicht das letzte Wort gesprochen respektive geschrieben sei. Einzelne Punkte seien nach wie vor diskutabel. 

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Michael Kunst

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7 Kommentare zu „Ex-Volvo Ocean Race: Neuer Arbeitstitel „FCAWR“ – 5 und 6 Personen auf IMOCA“

  1. avatar Tom sagt:

    Wird auf jeden Fall spannend, aber ich rechne damit das die Teams mit richtig geld dahinter also Alex Thomson Racing, Charal usw. Versuchen werden dafür eine neue imoca zu bauen die dann komplett aufs Segeln mit Crew ausgelegt ist. Damit hätten sie wahrscheinlich einen ziemlichen Vorteil und das ganze könnte langweilig werden.

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  2. avatar Kauni sagt:

    Die Qualität dieses Artikels ist unterirdisch – scheinbar liegt dem Autor das vorläufige NOR nicht vor und er muss sich auf irgendwelche Zurufe verlassen.
    1.) Ende ist Frühsommer 2022 – nicht Herbst
    2.) Es gibt einen klaren Vorschlag bz. des Alters auf den VOR65
    3.) Die Abschätzung von 16-18 Imocas ist wohl eine SR Abschätzungen taucht in dem Papier nicht auf.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 23

    • avatar Martin H. sagt:

      Das einzig Unterirdische was ich hier lese sind derartige Kommentare, welche zumindest mich in keinster Weise interessieren.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 6 Daumen runter 2

  3. avatar Michael Kunst sagt:

    @ kauni: Sie beschimpfen mich ja jetzt schon seit einiger Zeit, u.a. als „dumm und frech“, bezeichnen mich als Dieb und diesen Artikel finden Sie nun qualitativ unterirdisch. Es wäre erfreulich, wenn Sie sich nicht mehr hinter einem Kürzel verbergen, sondern ihren vollen Namen nennen würden. Und bitte nennen Sie auch den Namen Ihrer Agentur, bei der ich als Autor Abmahnungen erhalten würde (siehe Ihre Kommentare unter Silverrudder-Artikel „Mastbrüche, Havarien, Kollisionen“.) Sie kennen meinen vollen Namen – ich würde Ihren auch gerne erfahren. Dank dafür schon mal im Voraus…

    Zu den monierten Punkten im Artikel:
    1. Höchstalter VO-Crew – jep, habe ich wohl überlesen. Nennen Sie sie es uns doch einfach, das offenbar doch erwähnte Höchstalter.
    2. In der Pressemitteilung, aus der ich u.a. die Informationen für diesen Artikel bezogen habe, steht „früher Herbst 2022“.
    3. Die „unseres Erachtens wichtigsten Fakten und Statements“ habe ich in einen Info-Kasten gesetzt. Darunter habe ich deutlich geschrieben:
    „Betrachtet man die bereits segelnden und im Bau befindlichen Boote, könnten tatsächlich zwischen sechzehn und achtzehn Boote die Bedingungen erfüllen, um an der Ausgabe 2021-22 teilzunehmen.“ Steht nicht in der Segelanweisung – stimmt. Hat aber auch niemand behauptet.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 32 Daumen runter 2

    • avatar Jan Schlesiger sagt:

      Sehr gute Antwort !!! Die Kommentare nur unter einem Synonym sind nicht nur unfair, sondern einfach dumm. Ich erinnere mich noch an die Bente – dort wurden Menschen wegen eines Kommentares zu einem kleinem Detail für völlige Schwachköpfe erklärt.
      Bleibt doch mal bitte auf dem Teppich. Wenn jemand etwas weiß, soll er es schreiben – vielleicht mal ohne Wertung. Das würde dann den eigenen Kommentar um einiges aufwerten. Und bitte wiegsagt mit vollem Namen. Oder schämen sich diese Kommentatoren – weil wir sie kennen……….

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 12 Daumen runter 1

  4. avatar Kauni sagt:

    Es hat nichts damit zu tun, ob man seinen Namen nennt – wenn es um Pflichtverletzungen, falsche Informationen oder
    nicht zuverlässige Quellen geht. Ich dachte es handelt sich hier um eine seriöse Seite mit belastbaren Fakten und Informationen aber scheinbar ist das nicht der Fall – daran ändert auch mein Name nichts.
    Mehr lohnt es hier nicht anzumerken – aber es ist super schade dass journalistische Sorgfalt und Etikette in der heutigen Zeit nichts mehr bedeutet.

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    • avatar eku sagt:

      Michael hat mE sachlich geantwortet.
      Es ist ihm vor etlichen Artikeln ein Fehler unterlaufen – dazu hat er öffentlich Stellung genommen.
      Wenn ich das recht sehe (und ich habe mir besagten Artikel+Kommentare zur Silverruder nochmals durchgelesen), gehts ganz rational betrachtet darum, dass Michael Kunst die Möglichkeit (!!!) haben möchte gegen falsche Behauptungen oder Beleidigungen vorzugehen – auch wenn es am Ende nicht passieren wird, ein verständliches Anliegen.
      Es ist in der Tat so, dass ich manchmal denke, die Menschen würden sich wirklich ein bischen mehr zurückhalten, wenn sie nicht anonym wären.

      Sicherlich hätte der Admin dieser Webseite die Möglichkeit etwas verschwinden zu lassen – macht aber hier keiner. Also kann man die Maske auch hochnehmen, oder?

      Grüße
      eku

      PS: Eku ist in der Tat mein realer Name – nicht gesetzlich aber real. Meinen gesetzlichen Namen kann ich getrost als Pseudonym benutzen – findet keiner.

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