IMOCA-Millionen: Was Sieger verdienen – Warum sich Boris Herrmann nicht ärgern muss

Mehr als "nur" die Ehre

Bei der Transat Jacques Vabre geht es auch ums Geld. Tennisspieler würden dafür zwar keinen Finger krümmen, aber Segler freuen sich vielleicht. Auch das Malizia Team erhält ein wenig Weihnachtsgeld.

For People hoch am Wind. © Advens

Thomas Ruyant mag ein noch so hartgesottener Salzbuckel-Profi sein, aber bei seinem  Transatlantik-Hattrick standen ihm die Tränen in den Augen. Zwar war der Sieg akribisch vorbereitet und sein Neubau fliegt bestens auf dem langen Vorwindkurs im Passat aber in zwei Wochen auf dem Atlantik kann so viel passieren, dass sich niemand sicher ist, ohne Probleme auf die andere Seite zu kommen.

Das TJV Sieger-Duo Thomas Ruyant (l.) und Morgan Lagravière. © TJV

Der Vorsprung von knapp vier Stunden zu Platz zwei ist ein entsprechend kleines Polster und lässt keinen Spielraum für Fehler. Umso süßer schmeckt der Sieg bei der wichtigsten IMOCA-Regatta des Jahres.

Sponsor Advens hat dafür viel Geld bereitgestellt. Sieben Millionen Euro soll der Bau des neuen Bootes gekostet haben und drei Millionen Euro werden für den Betrieb veranschlagt. Das bedeutet eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber den Neubauten für die vergangene Vendée Globe. IMOCA-Skipper Eric Bellion spricht davon, dass für neue Boote acht Millionen Euro veranschlagt werden. Auch deshalb habe er sich für einen Nicht-Foiler entschieden, der nur fünf Millionen koste.

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Carsten Kemmling

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