Formula Foil Ocean Racing: Neue internationale Einhand-Hochsee-Serie – 50.000 Pfund für den Sieger

"Einzigartige Gelegenheit"

2019 kommt beim Solitaire du Figaro erstmals der neue 32 Fuß Semi-Foiler von Bénéteau zum Einsatz. Ein Brite sieht darin die Chance, das Hochsee-Einhand-Segeln auch außerhalb von Frankreich zu professionalisieren.

Zurzeit treten gerade wieder 36 Skipper bei der 1970 gegründeten französischen Einhand-Regatta Solitaire du Figaro gegeneinander an. Die mit dafür speziell entworfenen Bénéteau-Einheitsyachten ausgetragene Hochsee-Rnnserie in der Biskaya und auf dem Ärmelkanal gilt als hochwertigste Regatta dieser Art und ist das Sprungbrett für die Franzosen in die Welt des Profi-Daseins.

Im nächsten Jahr zum 50. Jubiläum wird die Flotte zum zweiten Mal in der Geschichte der Veranstaltung komplett getauscht. Und die vom renommierten Design-Büro VPLP entworfene Klasse mit aus dem Bootsrumpf ragenden Seiten-Flügeln hat weltweit in der Segelszene für Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit gesorgt.

Schon wurde das Schiff als Sportgerät für eine mögliche neue Offshore-Olympiadisziplin für Paris gehandelt – was allerdings nicht passierte. Nun sieht der britische Vermarkter Stuart Greenfield die eine Chance, mit diesem Boot die Einhand-Hochsee-Szene zu internationalisieren. Er hat die neue Formula Foil Ocean Racing Championships (FFORC) gegründet.

“Hoffentlich international”

“Die neue Beneteau Figaro 3 bietet der FFORC eine einzigartige Gelegenheit, der Offshore-Rennsportgemeinde ein spannendes Format zu bieten… und hoffentlich international”, sagte Greenfield in seiner Präsentation. Er sieht ein wachsendes Interesse an Hochseeregatten mit kleinen, aufregenden Yachten und wenig Besatzung.

Für seine Regatta lockt er mit einem zusätzlichen Anreiz: Ein Preisgeld von 50.000 Pfund für den Gewinner. Der Plan sieht mindestens 10 Teams vor, die 10 Rennen über insgesamt 10.000 Seemeilen segeln. Dabei wird ein Gesamt-Preisgeld von insgesamt 80.000 Pfund ausgeschüttet.

Die neue Meisterschaft ist für das Frühjahr 2020 bgeplant und soll bis Februar 2021 laufen und dann jährlich stattfinden. Der Plan ist, 10 Boote gegen eine Chartergebühr für die ersten 10 meldenden Teams zur Verfügung zu stellen. Außerdem kann jedes Team, das im Besitz einer neuen Figaro 3 ist, teilnehmen. “Für Segler, die ohne Bootswartung und -Kauf mitmachen und gleichberechtigt gegen die Besten antreten wollen, liefert das FFORC eine neue Möglichkeit.”

Der Zeitplan ist so konzipiert, dass die meisten Rennen am Wochenende stattfinden und das Programm eine Reihe von Offshore-Rennen im Ärmelkanal vorsieht, bevor es zu längeren Rennen nach Irland, Lanzarote und schließlich ein Transatlantik startet.

Fact Sheet zu Formula Foil Ocean Racing Championships

Ausführliche Präsentation (ENG)

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Ein Kommentar „Formula Foil Ocean Racing: Neue internationale Einhand-Hochsee-Serie – 50.000 Pfund für den Sieger“

  1. Schauen wir mal … Aber der Figaro3 jetzt (per mind. 400kg Crewgewicht) den Shorthanded-Status “wegzunehmen” ist in meinen Augen nicht wirklich zwingend … und foilende Hochsee-Monos gibt es ja noch ein paar mehr ( wenn es nur um’s Foilen geht ). Die Foils der Figaro-3 wirken wohl eher als “Ballasttankvermeider” für Shorthanded, sprich bei 4..5 Leuten auf der Kante … naja – wie schon geschrieben – schauen wir mal … Zumindest das Preisgeld ist interessant – muss man aber auch alle 10 Rennen für segeln !!

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