ILCA Deutsche Meisterschaft in Greifswald: Nik Aaron Willim gewinnt, Vizemeister Philipp Buhl

WM-Sieger Besieger

Bei der Deutschen Meisterschaft der olympischen ILCA-Klasse hat Weltmeister Philipp Buhl (32) eine überraschend deutliche Niederlage gegen seinen Trainingspartner Nik Willim (25) erlitten.

Willim vor Buhl mit dem Tokio-ILCA. © BoddenRacer

Nach vier Tagen mit überwiegend starkem Wind mit bis zu 25 Knoten hat Nik Aaron Willim die Deutsche Meisterschaft im ILCA7 gewonnen. Auf dem Greifswalder Bodden gewann er acht von elf Rennen im Feld der 49 Boote und behauptete schließlich einen Vorsprung von fünf Punkten vor 2020-Weltmeister Philipp Buhl.

Dabei machte er es noch einmal spannend. Im vorletzten Rennen leistete sich Willim einen Frühstart, nachdem Buhl in den Match Race Modus übergegangen war. Der Weltmeister drückte den Herausforderer und den zu deiesm Zeitpunkt drittplazierten Julian Hoffmann von Lee aus über die Linie. “Da habe ich mich etwas überrumeplen lassen”, bekundet Willim.

Danach musste er im letzten Rennen mindestens Platz 6 erreichen, während Buhl noch keinen Platz schlechter als 3 ersegelt hatte und sich einen Streicher erlauben konnte. Damit war das typische Szenario für ein Match Race-Duell für den letzten Lauf gegeben. Buhl musste seinen Gegner so sehr behindern, dass der die Top 6 nicht erreicht.

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Carsten Kemmling

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