Jules Verne Trophy

„Groupama 3“ schiebt sich mit Teil-Rekord vor „Orange II“

Groupama 3“ ist wieder auf Rekordkurs. Er nähert sich der Stelle bei Neuseeland, wo er beim letzten Versuch kenterte. ©Team Groupama

Das französische Groupama-Team liegt nach der Ausfahrt vom Indischen Ozean wieder auf Rekordkurs. Der Mega-Tri absolvierte die Strecke vom Kap der Guten Hoffnung bis Tasmanien in knapp unter neun Tagen und damit 17 Stunden schneller als „Orange II“ 2005.

Es ist ein Teil-Rekord, der offiziell vom World Sailing Speed Record Council (WSSRC) anerkannt werden wird.

Damit haben die Franzosen nach längerer Durststrecke wieder die virtuelle Führung gegenüber „Orange II“ übernommen und gute Chancen, den um-die-Welt-Rekord im dritten Anlauf zu knacken. Zur Zeit liegen sie 180 Meilen vor dem Gegner.

Parallel treibt das Team an Land seine Vorbereitungen zum Volvo Ocean Race voran. Groupama kaufte den letztjährigen Sieger „Ericsson 4“ und hat dem Schiff schon das eigene grüne Branding verpasst.

Skipper Franck Cammas am Steuer seines Trimarans. Segelt er ihn tatsächlich bald alleine? ©Team Groupama

Das französische Internet-Magazin seasailsurf.com berichtet, dass das Boot in Lorient die Werfthallen verlassen hat. Statt „Ericsson 4“ soll es jetzt „Groupama 70“ heißen. Der geplante VOR 70 Neubau erhält den Namen „Groupama 4“.

Nach der Rückkehr von der Jules Verne Trophy beginnt für Cammas das Training auf dem Monohull. Gleichzeitig wird dann laut seasailsurf auch der Maxi-Trimaran für den Einhand-Betrieb umgebaut. Schwer zu glauben, aber Cammas will mit dem Trumm offenbar im Rahmen der Route-du-Rhum-Regatta den Atlantik Einhand überqueren.

Der aktuelle Race-Tracker:
http://cammas-groupama.geovoile.com

Carsten Kemmling
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