ILCA-Rumpf einer Ukrainerin in Kiel gestohlen: Können das Segler sein?

Wer macht so etwas?

Die Deutsche Seglerjugend gibt bekannt, dass während der gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften Anfang August eine Laser- (ILCA)-Jolle gestohlen wurde. Die Diebe machten sich große Mühe.

In der DSV-Meldung  heißt es: “Im Rahmen der GIDJM 2022 wurde der ILCA-Rumpf der Segelnummer UKR 218841 gestohlen! Während des Zeitraums vom 1.8. bis 22.8. lag dieser auf einem Trailer auf dem Parkplatz Salzwiesenweg in Kiel-Schilksee, weil die ukrainische Besitzerin nicht an der Veranstaltung teilnahm.”

Der in die Persenning eingepackte kaputte Rumpf.

Der Rumpf des Herstellers PSA war offenbar vollständig in Ober- und Unterpersenning eingepackt auf dem Anhänger gelagert. Die Diebe pellten den Rumpf aus den Persenningen, ersetzten es durch ein altes, kaputtes Boot. Die Straftat fiel erst auf, als die Ukrainerin ihr Boot nutzen wollte.”

Ein gelber “Waterline”-Laser steckte als Platzhalter in der Verpackung.

Nun wird nach dem Verbleib der Jolle gesucht. Es ist rätselhaft, was mit dem Diebstahl bezweckt wurde. Denn eigentlich hat es für Regatten keinen Wert. Die europäische Klassenvereinigung EurILCA wurde bereits informiert, dass dieses Boot nicht an Regatten teilnehmen darf und nicht verkauft werden kann. Denkbar ist ein Einsatz im Schulungsbetrieb oder für den privaten Gebrauch. Dafür bräuchte man aber nicht ein solch hochgerüstetes Sportgerät.

Der DSV bittet um Mithilfe bei der Suche.

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